Vesalia RESHOOT R

User
Username:

Password:

 Remember me



I forgot my password

Don't have an account yet?
You can register for FREE

Language:

 

» Home
» Mag Member
» News View
» News Tell
» News Setting
» Everywhere
 
Amiga Future
» Info
» Content List
» Article-Database
» Merchandising
» Shop
» Downloads
 
Community
» Forum
» Gallery
» Calendar
 
Knowledge
» Amiga Software
» Amiga Cheats
» Amiga FAQ
» Forum FAQ
» Links
 
Service
» Jobs
» Webmaster
» Advertising
» Contact/Imprint
» Privacy Policy

Searching

Advanced Search

Anzeigen
Bitte unterstützt uns durch Einkäufe bei Amazon:

Deutschland
Österreich
UK
France
Canada
Italia
Espana


Spenden
Donate
Amiga Future

Knowledge Base
Click on Category to add Article   Search
:: Most Popular :: Toprated Articles :: Latest Articles ::
Amiga Future Forum Index -> Knowledge Base  »  Deutsche Artikel  »  Testberichte  »  Testberichte - Anwendungen [Printable version]
[PDF]

Facebook Google Twitter
 
Type: Testbericht
Description: Amiga Aktuell Ausgabe 11/2000
Date: 06.04.2008 - 17:54 - Views 1687
Category: Testberichte - Anwendungen
Digital Make Up
 
634 MB Makeup für die Freundin

Auch wenn man meint, mit AmigaOS 3.0, 3.1 oder gar 3.5 ein (wie es die Werbung suggeriert) vollständiges und für fast alle anfallenden Arbeiten gerüstetes Betriebssystem erstanden zu haben, kommt doch nach meist kurzer Zeit der Wunsch nach mehr auf. Sei es, um bestimmte Aufgaben effektiver lösen zu können, sei es, weil soeben neue Hardware im Rechnergehäuse ihren Platz gefunden oder sei es nur der Wunsch nach mehr Farbe und Abwechslung auf der Workbenchoberfläche.

All diese Wünsche verspricht eine 29,95 DM teure CD-ROM des APC & TCP [1] zu erfüllen. Jene Silberscheibe wurde auf "Digital Make Up" getauft und soll nicht nur weibliche Amiga-Besitzer(Innen) erfreuen. Sie will, wie es der Herausgeber formulierte, ein Kleiderschrank für die Workbench sein. Ein wohlgefüllter ist es allemal, denn immerhin etwa 634 MB an Daten tummeln sich auf der CD-ROM.

1. Systemanforderungen

Bevor wir uns die Verzeichnisse der CD ein wenig näher ansehen, sollte jeder Interessierte bedenken, das in seinem Amiga mindestens ein 68020- Prozessor werkeln, 2 MByte Chip-RAM auf der Platine sitzen und neben einer Festplatte natürlich auch ein CD-ROM-Laufwerk zur Verfügung steht sollte. Die Datensammlung setzt ausserdem AmigaOS ab Version 2.05 voraus. Für ein komfortables Arbeiten empfiehlt der CD-Ersteller zusätzlich eine 68040-CPU, ja sogar einen PPC-Prozessor, 4 MByte Fast-RAM, den AGA-Grafik- Chipsatz oder eine Grafik- und zusätzlich Soundkarte sowie AmigaOS-Version 3.5.

2. CD-ROM-Oberfläche

Die besteht aus Polycarbonat und einer silbrig glänzenden Aluminium- Schicht. Auf der Workbench präsentiert sich die CD-Oberfläche sehr aufgeräumt und im Stile des AmigaOS 3.5.

