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Artikeltyp: Testbericht
Beschreibung: Amiga Times Ausgabe 13
Datum: 06.04.2008 - 18:36 - Aufrufe 4074
Kategorie: Testberichte - Anwendungen
DigiBooster 2.18
 
DIGIBOOSTER PROFESSIONAL - Die neue Generation?

Der Amiga hat ja eine sehr weit zurückreichende Tracker Tradition. Das geht bis in die 80er Jahre zurück, als ich noch einen A500 besaß und den ersten Noisetracker zu Gesicht bekam. Allerdings konnte man mit dieser Version noch nicht wirklich viel anfangen. Doch eines Tages fand ich auf einer CU Disk eine Freeware Version vom Protracker, der bis heute noch in Verwendung ist und sich großer Beliebtheit unter den 'Tracker Freaks' erfreut.

Ein großes Manko war damals für viele Tracker-Komponisten unter anderem aber die Limitation auf nur 4 unabhängige Stimmen. Daher gab es schon bald verschiedenste sogenannte Protracker-Klone, wie den Stonetracker, Newtracker, Face the Music, Art of Noise, StarTracker um nur ein paar zu nennen. Einige dieser Alternativen boten sogar 8 'unabhängige' Kanäle an. Doch die ersten Schritte in eine professionelle Richtung tat Octamed Soundstudio, welches mit einem Überfluß an Funktionen gesegnet war und daher auch gegenwärtig immer noch zu begeistern weiß. Allerdings mußte man als OctaMed User eine Menge an 'Protracker-Gewohnheit' ablegen, was manche davor zurückschrecken ließ.

Erste Eindrücke
Die Freude war groß, als dann vor nicht allzulanger Zeit eine professionelle Version des schon bekannten DigiBooster Trackers angekündigt wurde. Für mich als Musiker und Protracker-Fan war der Kauf dieser neuen Version, namens DigiBoosterPRO daher ein Muß. Doch als ich das gute Stück in den Händen hielt, war ich ein wenig enttäuscht. Die mit CD-Hülle getarnte Software entpuppte sich als simple Diskette. Für den Preis von ca. 100 DM hatte ich mir eigentlich eine CD-ROM mit vielen Demo-Songs und dutzenden von Samples, unterteilt in Kategorien, erwartet. Doch man erhält leider bloß eine läppische Diskette, die außer einer Anleitung und einer Installation nicht mehr enthält. Schade.

Die Installation
Doch wenigstens verlief die Installation schnell und fehlerlos. Man wählt ganz einfach das Verzeichnis aus, in dem man DigiBoosterPRO installiert haben möchte, es wird ein Ordner erstellt und es kann sofort losgehen - ganz ohne lästige Assigns oder umständliche Vor-Konfiguration.

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Der zweite Eindruck
Kaum hatte ich DigiBoosterPRO gestartet, war ich zuerst einmal sehr positiv überrascht. Die neue graphische Oberfläche sieht sehr ansprechend aus und macht einen gereiften Eindruck ohne dabei auf ein Szene-Design zu verzichten. Sehr angenehm ist auch, daß Graphikkarten unterstützt werden (wenn auch nur durch Mode-Promotion Tools, wie NewMode oder ModePro). Sehr erfreulich und mittlerweile ja auch schon ein Muß ist auch die Integrierung von AHI. Somit werden nicht nur Soundkarten, sondern auch mittels 14Bit Kalibrierung der integrierte Soundchip (Paula) des Amigas gefordert. Als nächstes fällt angenehm der Voreinsteller auf, in dem man zwischen verschiedenen graphischen Oberflächen wählen und auch deren Paletten modifizieren kann. Zusätzlich kann man dort MPEG Qualität, Lautstärke, Geschwindigkeit, Verzeichnis-Zuordnungen und die Anzahl der Stimmen (Channels) angeben. Diese Anzahl ist auf 128 unabhängige Kanäle limitiert, was, meiner Ansicht nach ausreichen sollte. Man muß hier jedoch hinzufügen, daß man für viele Kanäle auch viel Rechenpower benötigt. Mit einem 40er Prozessor ohne Soundkarte sind 32 Kanäle schon knapp an der Grenze. Aber ich muß auch hinzufügen, daß ich mich bis jetzt mit 16 Kanälen selten eingeschränkt gefühlt habe.

