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Type: Testbericht
Description: Amiga Aktuell Ausgabe 11/99
Date: 06.04.2008 - 18:00 - Views 4986
Category: Testberichte - Anwendungen
PFS3
 
Softwaretest: Filesystem PFS3 (von Michael Alzheimer)

»PFS3 - Voll krass!

PFS3 ist das neue "Professional File System" in der Version 3. Und das ist nicht mal gelogen (Ich meinte das mit dem Professional, nicht das mit der Version, obwohl die auch nicht gelogen ist!). PFS3 ist ein Filesystem für die Festplatte / Diskette oder ähnliches. Praktisch so etwas wie das Standard "FastFileSystem", welches noch aus Commodores Zeiten stammt, nur westentlich perfomanter. In machen Bereichen bis zu schlappen 500%. Und ehrlich gesagt: Ich habe noch niemals zuvor so schnell ein Verzeichnis mit 20.000 Dateien Inhalt gelöscht!

Aber bei PFS3 handelt es sich nicht nur um ein gewöhnliches FileSystem, sondern um ein ganzes Diskverwaltungspaket. Denn neben dem eigentlichen Filesystem werden auch extrem brauchbare Tools mitgeliefert, wie z. B. das Standard-Festplatteninstallationstool "HDInstTools", nur in seiner neuesten Version. Genauso ist auch der sogenannte "TD64" Treiber in das Filesystem eingebunden. Dies hat zu Folge, dass der AMIGA nicht nur unter OS3.5 Festplatten und Partitionen verwalten kann, die grösser als 4 GigaByte sind. Toll, was?

Und als kleines Schmankerl wird bei PFS3 auch noch ein Spiel mitgeliefert! Zugegeben, ich hab es noch kein einziges Mal gespielt, aber des wird wohl noch kommen.

Eins vorweg: Dies ist keine komplette Installationsanleitung - mehr oder weniger nur die Kurzform. Wenn ihr mehr Informationen oder tiefere Infos braucht, lest bitte auch die PFS3-Anleitung! Denn mit Festplatten ist nicht zu spaßen.

Wenn man zunächst die CD in seinen Händen hält, denkt man sich "Mh - was für ein tolles Cover", schmeißt die CD ins Laufwerk und ist ganz gespannt.

Installiert wird PFS3 über das mitgelieferte Install-Script, das auf der CD liegt. Und man sollte auch wirklich nur dieses nehmen, um PFS3 zu installieren. Alles andere kann schief gehen, wenn man nicht genau weiss, was man tun muss.

Also schön, ihr habt nun das Install-Script gestartet, und nach dem allgemeinen Blabla, werdet ihr aufgefordert, euren Namen einzugen. Dies solltet ihr tun, denn PFS3 muss registriert werden, damit es funktioniert. Anschließend müsst ihr den CD-Key eingeben, der steht (wie schön, ihr müsst die CD nicht wieder rausnehmen), auf dem CD-Cover. Nun könnt ihr auswählen, wo PFS3 installiert werden. Dabei handelt es sich um die Dokus und die Tools, NICHT um das Filesystem selber. Das FileSystem selber wird automatisch ins Verzeichnis "L:" kopiert. Zwischendurch müsst ihr euch entscheiden, ob die Standard-Version installieren wollt, oder die Version mit MultiUser-Support. Wenn ihr Multiuser verwendet solltet ihr letzteres nehmen. Ansonsten, die Version ohne MultiUser. Das Tool "pfsformat" (steht im .../PFS3/Tools/" Verzeichnis) solltet ihr sicherheitshalber auf die Workbench-Disc kopieren. Falls was schief läuft und ihr neu formatieren müsst. Und formatieren tut ihr besser über dieses Tools (bei Platten, die größer als 4 GB sind, sowieso).

Wenn ihr nun denkt, jetzt ist PFS3 auf der Partition drauf - habt ihr falsch gedacht. Bis jetzt sind lediglich sämtliche Treiber und Files installiert. Der eigentliche Schritt, das Aufspielen auf die Partition kommt jetzt erst! Denn nach wie vor habt ihr das "FFS" auf der Platte drauf.

