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Amiga Future

Fedora nervt mehr als XP
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ixbert
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Location: Irgendwo im Westerwald

PostPosted: 19.04.2009 - 12:51    Post subject: Fedora nervt mehr als XP Reply with quote

Nach nem Festplattenfehler auf meinem Sony Vaio Notebook, war sowohl Suse als auch XP zerstrt worden. Nach der Neuinstallattion von XP, habe ich mir ne Zeitschrift mit ner aktuellen Linux Live DVD gekauft. Aus irgendnem Grund, luft aber Suse 11.1 unter KDE wohl nicht mehr auf meinem Vaio, habe deswegen Fedora installiert. Positiv war, dass jetzt Wlan sofort funktioniert, was vorher ne Menge Gefummel war wenn man nicht gerade Linux-Experte ist. Ok, das war das Postive, jetzt mal zum Grund fr den Thread-Titel. Fedora bentigt scheinbar ununterbrochen irgendwelche Updates, meist kommen pro jede Woche mehrere Meldung, das zwischen 10 und 15 Updates anstehen, Sicherheits- und sonstige Updates. Zusammen mit meiner 384k Leitung ist das wirklich ne super Kombination Der Laptop ist eigentlich fast immer am Downloaden oder Installieren, deswegen ist meist die Internetverbindung sehr langsam und der Rechner reagiert beim sonstigen Arbeiten nur noch sehr trge. Dazu kommt dann noch, dass der Packetmanager deswegen fast immer mit irgendwas beschftigt ist, es ist deswegen fast nie mglich weitere Programme zu installieren. Man bekommt dann die Meldung, dass der Prozess belegt ist und man warten soll Wenn ich den Rechner dann genervt runeterfahren will, reagiert er darauf, nachdem ich gefhlte 25 Mal auf die entsprechende Tastenkombination gehmmert habe.
_________________
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, wenn ich Freunde htte wrden die das besttigen.

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ylf
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Joined: 20 Apr 2004
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PostPosted: 19.04.2009 - 13:10    Post subject: Reply with quote

Dann deaktive doch das automatische Softwareupdate.
Mit 384k sollten die Updates aber relativ schnell durchlaufen. Mach das mal mit einer 56k Verbindung.
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kudlaty
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PostPosted: 19.04.2009 - 13:59    Post subject: Reply with quote

Hm. Bei Debian ist es so, dass der Stable-Zweig so gut wie nie Updates erfhrt (auer, wenn Sicherheitslcken gestopft werden), so dass man dabei kaum mal aktualisieren muss. Bei Testing und besonders Unstable sieht die Sache anders aus, da kommen dann regelmig Updates rein, aber das ist durchaus so gewollt, sonst wrde man diese Zweige ja nicht nutzen.

Keine Ahnung, wie es bei Fedora luft, aber evtl. ist es dort hnlich und Du hast nur den falschen Zweig erwischt?
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ylf
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Joined: 20 Apr 2004
Posts: 153
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PostPosted: 19.04.2009 - 17:19    Post subject: Reply with quote

Bei Fedora ist das nicht ber unterschiedliche Zweige geregelt. Natrlich ist Fedora 11 auch schon zu haben, aber die ist beta.
Dafr kann die Paketverwaltung zwischen Updates und kritischen Systempatches unterscheiden. Das lt sich auch entsprechend einstellen, in welchen zeitlichen Abstand nach Updates gesucht werden soll und ob diese dann automatisch installiert werden sollen.
Ich lasse automatisch suchen, aber nicht gleich installieren. Bei der entsprechenden Meldung habe ich dann die Wahl, ob ich alle Updates einspielen will oder nur sicherheitskritische.

Wenn ich richtig informiert bin, handhabt SuSE das etwas anders.
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ixbert
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Joined: 30 May 2003
Posts: 541
Location: Irgendwo im Westerwald