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Ins Detail gehend...
Als nächstes fällt auf, daß die Tastaturkürzel, die man schon vom Protracker gewohnt war, dieselben geblieben sind. Dies erleichtert den Umgang mit dem DigiBoosterPRO sehr, da gerade die Tastaturkombination bei weitem effektiver und geschwinder als die Mausbedienung ist und daher den Fluß des Schaffensprozeß nicht hemmt. Doch die wirklichen herausragenden Features des DigiBoosterPRO gegenüber anderen Trackern sind, meiner Ansicht nach, die Belegung eines Samples mit 2 verschiedenen Kommandos in Echtzeit. Wird ein Sample in einem Kanal an eine bestimmte Stelle platziert, kann man diesen z.B. mit einem Lautstärken- und Verzerrungskommando versehen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind hierbei völlig uneingeschränkt und werden gleichzeitig ausgeführt. Aber selbstverständlich stellt DigiBoosterPRO auch einen SampleEditor zu Verfügung, um die Samples einer spezifischen Veränderung zu unterziehen. Dort kann man nach Herzenslust schneiden, stückeln, filtern, verzerren, einfügen, die Abspielrichtung verändern, die Lautstärke variieren, Loops definieren, Echos hinzufügen und vieles mehr. In der Version 2.21 steht einem nun auch ein TB303 Emulator zu Verfügung, mit Hilfe dessen man sich die, für ihren eigenwilligen Sound beliebten, 303 Basslines, die ihre Verbreitung vor allem im Techno Bereich gefunden haben, selbst erstellen kann, um sie dann z.B. als Sample in das Module einzubinden.

MP2/3, MED oder doch lieber XM?
Eines der erfreulichsten und wichtigsten Features ist die Kompatibilität zu anderen Tracker-Formaten. DigiBoosterPRO lädt ohne Probleme Oktalyzer, alle OctaMed Formate (mmd), FastTracker I & II (xm), Screamtracker (s3m) und selbstverständlich auch das alte DigiBooster-Format. Außerdem kann man ein DigiBoosterPRO-Mod mit den gegeben Limitierung des jeweiligen Formates auch als XM oder MOD exportieren. Zusätzlich ist es auch möglich, MP2/3 Musikstücke einzulesen, um sie z.B. in ein Modul als Sample zu integrieren. Man darf dabei jedoch nicht vergessen, die Start- und Endposition anzugeben. Das neue DBPro-Format (DBM) scheint hier die wenigsten Einschränkungen zu besitzen. Ein Pattern kann so lang sein, wie man es gerne hätte, die Samplebank kann unbegrenzt lang sein (je nach Größe des Speichers), und die Höhen und Tiefen eines Samples sind ebenfalls völlig variabel.

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Sonstige Optionen
Ansonsten findet man im DigiBoosterPRO alle nötigen Werkzeuge zur Bearbeitung des Musikstücks. Vom Transponieren, Umkehren eines Patterns/Tracks, Mixer bis zu Cut, Copy & Paste eines Tracks/Patterns/Instruments, ist hier alles vorhanden und noch mehr.

Feature`s

  • Exportieren und Importieren von gängigen Tracker-Formaten
  • TB303 Emulator und Sample Editor
  • DBM Format hat keine üblichen Einschränkungen
  • MP2/3 Unterstützung
  • viele Echtzeit Effekte
  • AHI
  • Lauffähig auf Graphikkarten
  • Auslieferung auf Diskette ohne Mods oder Samples
  • Kein ansprechendes Mischpult
  • Fehlende Midi Unterstützung



Fazit

DigiBoosterPRO wird ständig von den Autoren weiterentwickelt und noch wünschenswerte Funktionen, wie vordefinierte Effekte für Samples (Roboter-Sound, diverse Raumklänge etc) oder ein verbessertes Mischpult, werden sicher im Laufe der Zeit noch hinzugefügt werden. Da man gegen das Verschicken der Orginaldiskette das neueste Update GRATIS erhält, kann man nur jedem, der sich schon immer einen Tracker im Sinne des alten Protracker, aber jedoch ohne dessen lästigen Einschränkungen gewünscht hat, DigiBoosterPRO wärmstens empfehlen. (rk)
 
  
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