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Type: Workshop
Description: Amiga Aktuell Ausgabe 11/99
Date: 21.08.2007 - 14:47 - Views 3503
Category: Workshops
Samba und der Amiga
 
Workshop: Samba und der Amiga - Teil 1 (von Werner Brennecke)

»Zum Vorwort:

Nachdem ich glücklicherweise ein paar Amiga-Netzwerkkarten ergattert hatte, stand ich vor dem Problem meinen A4000 und A2000 irgendwie zu verbinden. Eine Linux Rechner sollte da auch noch mit rein.

Der Linux Rechner sollte Newsserver/Proxy und gleichzeitig File und Printserver spielen. Auf das Thema Newsserver/Proxy gehe ich hier nicht ein, da helfen die Linux HOWTOs zu einem schnellem Erfolgserlebnis Wenn da Handlungsbedarf besteht, kann man ja mal drüber reden.

Anfänglich expirimentierte ich mit NFS, verwarf es aber wieder, da es sehr viel Ärger macht, der nicht oder nur sehr Zeitaufwendig nachzuvollziehen ist.

Das Hauptproblem waren sporadische "Bitkipper" in Files, die mich zum fast zum Wahnsinn brachten.

Aus den Amiga-Newsgroups erfuhr ich, das ich damit nicht alleine war. Eine Lösung war nicht in Sicht, also schwenkte ich um auf Samba.

Da es bei Samba keine leichtverständliche Doku zum amigaspezifischen Teil gibt, hatte ich es mir stichpunkartig mitnotiert. Da mehreren Leute die gleichen Startschwierigkeiten hatten, entschloss ich mich diese Notizen in einem Text zu verfassen und zu veröffentlichen.

Den ersten Teil (die reine Installation von Samba) ist fertig, der zweite Teil wird a.s.a.p. nachgereicht.

Dort wird dann der SMB-Handler und das Drucken unter Samba behandelt.

Wer Verbesserungen oder Wünsche hat, immer her damit. Meine E-Mail ist "wb@pag.mayn.de". Flames bitte nach /dev/null

Mein eigentlicher Job ist in der Entwicklung von Hardware, den Amiga betreibe ich als Hobby. Sozusagen als Entspannung zu Win9x und WinNT tagsüber. Dashalb kann ich mich nicht als Sambaprofi bezeichnen und bitte deshalb mir eventuelle Fehler zu mailen.

Wer Tippfehler findet, kann sie behalten

1.Was ist Samba??

Samba ist eine Sammlung von Programmen, um Freigaben von Laufwerken und Druckern in einem Netzwerk mittels dem SMB Protokoll nutzen zu können. Die Möglichkeit besteht, selbst Laufwerke und Drucker freizugeben. Ursprünglich kommt es aus der Unix Welt um Windows-Resourcen mit nutzen zu können und umgekeht eigene Resouren freizugeben. Für die verschiedensten Betriebssysteme ist SAMBA schon portiert worden -> Amiga, Netware, OS/2 u.s.w.

Benötigt wird Samba, ixemul und später sambahandler

Um Samba nutzten zu können muss ein laufender TCP/IP Stack installiert sein. Wenn also ein Ping versagt, ist man mit Samba zu früh dran

2. Woher bekomme ich es?

Aus dem Aminet, unter comm/net/samba*****.lha)

3. Installation

Ich kann hier nur zur Installation unter AmiTCP schreiben, da ich mit Miami keine grossen Erfahrungen habe. Sollte aber auch nicht viel anders sein.

Wer da ein paar Tips geben kann, nur her damit. Ich lasse es gerne in den Text mit einfließen.

3.1 Auspacken und Zusatzprogramme installieren

Als erstes Samba in das Verzeichniss AmiTCP:samba auspacken.

Die Verzeichnisse AMiTCP:samba/var AMiTCP:samba/var/locks müssen von Hand angelegt werden, da sie beim Auspacken nicht erstellt werden.