Installieren der einzelnen Partitionen mit PFS3 Um das Filesystem zu installieren, ist es zwingend notwendig an den Partitionseigenschaften Veränderungen vorzunehmen. Dies kann zur Folge haben, dass Partitionen zerstört werden! Laut dem Autor von PFS3 ist PFS3 voll abwärtskompatibel zu Partitionen, deren FileSystem bereits PFS2 oder AFS ist. Will heißen, PFS3 kann auf solchen (aber nur auf solchen!!!) installiert werden, ohne dass die Daten, die darauf enthalten waren, zerstört werden. Aber meine Meinung dazu ist: Es kann gut gehen, muss aber nicht! Also, wenn ihr die Möglichkeit habt, erstellt euch vorher ein komplettes Backup aller Partitionen der Festplatte - sei es duch brennen mehrerer CD's oder durch kurzfristiges Einbauen einer weiteren Festplatte von einem Freund (kann auch eine MS-DOS-Platte sein - wenn ihr die dann formatiert, löscht ihr wenigstens nichts wichtiges....). Also nochmal - seht zu, dass ihr ein Backup anlegt! Wenn ihr vorhabt sowieso komplett neu zu partitionieren, weil euch die Partitionsgrenzen nicht gefallen haben, dann müsst ihr euch ja sowieso ein Backup erstellen.

Prinzipiell ist es recht einfach PFS3 auf einer Partition zu installieren, wenn der AMIGA mitspielt. Startet einfach das Tool "HDInstTools" - steht im Verzeichnis, wo ihr PFS3 installiert habt (Alos z. B. "SYS:Tools/PFS3/"). "HDInstTools" untersucht nun die einzelnen angeschlossenen Festplatten.

Nach der Analyse, könnt ihr die Festplatte auswählen, auf deren Partitionen ihr PFS3 installieren wollt. Habt ihr die Platte ausgewählt, muss zuerst das Dateisystem der Platte bekannt gegeben werden. Dazu auf "Dateisystem" klicken. Dort auf "Hinzufügen" klicken. Es erscheint ein Dateiauswahlfenster.

Dort wechselt ihr in das Verzeichnis "L:" (sollte bereits automatisch geschehen sein) und wählt einen der "PFS" Treiber aus - je nachdem welchen ihr benötigt. Also z. B. "pfs3" für Platten kleiner als 4 GB - "pfs3ds" für Platten größer 4 GB.

Habt ihr die Version für Multiuser installiert, könnt ihr ebenfalls auch diese als mit und ohne "ds" installieren.

Hinweis: "ds" steht für "direct SCSI" - also direkt angesprochenes SCSI- Device. Hat zur Folge, dass man mit PFS3 Festplatten größer als 4 GB verwenden kann, auch unter älteren OS-Versionen als OS3.5! Sollte man in jedem Fall nehmen, wenn die Platte größer als 4 GB ist. Sonst bekommt man tierische Probleme!

Jetzt wählt ihr "Laden" an. Es erscheint ein neues Fenster, in dem ihr Dateisystemspezifische Einstellungen vornehmen könnt.

Also "Name" (wird vorgegeben), "DOSType" (steht meistens auf DOS1 - sollte z.B. bei pfs3ds auf "PFS0" stehen), "Version" (wird vorgegeben) und Revision (wird ebenfalls vorgegeben). Habt ihr alles eingegeben, klickt auf "Benutzen". Jetzt ist das Filesystem der Platte bekannt. Geht mit "Benutzen" raus.

Nachdem nun PFS3 der Festplatte bekannt ist, wählt ihr "Teilungen einrichten" aus.

Jetzt erscheint ein anderes Fenster, mit allen bereits vorhandenen Partitionen. Klickt einfach eine Partition an, wo PFS3 installiert werden soll, und sagt (klickt) "Teilung bearbeiten" an.