PostPosted: 19.04.2009 - 22:31    Post subject: Reply with quote

Habe es auch so eingestellt, dass ich die Updates von Hand installieren kann. War ja auch weniger als Frage gedacht, wollte eher meine Eindrcke schildern. Meine vorherigen Linux-Versionen waren Suse 10 am PC und PPC Debian am Peg, und die waren wesentlich anspruchsloser. Was ich als besonders negativ empfinde, ist dass bei den unzhligen Updates meist nur Dateinamen angezeigt werden, ohne Erklrung was es bewirkt. Ich hoffe mal nicht, dass Linux noch weiter in diese Richtung geht. Sicher, man kann das alles irgenwie konfigurieren. Aber bisher hab ich XP runtergefahren und Linux gestartet wenn ich ein stabiles System wollte, dass einfach luft, ohne dass man sich darum kmmern muss. Jetzt ist eher umgekehrt
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kudlaty
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PostPosted: 20.04.2009 - 13:21    Post subject: Reply with quote

ixbert wrote
Aber bisher hab ich XP runtergefahren und Linux gestartet wenn ich ein stabiles System wollte, dass einfach luft, ohne dass man sich darum kmmern muss. Jetzt ist eher umgekehrt

Ich will ja keinen Distributionskrieg vom Zaun brechen, aber wenn das bei Fedora wirklich ein Problem sein sollte, gibt es durchaus noch andere Linuxe.

Ich habe mittlerweile auch den Eindruck gewonnen, dass einige Distributionen sich lieber darauf konzentrieren, mglichst aktuelle Software im Bestand zu haben, als eine stabile, wirklich zuverlssige Plattform anzubieten.
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kudlaty
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PostPosted: 20.04.2009 - 13:25    Post subject: Reply with quote

ylf wrote
Bei Fedora ist das nicht ber unterschiedliche Zweige geregelt. Natrlich ist Fedora 11 auch schon zu haben, aber die ist beta.

Ob die das jetzt Zweige nennen oder ber die Versionsnummer deklarieren, ist ja letztlich wurscht. Ist bei Debian im Prinzip auch so, der aktuelle Testing-Zweig wird ja irgendwann nach dem Freeze und der Fehlerbereinigung auch Debian 5+x sein und somit zur neuen Stable werden.

Was ich aber nicht verstehe:

Quote:
Dafr kann die Paketverwaltung zwischen Updates und kritischen Systempatches unterscheiden. Das lt sich auch entsprechend einstellen, in welchen zeitlichen Abstand nach Updates gesucht werden soll und ob diese dann automatisch installiert werden sollen.

Wo kommen denn diese Updates, die keine Sicherheitsupdates sind, eigentlich her? Wenn Fedora X einen bestimmten Stand hat, drfte doch eigentlich nix mehr kommen, denn das wre dann ja Software aus Fedora X+1?

Quote:
Wenn ich richtig informiert bin, handhabt SuSE das etwas anders.

SuSE ist sowieso ziemlich anders.
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ylf
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Joined: 20 Apr 2004
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PostPosted: 20.04.2009 - 17:16    Post subject: Reply with quote

kudlaty wrote
ixbert wrote
Aber bisher hab ich XP runtergefahren und Linux gestartet wenn ich ein stabiles System wollte, dass einfach luft, ohne dass man sich darum kmmern muss. Jetzt ist eher umgekehrt

Ich will ja keinen Distributionskrieg vom Zaun brechen, aber wenn das bei Fedora wirklich ein Problem sein sollte, gibt es durchaus noch andere Linuxe.

Ich habe mittlerweile auch den Eindruck gewonnen, dass einige Distributionen sich lieber darauf konzentrieren, mglichst aktuelle Software im Bestand zu haben, als eine stabile, wirklich zuverlssige Plattform anzubieten.


Ich kann mich ber die Stabilitt von Fedora nicht beklagen.
Das ber die Feiertage ein erhhtest Aufkommen von Updates zu verzeichnen ist, mag wohl daran liegen, da die Freitzeitprogrammierer dann mehr Zeit haben, ihre Software fertig zu stellen.

Jedenfalls kommt es bei Windows auch gehuft zu Updatewellen. Stichwort Patchday.



kudlaty wrote
ylf wrote
Bei Fedora ist das nicht ber unterschiedliche Zweige geregelt. Natrlich ist Fedora 11 auch schon zu haben, aber die ist beta.

Ob die das jetzt Zweige nennen oder ber die Versionsnummer deklarieren, ist ja letztlich wurscht. Ist bei Debian im Prinzip auch so, der aktuelle Testing-Zweig wird ja irgendwann nach dem Freeze und der Fehlerbereinigung auch Debian 5+x sein und somit zur neuen Stable werden.

Was ich aber nicht verstehe:

Quote:
Dafr kann die Paketverwaltung zwischen Updates und kritischen Systempatches unterscheiden. Das lt sich auch entsprechend einstellen, in welchen zeitlichen Abstand nach Updates gesucht werden soll und ob diese dann automatisch installiert werden sollen.

