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Amiga Future

Ein offener Brief an Microsoft
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AndreasM
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PostPosted: 04.05.2006 - 17:51    Post subject: Ein offener Brief an Microsoft Reply with quote

Ich hab nen gaz lustigen Text im Internet gefunden

http://www.intermediaware.de/index.php?id=203
_________________
Andreas Magerl
Chefredaktion Amiga Future
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AndreasB
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PostPosted: 04.05.2006 - 18:55    Post subject: Reply with quote

Vieles was er bei XP vermisst ist problemlos mglich, anderes was er behauptet ist in meinen Augen ziemlicher Bldsinn und bei einigen Dingen kann ich ihm sogar zustimmen. Alles in allem in meinen Augen ein wenig gelungener Text.

Ciao,
Andreas.
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kudlaty
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PostPosted: 05.05.2006 - 11:23    Post subject: Reply with quote

An sich finde ich den Text ganz gut, denn die Bedienung der Windows-Oberflche ist m.E. alles andere als intuitiv und die Daten-/Verzeichnisstrukturen sind auch nicht sonderlich gut aufgerumt.

Beim Amiga ist es einfach prima, dass Datentrger direkt auf der Workbench angezeigt werden, ich will jedenfalls nicht erst einen "Arbeitsplatz" ffnen, da ich den Desktop bereits als Arbeitsplatz betrachte. Dieses Verhalten kann man zwar (in einem gewissen Rahmen) mit Verknpfungen imitieren, ist aber trotzdem nicht dasselbe. Bei der Linuxkonkurrenz, speziell KDE (Gnome m.W. aber auch), ist man aber mittlerweile dahintergekommen, dass Datentrger (und besonders Wechselmedien) auch direkt auf dem Desktop erscheinen (knnen) sollen, da geht es mittlerweile ebenfalls prima.

Und ber Verzeichnisordnung/Registry/Pipapo muss man wohl kein Wort verlieren, so aufgerumt wie Amiga OS ist kaum ein anderes.
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AndreasB
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PostPosted: 05.05.2006 - 12:29    Post subject: Reply with quote

kudlaty wrote
ich will jedenfalls nicht erst einen "Arbeitsplatz" ffnen, da ich den Desktop bereits als Arbeitsplatz betrachte. Dieses Verhalten kann man zwar (in einem gewissen Rahmen) mit Verknpfungen imitieren, ist aber trotzdem nicht dasselbe.


Wenn Du die Laufwerke einmal mit der rechten Maustaste anklickst und "Verknpfung erstellen" whlst, dann befindet sich das Laufwerk ganz genau so wie beim Amiga auf Deinem Desktop. Klappt auch mit Wechselmedien problemlos. Ich sehe da praktisch keinen Unterschied.
Ich fand das beim Amiga auch gut gelst und habe mir einfach die gewnschten Laufwerke (oder Verzeichnisse) auf den Desktop geholt.

Quote:

Und ber Verzeichnisordnung/Registry/Pipapo muss man wohl kein Wort verlieren, so aufgerumt wie Amiga OS ist kaum ein anderes.


Das ist einer der Punkte, bei dem ich dem Textersteller ebenfalls beipflichten mchte. Das ist bei XP nicht so schn gelst. Allerdings sollte man IMHO drei Dinge auch nicht auer Acht lassen:
1.) Das AmigaOS hat nur einen winzigen Bruchteil der Funktionen von XP (oder Linux oder MacOS). Ob AmigaOS auch noch so bersichtlich wre, wenn es bei den Funktionen mithalten knnte?
2.) Die Startup-Sequence oder die User-Startup und die diversen "assigns" sind beim Amiga auch nicht gerade schn gelst. Gerade fr Anfnger (die es heutzutage allerdings beim AmigaOS nicht mehr gibt) ist das genauso unverstndlich wie die Windows-Registry.
3.) XP ist multiuser-geeignet. Da machen standardisierte Pfade schon Sinn. Eine Multiuser-Umgebung lsst sich beim AmigaOS ja praktisch nicht einrichten. Linux kenne ich zwar nur rudimentr, aber ich nehme an, da wird das hnlich wie bei XP gelst sein?