3.2 inetd.conf

Folgende Zeile muss in AmiTCP:db/inetd.conf mit eingetragen werden:

netbios-ssn stream tcp nowait root AmiTCP:samba/bin/smbd smbd


Sie kann direkt aus AmiTCP:samba/inetd.conf.addon kopiert werden.

3.3 services

Diese Zeilen bitte in AmiTCP:db/services eintragen:

netbios-ssn 139/tcp
netbios-ns 137/udp


Sie können direkt aus AmiTCP:samba/services.addon kopiert werden.

3.4 startnet

Um den Samba-Server zu starten, muss folgende Zeile in AmiTCP:bin/startnet eingetragen werden:

Run <>NIL: AmiTCP:samba/bin/nmbd <>NIL: nmbd -D -n Rechnername 

Achtung, hinter dem Parameter "-n" wird der Rechnername eingetragen, dieser wird dann später in Verbindung mit den Freigaben benutzt. Dieser Name erscheint dann in den Browserlisten.

3.5 Gastuser erstellen

Es muss ein Gastuser mit passender Gruppe vorhanden sein oder erstellt werden. Am einfachsten ist es die ADDON Files hinzuzufügen. "passwd.addon" zu "AmiTCP:db/passwd" "group.addon" zu "AmiTCP:db/group"

3.6 Assigns

ETC muss nun zu Amitcp:db assigned werden. Einfach ein "Assign ETC: AmiTCP:db" in der User-Startup hinzufügen

3.7 Ixemul.library installeren

Ixemul.library in der Mindestversion 45.0 installieren. Hier muss ich auf die begleitende Installationsanweisung verweisen.

3.8 Enviroment Variablen

Die env variable TMPDIR muss gesetzt sein damit nmbd funktioniert, Vorgabe ist T:

4. Konfigurieren

Nur der abschliessende Teil Die Konfiguration erfolgt in AmiTCP:samba/lib/smb.conf.

Diese Datei ist in mehreren Sektionen unterteilt, diese Sektionen werden mit der Zeichen [] eingeleitet. [global] steht für allgemein gültige Parameter. Was hier eingetragen wird, gilt für alle Abschnitte. Zum Glück ist hier sehr viel vordefiniert (mit Kommentartext). Wichtig ist, das man seine Arbeitsgruppe in der Zeile "workgroup=" einträgt. Nur Rechner der gleichen Arbeitsgruppe können Freigaben gegenseiting nutzen.

Nun erfolgen die eigentlichen Freigaben. Jede Freigabe wird mit [Freigabenamen] definiert.

Danach erfolgen die Parameter, die fast selbsterklärend sind.

Hier ein Beispiel aus meiner smb.conf:

[Daten]
comment = Platte DH2
path = /DH2/
read only = no
public = yes
browsable = yes

Freigabenamen ist "Daten".

"comment" 

ist der Text, der im Browser als Begleittext erscheint 

"path" 

zeigt auf die eigentliche Freigabe. Hier ist mein 

Laufwerk DH2 freigegeben. 

"read only" 

ist selbsterklärend, "read only = no" bedeutet das 

auch geschrieben werden kann. 

"public" 

bedeutet, ob ein Benutzer/passwort abgefragt werden soll. 

Bei "public=yes" kann jeder Rechner in der Arbeitsgruppe 

hierauf zugreifen. 

"browsable" 

meint, ob die Freigabe im Browser mitgeführt wird. 

Wenn "browsable" auf "no" steht, muss man die Freigabe 

zum Verbinden kennen! 

Wenn nun alle definiert sind, AmiTCP starten mit Startnet.

5.testen

Mit dem smbclient in AmiTCP:samba/bin kann ich nun auf Freigaben anderer Rechner zugreifen. Zum ersten Testen lassen wir uns unsere eigenen auflisten mit:

AmiTCP:samba/bin/smbclient -L Rechername

Rechnername steht für den Namen, der in Startnet eingetragen ist. Bei mir A4000.