Das Info-Icon verrät nach einem Doppelklick ein wenig über die Intentionen des CD-Erstellers und gibt einen sehr groben Überblick über die enthaltenen Programm-Kategorien sowohl in deutscher als auch englischer Sprache. Solltet Ihr das gleiche Spiel mit dem Info-Icon plus Lautsprecher versuchen: Vorsicht! Mein Rechner wurde prompt und reproduzierbar zu einer Guru-Meditation verdonnert. Schaut man sich das (durch Leerzeichen versteckte) zugehörige Script an, so sollen offensichtlich u.a. durch VT (ViewTek) einige Anims abgespielt und Bilder angezeigt werden. Da mit Aufruf von VT der Rechner abstürzt, ist anzunehmen, dass die durch das Script eingebundene VT-Variante mit CyberGFX nicht klarkommt. Das würde dann aber die Empfehlung, eine Grafikkarte zu verwenden, konterkarieren. Und zwischenzeitlich gibt es wahrlich aktuellere Anim-Player als das aus 1994 stammende VT...

Das Icon "Quickstart" erstellt temporär für die diversen Verzeichnisse der CD ein Assign und bindet diese damit ins laufende AmigaOS ein. Das ganze macht Sinn, wenn Ihr noch keine oder gerade nicht die auf der CD verwendeten Tools für die Anzeige von Texten, Animationen oder das Abspielen von Soundsamples auf Eurem Amiga installiert habt. Das Icon "Quickout" macht (wie zu erwarten war) die erfolgten Zuweisungen wieder rückgängig. Eine wie auch immer gestaltete Führung oder Übersicht zu den Daten-Bergen auf der CD wird leider nicht angeboten.

Das wiegt nicht übermäßig schwer, da man sich bei Verteilung der Software auf diverse Verzeichnisse im Wesentlichen an eine logische Vorgehensweise gehalten hat und der Suchende so recht schnell fündig wird. Eine gute Hilfe für das Stöbern auf CD wäre ein Filemanager.

Wer noch keinen sein eigen nennt, findet auf der CD die GPL-Version Directory Opus 4.14, wobei wir schon beim CD-Inhalt wären.

3. CD-ROM-Inhalt

Lasst uns also einen kleinen Workbench-Rundgang durch die CD-Verzeichnisse machen.

In den mit 155 MB prall gefüllten "Workbench Tools" findet sich neben Virenscannern, Archivern, Degradern, Convertern, Boot-Tools... auch eine OS3.5-Schublade mit dem Update "BoingBag_1" und anderen OS3.5-relevanten Hilfsprogrammen.

Im 56 MB umfassenden Unterverzeichnis "Tools" sind von aNapster über Toolmanager bis Zoom viele Neulinge und Altbekannte, auf jeden Fall zumeist hilfreiche Werkzeuge versammelt.

Blanker, Commoditys, Datatypes und Libraries warten in "Workbench Add On" (47 MB) auf ihren Einsatz. Darüber hinaus hat in dieser Schublade die bereits angesprochene GPL-DOpus-Version 4.14 und ein Verzeichnis mit Patches und Updates zu diversen Programmen, wie etwa AWeb 3.3, PFS3, Photogenics, Protracker 4 und Wordworth7.01, Platz gefunden.

Für ein kleines Spiel zwischendurch verspricht das Directory "Workbench Games", immerhin mit etwa 4 MB an systemfreundlich programmierten, weil auf der Workbench spielbaren Games, kurzweilige Unterhaltung.

Innerhalb der "System Tools" (8 MB) sind solche Software-Perlen wie KingCON, Scout, SnoopDOS, SCSIMounter und VBRControl zu finden. Zwar kommt SnoopDOS gleich doppelt vor, ebenso taucht AmiCDFS2 zwei mal auf, dennoch halten sich die Doppelungen trotz der großen Datenmenge in Grenzen.