Ciao,
Andreas.
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kudlaty
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PostPosted: 05.05.2006 - 12:47    Post subject: Reply with quote

AndreasB wrote

Wenn Du die Laufwerke einmal mit der rechten Maustaste anklickst und "Verknpfung erstellen" whlst, dann befindet sich das Laufwerk ganz genau so wie beim Amiga auf Deinem Desktop.


Schrieb ich ja. Allerdings ist es eben doch nicht ganz genau so, weil ich das erst fr jedes neue Laufwerk machen muss (klappt beim Amiga automagisch fr jeden x-beliebigen Datentrger), zum anderen ist Windows in der Standardeinstellung mkelig, wenn man die Verknpfung lngere Zeit nicht benutzt hat und will sie wieder lschen. Pffrz.

AndreasB wrote

1.) Das AmigaOS hat nur einen winzigen Bruchteil der Funktionen von XP (oder Linux oder MacOS). Ob AmigaOS auch noch so bersichtlich wre, wenn es bei den Funktionen mithalten knnte?


Ich denke schon, warum sollte sich das bei steigendem Funktionsumfang ndern?

Quote:

2.) Die Startup-Sequence oder die User-Startup und die diversen "assigns" sind beim Amiga auch nicht gerade schn gelst. Gerade fr Anfnger (die es heutzutage allerdings beim AmigaOS nicht mehr gibt) ist das genauso unverstndlich wie die Windows-Registry.


Nananana, da vergleichst Du aber Boingblle mit Birnen. Startup-Sequence und User-Startup entsprechen nicht der Registry, sondern der ollen autoexec.bat. Fehlende oder kaputte Assings zerschieen Dir nicht das System, und selbst mit einer fehlenden Startup-Sequence lsst sich der Rechner immer noch bedienen (dann muss man allerdings wirklich wissen, was man tut).

Und, wichtigster Unterschied: Die Eintrge in der Startup-Sequence liegen als normaler Text vor, da ist nix kryptisch dran. Jeder, der mit der Shell umgehen kann, wei genau, was warum darin zu finden ist.

AndreasB wrote

3.) XP ist multiuser-geeignet. Da machen standardisierte Pfade schon Sinn.


Fr Drittprogramme (um die geht es ja hauptschlich)? Warum sollte ein Programmpaket nicht fein suberlich inkl. aller Komponenten z.B. in Work:Text/Wordworth zu finden sein? Der Speicherort ist doch relativ unwichtig, die Rechtevergabe muss stimmen.

Und ob XP wirklich multiuserfhig ist, darber sollten wir nicht streiten. Ich als Linux-Nutzer sehe das etwas anders als Du.

AndreasB wrote

Eine Multiuser-Umgebung lsst sich beim AmigaOS ja praktisch nicht einrichten.


Leider.

AndreasB wrote

Linux kenne ich zwar nur rudimentr, aber ich nehme an, da wird das hnlich wie bei XP gelst sein?


Nein, da wird es richtig gemacht.
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AndreasB
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PostPosted: 05.05.2006 - 14:07    Post subject: Reply with quote

kudlaty wrote
Allerdings ist es eben doch nicht ganz genau so, weil ich das erst fr jedes neue Laufwerk machen muss (klappt beim Amiga automagisch fr jeden x-beliebigen Datentrger),


Ah, dachte dass wre Dir vielleicht nicht bekannt, dass es ziemlich hnlich ist. Missverstndnis meinerseits!
Hast schon recht, dass es beim Amiga ein wenig angenehmer gelst war.

Quote:

zum anderen ist Windows in der Standardeinstellung mkelig, wenn man die Verknpfung lngere Zeit nicht benutzt hat und will sie wieder lschen. Pffrz.


Ja, diese Standardeinstellung und generell Einstellungen, mit denen diverse Menpunkte einfach mal ausgeblendet werden, gehrten zu den ersten, die ich deaktiviert habe

AndreasB wrote
warum sollte sich das bei steigendem Funktionsumfang ndern?


Keine Ahnung, ist halt die Frage, denn MS-DOS war auch IMHO auch noch ziemlich bersichtlich. Leider werden wir dies vermutlich nie erfahren.