Jetzt sollte so was in der Art erscheinen:

Added interface ip=192.168.174.4 bcast=192.168.174.7 nmask=255.255.255.248
Server time is Sat Oct 30 19:45:55 1999
Timezone is UTC+0.0
Domain=[MEINE] OS=[Unix] Server=[Samba 1.9.16p9]

Server=[a4000] User=[wb] Workgroup=[MEINE] Domain=[MEINE]

Sharename Type Comment
--------- ---- -------
Daten Disk Platte DH2
homes Disk Home directories
IPC$ IPC IPC Service (My Amiga)
wb Disk Home directories


This machine has a browse list:

Server Comment
--------- -------
A4000 My Amiga


This machine has a workgroup list:

Workgroup Master
--------- -------
MEINE A4000


Glückwunsch Samba läuft schon mal. Wenn nicht, noch mal alles Schritt für Schritt durchgehen.

Alles weitere im zweiten Teil.

to by continued......

Werner Brennecke



Samba und der Amiga - Teil 2 (von Werner Brennecke)

»Im letzten Teil haben wir dafür gesorgt, dass Samba an sich läuft und Teile des eigenen Systems nach Bedarf freigegeben sind.

Um nun auf dem Amiga Freigaben aderer Rechner sehen (nutzen) zu können, brauchen wir den SMB-Handler. Dieser setzt uns eine Freigabe (Share) in ein Laufwerk um.

Der SMB-Handler (ich nutze die Version 0.12) ist als Beta gekennzeichnet, läuft aber hier ohne Probleme.

Installiert wird der SMB-Handler sehr einfach. Die Datei "smb-handler" nach 

"l:" und die 

"Katalog-Datei" 

nach "locale:catalogs/" kopieren. 

That´s all

Für jedes Laufwerk das wir nutzen wollen, wird eine Datei in DEVS:DOSDRIVERS angelegt.

Ein Auszug aus eines meiner genutzen Laufwerke:

--------- Snipp ---------
Handler = L:SMB-Handler
Stacksize = 40000
Priority = 5
GlobVec = -1
Mount = 1
Startup = "C=pagDATEN MH=a4000 W=Meine U=wb P=passwort GFX DN=Pag"
--------- Snipp ---------

Die Zeile "Handler" verweist auf den passenden Handler. Wenn wir das kopieren vergessen haben, werden wir es spätestens hier merken. Die Stacksize 40000 habe ich aus dem Beispiel übernommen. Mount = 1 bedeutet, das das Laufwerk sofort gemountet wird. Bei Mount = 0 wird der eigentliche Mountvorgang bei ersten Zugriff auf das Laufwerk durchgeführt.

Alle Daten die ich nutze laufen bei mir auf eine Linux Maschine zusammen die im Dauerberieb läuft, deswegen kann ich hier Mount = 1 nutzen.

Startup ist hier die wichtigste Zeile, es werden die Parameter übergeben.

Die Parameter im einzelnen: 

C Der zu verbindende Host (der Name des Servers) 

MH Der verbundene Host (Ich selbst) 

W Arbeitsgruppenname. Hier bitte auf Gross/Kleinschreibung achten, sonst kann es zu Problemen kommen. 

U Benutzername 

P Passwort 

DN Laufwerksname, der dem Laufwerk zugewiesen wird. 

GFX Veranlasst, dass den Dateien kein eol/eof angefügt wird. (Dateien gehen unverändert über die Leitung) 


Nachdem die Parameter bekannt sind, ist die Zeile leicht zu lesen.

Der Servername ist hier "pag", die Freigabe "DATEN". Gross/Kleinschreibung bitte unbedingt bei den Freigabenamen beachten!. Der Client hört auf den Namen "A4000", die Arbeitsgruppe lautet "Meine", Nutzer ist "wb", Passwort lautet "Passwort". (Ist natürlich nur ein Beispiel).

Daten werden "as is" übertragen, dafür sorgt "GFX". Das Laufwerk erscheint als "PAG:"

Einfach oder?

Zum Abschluss: Da sich jetzt spätestens mit OS 3.5 Miami als TCP-Stack durchgesetzt hat (IMHO), möchte ich im nächsten Teil auf eine Samba-Installation unter Miami eingehen.

bis die Tage

Werner Brennecke
 
  
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