Es erscheint ein neues Fenster. Im Feld "Dateisystem" klickt ihr solange durch, bis ihr "Custom" habt. Dann tragt ihr in dem Feld drunter den Dateisystemnamen (DOSType) ein, also z. B. "PFS0". Jetzt könnt ihr noch ein paar Änderungen vornehmen, wie z. B. "Automount", oder "Bootbar". Dann vielleicht noch die Bootpriorität, oder die Puffergröße verändern. Wichtig ist allerdings, wenn ihr was an den "Zylindern", also an "Zylinder, AnfangsZyl, EndZyl, PreAlloc, Reserved und Größe" verändert, hat dies zur Folge, dass ihr danach diese Partition formatieren müsst, weil sie in einem undefinierten Zustand liegt. Und dann - byebye ihr Daten, die da drauf waren! Also wenn ihr einfach nur ein neues Filesystem haben wollt, einfach lediglich den DOSType und das Dateisystem ändern (Dazu kann auch die Maske und MaxTransfer gehören).

Diesen Schritt wiederholt ihr für jede Partition.

Tip: Wollt ihr FFS und PFS3 Partitionen verwenden - legt FFS innerhalb der ersten 4 GB der Festplatten an, und auch nur dort! Ihr erlebt sonst unter Umständen euer blaues wunder! Ausser bei OS3.5 - da sollte man es anlegen können wo man will, da OS3.5 ja Platten größer 4 GB unterstützt - aber ausprobiert hab ich das auch noch nicht!

Seid ihr mit dem Einrichten der Partitionen fertig, verlasst ihr das Partitionsfenster mit "Benutzen". Mit "Änderungen auf Platte sichern", werden alle von euch gemachten Einstellungen auf Platte geschrieben. ACHTUNG! Wenn ihr dieses Feld gedrückt habt, werdet ihr nochmals gefragt, ob ihr wirklich alle Änderungen speichern wollt.

Wenn ihr "Ja" sagt dann werden die Partitionen umgeschrieben. Habt ihr auch nur die kleinste Änderung an den Partitionsgrößen gemacht, sind diese weg!!! Also ihr müsst genau wissen, was ihr da macht! Mit dem Fensterschließsymbol kommt ihr immer wieder raus, ohne dass irgendeine Änderung wirksam wird.

Sind also alle Änderungen auf die Platte geschrieben worden, muss das System neu gebootet werden.

Jetzt entscheidet es sich, ob alles gut gegangen ist - oder nicht. Ist nach dem Neustart noch alles da - ist alles gutgegangen - Glückwunsch! Das Backup war für umsonst! Fehlt eine Partition oder ist eine Partition zerstört - Glückwunsch! Ihr habt ein Backup zum wiedereinspielen!

Also mal im Ernst - wenn ihr neu partitioniert habt, müsst ihr eh alles neu formatieren - vermutlich hat die Kiste erst gar nicht gebootet (einfach über die Workbench-Disk booten! Geht immer!). Hat das System über die WB- Disk gebootet - öffnet ihr einfach eine Shell. Dort wechselt ihr in das Verzeichnis, indem das Tool "pfsformat", dass ihr am Anfang auf die Disk kopiert habt. Zum Formatieren gebt ihr ein: pfsformat DEVICE= NAME=. Dann könnt ihr noch einige Optionen eingeben. Die Erklärung hierzu stehen in der PFS3-Anleitung.

Diesen Schritt wiederholt ihr dann für jede zerstörte Partition.

Danach könnt ihr einfach das Backup wieder einspielen. Es sollte dann wieder alles funktionieren!

Im Übrigen: PFS3 kann auch auf Disketten eingesetzt werden!! Dafür gibt es in der Schublade ".../Storage/DOSDrivers/" die entprechenden Dateien. So kann z. B. durch doppelklick auf "PF0" das PF0: Device (entspricht dem DF0: Device nur mit PFS-Filesystem) aktiviert, und verwendet werden.

Allgemein: Wenn ihr ein Laufwerk (oder auch Partition), das PFS als Filesystem enthält, formatieren wollt, nehmt immer anstatt dem Standard- Tool "Format" das mitgelieferte "pfsformat"-Tool. Ist kompatibler und hat mehr Optionen.

Also, ihr habt euch nun den Aufwand gemacht, und euch PFS3 auf eure Partitionen gehauen. Und wofür?

Für Disketten/Partitionen sind IMMER gültig - d. h. nie mehr "Disk not validated!"