Quote:

Nananana, da vergleichst Du aber Boingblle mit Birnen. Startup-Sequence und User-Startup entsprechen nicht der Registry, sondern der ollen autoexec.bat. Fehlende oder kaputte Assings zerschieen Dir nicht das System, und selbst mit einer fehlenden Startup-Sequence lsst sich der Rechner immer noch bedienen (dann muss man allerdings wirklich wissen, was man tut).


Ich habe es nicht mit der Registrierung alleine vergleichen, sondern mit "Verzeichnisordnung/Registry/Pipapo". Sooo bersichtlich und einfach wie viele behaupten, ist das AmigaOS IMHO bei weitem nicht. Naja und in Sachen Robustheit, hat XP ja schon gegenber Windows 9x einen gewaltigen Sprung gemacht. Ob jetzt Linux oder MacOS noch robuster sind wei ich nicht (Linux nutze ich nur manchmal in der Uni und MacOS habe ich bisher nur mal aus der Ferne gesehen), aber seit XP habe ich auch keinerlei Stabilittsprobleme mehr.

Quote:

Fr Drittprogramme (um die geht es ja hauptschlich)? Warum sollte ein Programmpaket nicht fein suberlich inkl. aller Komponenten z.B. in Work:Text/Wordworth zu finden sein? Der Speicherort ist doch relativ unwichtig, die Rechtevergabe muss stimmen.


Nun, ist das ein generelles Problem von Windows oder eher von der Software von Drittherstellern? Kann ich nicht beantworten, dazu kenne ich mich zu wenig aus, aber zumindest gibt es ja auch einige Programme die sich wirklich ausschlielich in ihrem Ordner befinden und wenn man den lscht, dann sind die restlos weg.

Quote:

Nein, da wird es richtig gemacht.


Tja, bei Linux ist in meinen Augen das Problem (auer mangelhafter Soft- und Hardwareuntersttzung, wo aber Linux an sich ja nichts zu kann), dass es vielleicht technisch bessere Lsungen bietet als Windows, aber den normalen User aufgrund der mangelhaften Benutzerfhrung oftmals vllig berfordert. Aber naja, bei Linux hat sich ja in letzter Zeit einiges positives in der Richtung getan. Hoffen wir mal, dass es so weiter geht und somit die Marktanteile von MacOS, Linux und Windows mal etwas gleicher verteilt werden - das drfte sicher eine gesndere Struktur als ein einzelner (fast-) Monopolist sein.

Aber um mal wieder zum Text zurckzukommen:
Ich finde es nachvollziehbar, wenn jemand Windows nicht mag und es ist sicher lngst nicht alles Gold, was glnzt.
Aber einiges wird doch in dem Text zu sehr bertrieben. Beispielsweise die Sache mit der Programminstallation:
Beim Amiga gab es gengend Programme, die lngst nicht durch ein einfaches Lschen restlos weg waren. Da mussten dann noch aus diversen anderen Ordnern und Dateien (ENV, startup-sequenzen) Rest entfernt werden.
Wie er darauf kommt, dass Eintrge in der Registry den Rechner langsamer machen knnten bleibt auch sein Geheimnis.
Den Desktop kann man weitgehend anpassen. Vielleicht nicht 100%ig, dass er so ist wie beim Amiga, aber es ist ja auch kein Amiga, sondern ein anderes System. Bei Linux lsst sich das ja auch nicht 100%ig so wie beim Amiga einstellen. Andere Systeme bieten halt alternative Lsungen. Aber sind wir ehrlich: Den Desktop bei Windows sauber halten ist ja wohl das Einfachste von der Welt: Viele Programme fragen, ob eine Verknpfung erstellt werden soll und wenn doch mal eines ohne zu fragen ein Icon platziert, dann lsst sich das ja wohl vllig problemlos entfernen.

Dann folgender Satz:
Quote:

Neuinstallation war bei mir nur ntig, wenn mal ein greres Betriebsystem-Update kam. Und dann habe ich vor dem Formatieren alle Daten auf die zweite Partition geschoben (spter dann CDs gebrannt) und nach Installation wieder zurckgezogen und alle Programm liefen wieder ohne Probleme. Versuch' das mal auf Windows!


