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Type: Testbericht
Description: Amiga Games Guide
Date: 12.05.2008 - 16:41 - Views 1616
Category: Testberichte - Spiele
Testament
 
Vor 4000 Jahren geschah es, als die Zauberer von Dlenvik den bösen Magier
Ghuwta beseitigten. Um den König vom Thron zu stürzen, haben deren Enkel
den bösen Magier wieder zu Leben erweckt, als sein Testament verlesen wurde.
Einer der Zauberer, die Ghutwa damals beseitigt haben, wandte sich an den
Söldner Andrej. Andrej soll die Schriftrollen finden, mit denen der böse
Ghutwa damals vernichtet wurde.
Nach dem Spielstart geht Andrejs Auftrag los. Man findet sich auf einem
Friedhof wieder und bewegt sich entweder mit Tastatur, Joystick oder Maus.
Die Grafik erinnert hier zunächst an Dungeon Master 2. Man könnte glatt
glauben, daß Testament eine 3D-Fassung des Spiels ist. Hat man dann
allerdings die Waffe und Munition gefunden, sieht man, daß man eine weitere
Variante des 3D-Action-Genres vor sich hat. Die Grafik wirkt sehr flüssig,
und ist selbst auf unaufgerüstetetn A1200 gut spielbar. Die Auflösung beträgt
aber auch 2x1 Pixel. Wem das zu langsam ist, der kann auf 2x2 umschalten.
1x1 Pixel ist leider nicht möglich.
Als Waffe hat man anfangs eine Pistole. Munition ist für diese genug
vorhanden. Sobald man den Friedhof verlassen hat und per Teleporter den
Dungeon betritt, merkt man, warum die Munition so reichlich ist. Man wird
von fliegenden, schießwütigen, grünen Monstern angegriffen. Zwei Schüsse
und man kann weiter. Später stößt man noch auf andere Monster,die
meistens etwas bewachen. Im ersten Level sind es die Schlüssel. Vier
davon braucht man, um alle Türen zu öffnen, und die erste Schriftrolle zu
finden. Dann geht's weiter in den zweiten Level. Hier geht das Spiel wie
bisher weiter, doch werden selbst erfahrene Spieler, wegen der weitaus
zahlreicheren Monster schon hier ihre Probleme am weiterkommen haben.
Wenigstens kann man vor jedem der insgesamt 18 Level abspeichern, damit man
nicht immer von vorne beginnen muß. Nun findet man auch langsam die anderen
Waffen: ein Maschinengewehr, einen Blaster, der Feuerbälle abschießt und den
Double-Blaster. Für die effektiveren Waffen ist leider nicht soviel Munition
vorhanden. Die Automappingfunktion und der wahlweise eingeblendete Ausschnitt
des Levels sorgt dafür, daß man sich nicht in den Labyrinthen verläuft.
Ab und zu findet man, neben Munitionspaketen und Lebensenergie ein
Unsichtbarkeitsextra, mit dem man sich an die Feinde heranschleichen kann.
Die Detailreiche Grafik hat nette Überraschungen, z.B. kann man Kerzen-
ständer zerschießen oder mit Schüssen kleine Explosionen an den Wänden
verursachen. Schade ist nur, daß sich das Spiel komplett auf einer Ebene
abspielt. Treppen oder Abhänge sucht man vergebens. Außerdem fragt man sich,
wieso es bereits vor 4000 Jahren Waffen wie Maschinengewehre und Blaster
gab. Die kurze Vorgeschichte im kurzen Handbuch gibt sowieso keinen
eindeutigen Überblick über den Hintergrund des Spiels. Die Musik ist zwar
passend zum gruseligen Umfeld, besteht aber hauptsächlich aus Geräuschen und
Effekten anstatt einer Melodie.
Um Testament spielen zu können, benötigt man einen AGA-Amiga mit mindestens
2 MByte RAM. Das Spiel ist mit dem Installationsskript leicht auf Festplatte
zu installieren.


Testament

Gameplay: 70%
Grafik: 70%
Musik: 60%
Motivation: 80%
Disks: 3
Sprache: Deutsch
Schwierigkeit: für Profis

Gesamt: 75% -- GUT

Bezug: APC&TCP, DM 59,95


Frank Otto
 
  
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Spiele Demoversionen:  Testament Demoversion
Article
 Interview:  APC&TCP (Amiga Future 19)
 Interview:  APC&TCP (No Risc No Fun vom 3.2.2001)
 Interview:  Andreas Magerl (No Risc No Fun vom 7.9.2000)
 Preview:  Testament 2 (Amiga Future 12)
Links
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