Für Atemberaubente Plattengeschwindigkeiten!!! Wirklich!! Dies ist besonders bei WEB-Browsern zu sehen. Wenn die ihre Dateien ins "Cache" Verzeichnis abspeichern, bekommt man praktisch nichts mehr mit! Oder wenn ihr mal 5000 Dateien in ein Verzeichnis kopiert und wieder löscht! Macht das mal unter FFS - ihr bekommt die Kriese - und es ist nicht die Berta Kriese aus der Lindenstraße! Aber unter PFS3 - eine Leichtigkeit. Ein kleiner Vergleichstest hat gezeigt: AMIGA mit 50 Mhz, 64 MB Fast-RAM, 2 MB Chip-RAM, 8 GB Festplatte (IDE mit PFS3-Dateisystem) im direkten Vergleich mit SUNSparc2 mit 40 Mhz, 64 MB RAM, 4 GB Festplatte (SCSI mit Unix-FileSystem) - Der AMIGA war beim Löschen und Erstellen von 5000 Dateien in einem Verzeichnis etwa genauso schnell wie die SUNSparc2! Gemessene Geschwindigkeit auf meinem AMIGA (A1200, 68030/50Mhz + 68882 FPU - 8GB IDE-Platte - interner IDE-Bus):

78 Files/Sec. Erstellt
51 Files/Sec. Geöffnet und wieder geschlossen.
150 Files/Sec. löschen.
0.9 MB/Sec. Geschrieben
1.4 MB/Sec. Gelesen.

Wobei diese Daten sehr stark prozessorabhängig sind. Meiner war nämlich auf Anschlag! Also müsste es z. B. mit einem G4-Board noch viel schneller gehen!

Für Partitionen größer als 4 GB. Denn endlich können auch die Partitionen größer als 4 GB sein. Ist besonders bei großen Animationen und großen Rendervorgängen verdammt gut! Die Grenze von PFS3 - Partitionen liegt laut Autor bei 104 GB. Also mehr als ausreichend - oder hat jemand von euch einen A5000 - Mass-Storage von SUN zu Hause steh'n? Also ich nicht!

Für lange Dateinamen (bis zu 107 Zeichen!).

Für Undelete - Verzeichnisse, in denen die Dateien bevor sie tatsächlich gelöscht werden, erstmal zwischengespeichert werden (ähnelt dem Papierkorb von Windoof, da die Dateien NICHT im Trash liegen, sondern versteckt auf der Platte).

Für Rollover-Files. Dies ist besonders bei großen LOG-Files nützlich.

Für den PFSDoktor - zum Checken und Reparieren von PFS-Partitionen. Zugegeben, ich hab ihn noch nie benötigt. Scheint aber ein gutes Tool zu sein.

Für ein Game!

Fazit: Wer bisher noch das FFS als Filesystem verwendet, sollte diese paar Mark (oder sagt man jetzt Euro?) investieren - es lohnt sich wirklich!!! Wer bereits PFS2 verwendet hatte, muss nicht unbedingt auf PFS3 umsteigen. PFS2 ist schon sehr gut. Bis auf einige Tools, die neu hinzugekommen sind. Was aber auffällig ist, ist der Aufbau von PFS3! Dort gibt es sogannte "anodes" zum Adressieren der Datenblöcken. Seltsam seltsam - bei Unix heißen diese "Inodes" und sehen irgendwie genauso aus?!? Das zeigt wie genial PFS3 doch ist!

Also ich setze nun PFS3 bereits extrem erfolgreich ein! Ich hatte mal zum Spaß von 15 Aminet-CD's sämtliche ".info" Files in ein Verzeichnis kopiert. Das waren so um die 70 Tausend! Es gab keine Probleme! Im Gegenzug habe ich versucht aus einer Aminet-CD sämtliche ".info" Files auf eine FFS-Partition zu entpacken, bereits nach 500 Dateien hat FFS schlapp gemacht, und die Platte nur noch gerödelt.

Somit kann ich guten Gewissens PFS3 wirklich nur jedem empfehlen!

M. Alzheimer
 
  
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