Wenn er da diverse Programme verschoben hat (wieso hat er die berhaupt erst auf die Betriebssystempartition installiert? Ich habe das immer getrennt gehabt workbench vs. work), dann werden wohl kaum alle einfach wieder fehlerfrei gelaufen sein, denn die Assigns haben ja dann gefehlt. Vielleicht mehr als bei Windows, aber alle nicht - da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken.

Dann die Geschichte vom "Ressourcenverschwender" Windows. Also XP luft noch problemlos auf 10 Jahre alten Rechnern. Das ist in meinen Augen absolut akzeptabel. Zudem fhlt sich fr mein Empfinden auf gleichen Rechnern Linux wesentlich trger an als XP.

Naja und schlielich so ein halbfertiges Projekt wie MorphOS, dem es noch hinten und vorne an Funktionalitt mangelt (die es vielleicht auch niemals geben wird) mit Windows XP (meinetwegen auch Linux/MacOS) zu vergleichen ist in meinen Augen ziemlich gewagt.

Mein Fazit: Der Text wirk auf mich eher so, als ob ihn jemand verfasst hat, der die technische Entwicklung verpasst hat oder gefrustet ist, dass es den Amiga in einer alltagstauglichen Form nicht mehr gibt und einfach mit modernen Betriebssystemen nicht so gut klar kommt.

Eigentlich wren gerade solche Menschen doch mgliche Abnehmer fr AmigaOS4.0, aber "dank" der PPC-Schiene (die man nun auf Gedeih und Verderb auch nicht verlassen will), gibt es mittlerweile nicht mal mehr Hardware fr das OS,...

Ciao,
Andreas.
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kudlaty
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PostPosted: 05.05.2006 - 15:26    Post subject: Reply with quote

AndreasB wrote

Ah, dachte dass wre Dir vielleicht nicht bekannt, dass es ziemlich hnlich ist. Missverstndnis meinerseits!


Kein Problem.

AndreasB wrote

Hast schon recht, dass es beim Amiga ein wenig angenehmer gelst war.


Da ist einiges schner als anderswo. Ein weiteres Beispiel wre die dynamische RAM-Disk, tolle Sache.

AndreasB wrote

Keine Ahnung, ist halt die Frage, denn MS-DOS war auch IMHO auch noch ziemlich bersichtlich. Leider werden wir dies vermutlich nie erfahren.


Jetzt vergleichst Du aber Holzbeine mit Dsenjgern.

Die Ordnung beim Amiga OS ist ja konzeptionell von Anfang an vorhanden gewesen und wurde zum Glck (bis auf kleinere Aufweichungen durch Dritte) konsequent beibehalten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Commodore diese bersichtliche Struktur beibehalten htte.

Ich wsste auch wirklich nicht, was dagegensprechen sollte.

AndreasB wrote

Ich habe es nicht mit der Registrierung alleine vergleichen, sondern mit "Verzeichnisordnung/Registry/Pipapo".


Dann muss es Pipapo gewesen sein, denn der Vergleich mit der Verzeichnisordnung ergibt keinen Sinn und mit der Registry wie gesagt auch nicht wirklich.

AndreasB wrote

Sooo bersichtlich und einfach wie viele behaupten, ist das AmigaOS IMHO bei weitem nicht.


Einfach lasse ich mal dahingestellt, jedes Betriebssystem erfordert einen gewissen Lernprozess (der z.B. bei Linux ungleich hher wre, sich spter aber auszahlt).

Aber die bersichtlichkeit des Amiga OS ist schlicht und ergreifend planetenbeherrschend. Was gibt es daran auszusetzen? Die Systemverzeichnisse sind logisch strukturiert, die Namen geben i.A. Auskunft ber deren Funktion und Applikationen werden nicht auf zig Verzeichnisse verteilt. Eine Augenweide.

AndreasB wrote

Naja und in Sachen Robustheit, hat XP ja schon gegenber Windows 9x einen gewaltigen Sprung gemacht.


Darber habe ich ganz bewusst nicht gelstert, ich halte XP auch fr recht robust.

AndreasB wrote

Nun, ist das ein generelles Problem von Windows oder eher von der Software von Drittherstellern?