Wo kommen denn diese Updates, die keine Sicherheitsupdates sind, eigentlich her? Wenn Fedora X einen bestimmten Stand hat, drfte doch eigentlich nix mehr kommen, denn das wre dann ja Software aus Fedora X+1?


Wenn z.B. Firefox oder OO einen Versionsprung machen, werden diese auch in die noch aktuellen Fedora Versionen eingepflegt, genauso wie jedes andere Programm, welches mit einer neueren Stable-Version daher kommt.
In Fedoara X+1 sind natrlich auch unstable bzw. testing Softwarepakete enthalten. Nur hat nicht jedes Softwarepakte etwas mit der Distribution zu tuen, bzw. luft dessen Entwicklung synchron mit der Distributionsversion. Ich vermute mal, wenn ein Softwarepaket den Status stable erreicht hat, wird es nach "unten" durchgereicht.
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kudlaty
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Joined: 16 Aug 2005
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PostPosted: 21.04.2009 - 12:51    Post subject: Reply with quote

ylf wrote
Das ber die Feiertage ein erhhtest Aufkommen von Updates zu verzeichnen ist, mag wohl daran liegen, da die Freitzeitprogrammierer dann mehr Zeit haben, ihre Software fertig zu stellen.

Genau das finde ich fr eine stabile Version aber sehr merkwrdig. Normalerweise geht so einem Release eine lange Testphase voraus und es sollten nachtrglich keine neuen Softwareversionen mehr reinkommen (natrlich mit Ausnahme von Sicherheitsaktualisierungen).

Quote:
Jedenfalls kommt es bei Windows auch gehuft zu Updatewellen. Stichwort Patchday.

Der Name sagt es schon, das sind Sicherheitsupdates. Die will man haben.

Quote:
Wenn z.B. Firefox oder OO einen Versionsprung machen, werden diese auch in die noch aktuellen Fedora Versionen eingepflegt, genauso wie jedes andere Programm, welches mit einer neueren Stable-Version daher kommt.

Hm. Abgesehen davon, dass ich es grundstzlich fr unntig halte, einem als stabil deklarierten Release nachtrglich neuere Programmversionen hinzuzufgen, wie lang ist denn da die Testphase? Wenn bei Fedora jeweils die Versionen X und X+1 mit neuer Software versorgt werden, scheint mir das ein hoher Aufwand zu sein, der unntig Ressourcen verbrt.

Quote:
In Fedoara X+1 sind natrlich auch unstable bzw. testing Softwarepakete enthalten.

Daran ist auch nichts auszusetzen.

Quote:
Nur hat nicht jedes Softwarepakte etwas mit der Distribution zu tuen, bzw. luft dessen Entwicklung synchron mit der Distributionsversion. Ich vermute mal, wenn ein Softwarepaket den Status stable erreicht hat, wird es nach "unten" durchgereicht.

Wie gesagt, das finde ich etwas kritisch. Bei X+1 knnen die Abhngigkeiten schon wieder ganz anders sein als sie noch bei X waren (das drfte sogar relativ hufig passieren). Wie will man also Software fr X unter X+1 vernnftig testen?
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ylf
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Joined: 20 Apr 2004
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PostPosted: 21.04.2009 - 15:56    Post subject: Reply with quote

kudlaty wrote

Quote:
Nur hat nicht jedes Softwarepakte etwas mit der Distribution zu tuen, bzw. luft dessen Entwicklung synchron mit der Distributionsversion. Ich vermute mal, wenn ein Softwarepaket den Status stable erreicht hat, wird es nach "unten" durchgereicht.

Wie gesagt, das finde ich etwas kritisch. Bei X+1 knnen die Abhngigkeiten schon wieder ganz anders sein als sie noch bei X waren (das drfte sogar relativ hufig passieren). Wie will man also Software fr X unter X+1 vernnftig testen?


Das ist nicht kritisch. Nur weil eine Anwendung neu kommt und vielleicht mit neuen Funktionen aufwarten kann, wird ein Betriebssystem nicht instabil, darf gar nicht instabil werden.

Die Einfhrung systemrelevanter Neuerungen, z.B. Gnome oder Xorg kommen erst mit der nchsten Fedora Version.

Ich bin da aber kein Experte. Solche Details interessieren mich nicht wirklich, solange es bei mir stabil luft.

Aber wenn es dich strt kannst du ja auch Fedora X-1 nehmen oder X-2.
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