Alle notorischen Bootpic- und Workbench-Hintergrund-Fans können sich in der Schublade "GrafX" so richtig austoben. In den immerhin 183 MB Datenmaterial kann der geneigte User wohl tagelang wühlen. Und für die nächsten Jahre ist Tag für Tag ein anderes Bootpic zur Hand... Es sei denn, das Unterverzeichnis "Bootpictures" wird über die Workbench geöffnet. Denn dann wird dem Standard-Amiga nach kurzer Zeit ob der endlosen (ist geschwindelt, ich gebe es zu: es sind in Wirklichkeit nur 552) Info-Dateien das Chip-RAM und damit gleichzeitig die Atemluft ausgehen. Ein Stillstand des Rechners ist so vorprogrammiert. An diese Schublade sollte man sich nur mit einem Dateimanager wagen.

Natürlich dürfen in diesem Verzeichnis auch die obligatorischen SciFi- Bilder nicht fehlen.

Neben vielen Icons im NewIcon- und MagicWorkbench-Stil beherbergt das "Icons"-Verzeichnis mit 19 MB Größe u.a. auch das NewICON-System einschließlich des Updates auf Version 4.6. Neben den GlowIcons für meinen Geschmack die gelungenste Icon-Implementierung.

In der Schublade "Hardware" verbirgt sich nicht etwa (plattgewalzte) harte Ware, sondern gut 32 MB Software in Form von diversen Hardware-Treibern, vom Drucker- über Sound- und Scanner- bis zu Grafikkarten- und Digitalkamera-Treiber.

Krachmacher, Soundfetischisten und OctaMED-Liebhaber erhalten mit dem 61 MB großen "Sounds"-Directory reichlich Nahrung, wenn auch die Qualität der einzelnen Samples stark schwankt. Von guter Hausmannskost über Fastfood bis ungenießbar ist alles dabei.

Im "Fun"-Verzeichnis tummeln sich glücklicherweise lediglich auf etwa ein MB Speicherplatz reichlich überflüssige Spielereien wie die schon längst besiegt geglaubte Tamagotchi-Seuche.

Wer die MBytes zusammenrechnet, wird einiges an CD-Kapazität vermissen. Diese scheinbar fehlenden MB verstecken sich in nicht sofort von der Workbench einsehbaren CD-Verzeichnissen wie C:, L:, Libs: ...

4. Fazit

Die gut gefüllte CD-ROM enthält eine Vielzahl nützlicher Systemerweiterungen, die die Arbeit mit dem AmigaOS komfortabler und angenehmer machen können.

Leider wird man mit der Datenflut allein auf weiter Flur gelassen. Hier wäre sicher für den unbedarften Amigianer eine Führung durch den Datendschungel sehr angebracht (der "Profi" wird die wichtigen Tools ohnehin schon besitzen).

Wer immer noch keinen Internet-Zugang hat und auch die Aminet-CDs nicht besitzt, für den ist diese CD-ROM trotz kleiner Schwächen eine durchaus lohnenswerte Anschaffung, wenn auch der Preis von 29,95 DM für eine unkommmentierte Datensammlung etwas hoch erscheint.

[1]  http://www.apc-tcp.de 
APC&TCP 
Postfach 83 
83236 Übersee 

Uwe Pannecke
 
  
Overview 

You cannot post new articles in this category
You cannot edit your articles in this category
You cannot delete your articles in this category
You cannot comment articles in this category
You cannot rate articles in this category
Articles need approval in this category
Article edits need approval in this category

Powered by Knowledge Base MOD, wGEric & Haplo © 2002-2005
PHPBB.com MOD

More contents:
The following will display all joined contents from other parts based to the entry above
ASD
Digital Make-Up
Article
 Interview:  APC&TCP (Amiga Future 19)
 Interview:  APC&TCP (No Risc No Fun vom 3.2.2001)
 Interview:  Andreas Magerl (No Risc No Fun vom 7.9.2000)
 Testbericht:  Digital Make Up (Amiga Future 26)
 Testbericht:  Digital Make Up (Amiga Times Ausgabe 15)
Links
APC&TCP



Privacy Policy
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group

'AFclean' Theme by Matthias Overloeper, based on 'AmigaFuture Deluxe' by Tristan Mangold

Webhosting by Hetzner