Sowohl als auch. Microsoft hat die Registry erfunden, also ist Microsoft auch schuld, wenn jedes Popelprogramm sich dort verewigt, egal ob es sinnvoll ist oder nicht.

Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es im Regelfall nicht sinnvoll ist (so wie beim Amiga auch nicht jede Zuweisung wirklich sinnstiftend ist, nur weil nicht PROGDIR verwendet wurde).

AndreasB wrote

Kann ich nicht beantworten, dazu kenne ich mich zu wenig aus, aber zumindest gibt es ja auch einige Programme die sich wirklich ausschlielich in ihrem Ordner befinden und wenn man den lscht, dann sind die restlos weg.


Davon kenne ich ausgesprochen wenige, frchte ich.

AndreasB wrote

Tja, bei Linux ist in meinen Augen das Problem (auer mangelhafter Soft- und Hardwareuntersttzung, wo aber Linux an sich ja nichts zu kann), dass es vielleicht technisch bessere Lsungen bietet als Windows, aber den normalen User aufgrund der mangelhaften Benutzerfhrung oftmals vllig berfordert. Aber naja, bei Linux hat sich ja in letzter Zeit einiges positives in der Richtung getan.


Ganz genau, Linux wird immer newbiefreundlicher. Wenn jemand mal reinschnuppern mchte, muss er sich nur noch eine Knoppix- oder Ubuntu-Live-CD reinschmeien und wird gar nicht mit der Konsole behelligt.

AndreasB wrote

Hoffen wir mal, dass es so weiter geht und somit die Marktanteile von MacOS, Linux und Windows mal etwas gleicher verteilt werden - das drfte sicher eine gesndere Struktur als ein einzelner (fast-) Monopolist sein.


Da hoff' ich mal tchtig mit.

AndreasB wrote

Aber um mal wieder zum Text zurckzukommen:
Ich finde es nachvollziehbar, wenn jemand Windows nicht mag und es ist sicher lngst nicht alles Gold, was glnzt.
Aber einiges wird doch in dem Text zu sehr bertrieben.


Stimmt. Deshalb habe ich mir ja extra die Sachen rausgepickt, bei denen ich denke, dass er richtig liegt.

AndreasB wrote

Beispielsweise die Sache mit der Programminstallation:
Beim Amiga gab es gengend Programme, die lngst nicht durch ein einfaches Lschen restlos weg waren. Da mussten dann noch aus diversen anderen Ordnern und Dateien (ENV, startup-sequenzen) Rest entfernt werden.


Hstel, ENV ist normalerweise flchtig.

Stimmt ansonsten aber, auch beim Amiga knnen Reste in der Startup-Sequence (bse, das sollte natrlich User-Startup sein), ENVARC: oder Libs/Fonts/Whatever zurckbleiben.

AndreasB wrote

Wie er darauf kommt, dass Eintrge in der Registry den Rechner langsamer machen knnten bleibt auch sein Geheimnis.


Vielleicht bezieht er sich auf in der Registry eingetragene Dienste, die ansonsten halt nicht gestartet wrden?

AndreasB wrote

Wenn er da diverse Programme verschoben hat (wieso hat er die berhaupt erst auf die Betriebssystempartition installiert? Ich habe das immer getrennt gehabt workbench vs. work),


So ist es ja eigentlich auch richtig, bei mir sind System- und Anwendungspartitionen auch fein suberlich getrennt.

AndreasB wrote

dann werden wohl kaum alle einfach wieder fehlerfrei gelaufen sein, denn die Assigns haben ja dann gefehlt.


Sofern Assigns ntig waren. Die meisten Assigns auf meinem Rechner stammen vom Betriebssystem oder Betriebssystemerweiterungen (MUI z.B.).

AndreasB wrote

Vielleicht mehr als bei Windows, aber alle nicht - da ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken.


Das ist er bei Betriebssystemdiskussionen eigentlich immer.

AndreasB wrote

Dann die Geschichte vom "Ressourcenverschwender" Windows. Also XP luft noch problemlos auf 10 Jahre alten Rechnern.


Was heit problemlos? Auf einem Rechner von 1996 gehe ich mal eher nicht davon aus, dass geschwindigkeitsmig viel drin ist (was ist das denn fr einer, P100/133/200?), darauf wrde ich auch kein ausgewachsenes Linux mit dickem GUI wie KDE oder Gnome loslassen.

AndreasB wrote

Das ist in meinen Augen absolut akzeptabel. Zudem fhlt sich fr mein Empfinden auf gleichen Rechnern Linux wesentlich trger an als XP.


Wahrscheinlich weniger Linux als die GNU-Software, allen voran wohl der X-Server. Ein nacktes Linux ist sauschnell, nur kann man damit nicht allzuviel reien.

AndreasB wrote

Mein Fazit: Der Text wirk auf mich eher so, als ob ihn jemand verfasst hat, der die technische Entwicklung verpasst hat oder gefrustet ist, dass es den Amiga in einer alltagstauglichen Form nicht mehr gibt und einfach mit modernen Betriebssystemen nicht so gut klar kommt.


Er schreibt ja ausdrcklich, dass er eigentlich nicht auf Windows eindreschen will. Zumindest die eingangs von mir aufgefhrten Punkte finde ich plausibel, den Rest sollte man vielleicht mit etwas Distanz betrachten.

AndreasB wrote

Eigentlich wren gerade solche Menschen doch mgliche Abnehmer fr AmigaOS4.0, aber "dank" der PPC-Schiene (die man nun auf Gedeih und Verderb auch nicht verlassen will), gibt es mittlerweile nicht mal mehr Hardware fr das OS,...


Tja...
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AndreasB
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PostPosted: 05.05.2006 - 16:42    Post subject: Reply with quote

kudlaty wrote

Da ist einiges schner als anderswo. Ein weiteres Beispiel wre die dynamische RAM-Disk, tolle Sache.


In der Tat, die vermisse ich durchaus auch. Ich habe mir bei XP ein Verzeichnis angelegt, was automatisch bei Systemstart gelscht wird. Aber natrlich kann ich da nicht mal eben Programme installieren und wieder lschen lassen.

Quote:

Aber die bersichtlichkeit des Amiga OS ist schlicht und ergreifend planetenbeherrschend. Was gibt es daran auszusetzen?


Na klar ist die prima und ich mchte an der berhaupt nichts aussetzen. Nur die Benutzerfreundlichkeit und bersichtlichkeit des AmigaOS wird mir manchmal zu bertrieben positiv dargestellt (aus Sicht des Benutzers, der sich berhaupt nicht damit auskennt!).

Quote:

Wenn jemand mal reinschnuppern mchte, muss er sich nur noch eine Knoppix- oder Ubuntu-Live-CD reinschmeien und wird gar nicht mit der Konsole behelligt.


Ja, die schmeisse ich aus Neugier auch ganz gerne mal wieder rein. Leider erkennt Knoppix lngst nicht alle Hardware von mir Wenn es einmal fertig eingerichtet und konfiguriert ist, dann lsst sich mit Linux sicher genauso gut wie mit Windows arbeiten. Probleme gibt es IMHO immer dann, wenn mal etwas verndert werden soll oder natrlich bei der ersten Installation.


AndreasB wrote

Hstel, ENV ist normalerweise flchtig.


Du hast natrlich recht. Ich meinte natrlich den Ordner ENV-Archive (eben extra nochmal nachgesehen).
Als ich den das erste mal "entdeckt" hatte, war ich schon erstaunt, was da fr ein Schrott rumliegt.

AndreasB wrote

Vielleicht bezieht er sich auf in der Registry eingetragene Dienste, die ansonsten halt nicht gestartet wrden?


Vielleicht, hrte sich aber nicht so an. Es gilt halt nicht automatisch Registrierung gro -> Rechner langsam.

AndreasB wrote

So ist es ja eigentlich auch richtig, bei mir sind System- und Anwendungspartitionen auch fein suberlich getrennt.


Bei mir auch. Sollte es mal ein Problem mit Windows geben, dann wird win Image rbergespielt und vielleicht ein, zwei seit dem letzten Sichern neu installierte Programme neu installiert und fertig. War bei mir zwar unter XP (im Gegensatz zu Win9x) noch nie ntig, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht

Quote:

Das ist er bei Betriebssystemdiskussionen eigentlich immer.


Da hast Du auch wieder recht

Quote:

Was heit problemlos? Auf einem Rechner von 1996 gehe ich mal eher nicht davon aus, dass geschwindigkeitsmig viel drin ist (was ist das denn fr einer, P100/133/200?), darauf wrde ich auch kein ausgewachsenes Linux mit dickem GUI wie KDE oder Gnome loslassen.


Also ich sag mal, auf einem Pentium II ab 300 Mhz und 128 MB (besser 256 MB) Ram (Also sind es vielleicht auch nur 9 Jahre.) ist XP sicherlich gut benutzbar (die minimalen Anforderungen sind ja noch geringer). Fr einfache Office und Internet Arbeiten reicht ein solcher Rechner meines Erachtens auch heute noch aus.
Da ist weniger Windows der Bremsklotz sondern eher die Programme, die (natrlich auch aufgrund eines enormen Anstiegs an Funktionen) immer umfangreicher werden.
Auf meinem Pentium III@700 Mhz luft XP vllig Problemlos. Stellenweise fand ich Win98SE wesentlich langsamer.
Ich finde einfach, ein Betriebssystem, welches auf wirklich steinalten Prozessoren wie Pentium I@233 luft und mit nur geringfgig mehr Prozessorpower sogar sehr flssig luft, kann man wohl kaum als Ressourcenverschwender bezeichnen.
Zu Vista kann man IMHO noch nicht so recht aussagen treffen, aber wenn es mit abgeschaltetem "EyeCandy" auf Rechnern ab sagen wir mal 1 Ghz noch brauchbar laufen wrde, dann wre das IMHO auch keine Ressourcenverschwendung mehr. Da muss man auch mal die Relationen sehen: Rechner ab 1 Ghz gibt es bei ebay komplett klar unter 100 Euro und einen Rechner, auf dem XP gut und problemlos luft gibt es da fr 30 Euro Sofort-Kauf. Vor ein paar Jahren als sich Windows 95/98
nahezu die gesamte Rechenkapazitt der damals aktuellen Rechner einverleibt haben, htte ich dem noch zugestimmt, aber XP ist da in Relation doch um einiges gengsamer. Das der Ressourcenbedarf absolut betrachtet ansteigt ist meiner Ansicht nach absolut normal - es kommt ja auch immer mehr Funktionalitt hinzu.

AndreasB wrote

Wahrscheinlich weniger Linux als die GNU-Software, allen voran wohl der X-Server. Ein nacktes Linux ist sauschnell, nur kann man damit nicht allzuviel reien.


Das ist natrlich mglich, aber ich kenne halt nur fertig eingerichtete Rechner mit Linux von der Uni und da sind vergleichbare Rechner mit Windows und ansonsten vergleichbarer Software eben meinem subjektivem Empfinden nach trger.

Quote:

Er schreibt ja ausdrcklich, dass er eigentlich nicht auf Windows eindreschen will. Zumindest die eingangs von mir aufgefhrten Punkte finde ich plausibel, den Rest sollte man vielleicht mit etwas Distanz betrachten.


Klar, der Text ist hflich geschrieben und sachlich vorgetragen. Dagegen ist berhaupt nichts einzuwenden. Aber einem Groteil des Inhalts kann ich nicht zustimmen.

Ciao,
Andreas.
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PostPosted: 05.05.2006 - 17:32    Post subject: Reply with quote

Gut dass ich keine Zeit dafr habe jeden Text in dutzende von einzelnen Stzen zu zerlegen und zu analysieren Ich hoffe dieser hier ist zu kurz dafr
_________________
Eigentlich bin ich ein netter Kerl, wenn ich Freunde htte wrden die das besttigen.

www.erwaehnenswertes.de
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kudlaty
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PostPosted: 05.05.2006 - 18:05    Post subject: Reply with quote

ixbert wrote
Gut dass ich keine Zeit dafr habe jeden Text in dutzende von einzelnen Stzen zu zerlegen und zu analysieren


So viel Zeit muss sein.

ixbert wrote

Ich hoffe dieser hier ist zu kurz dafr


Leider nein.
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