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The Story of...Amiga Future

Description: The Story of...Amiga Future

Categories: [DE] Specials

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[url=https://www.amigafuture.de/app.php/kb/viewarticle?a=6739&sid=df60762edc1b7a3082b7da57579e0528]Artikeldatenbank - The Story of...Amiga Future[/url]

The Story of...Amiga Future


Jetzt ist es schon fast 25 Jahre Jahre her, als wir mit den Planungen für die Amiga Future begonnen haben.

(Die Zeit vergeht wirklich wie im Flug.)

Genauer gesagt...kamen wir 1997 auf die Idee, eine Fachzeitschrift für Amiga-Spiele zu gründen.

Zu dieser Zeit wurden praktisch alle Spiele-Zeitschriften für den Amiga eingestellt und es gab nur noch wenige Anwender-Magazine. Natürlich war die Zahl der Spiele-Neuerscheinungen geringer als früher, aber die Veröffentlichungen reichten, um ein Magazin ohne Probleme zu füllen.
Dadurch entstand eine Lücke am Zeitschriften-Markt.
Die Grundidee, wie diese Lücke zu füllen ist, war zwar schnell geboren, jedoch galt es, ein sauberes Konzept auszuarbeiten und vor allem einen Verlag zu finden, der die Amiga Future dann auch veröffentlichen will.
Das Konzept war relativ simpel:
Den Usern sollten möglichst viele Spiele vorgestellt werden. Dabei sollte auch etwas am Tellerrand des kommerziellen Marktes gekratzt werden, um auch Shareware und PD-Spiele testen zu können.
Dazu noch Interviews, Specials, eine Cover-CD und all dies in einem lockeren Sprach-Stil. Fertig war das Grundgerüst der Amiga Future.

Schwieriger war es, einen Verlag zu finden.
Genauer gesagt: Eigentlich fast unmöglich.
Nach vielen Wochen unserer Bemühungen standen wir kurz davor aufzugeben. Einen Versuch wollten wir jedoch noch starten: Dem ICP-Verlag, der damals die AmigaPlus veröffentlichte, galten unsere Hoffnungen.
Und obwohl wir nicht mehr daran geglaubt haben, der Verlag fand die Idee sehr gut und so sind wir schließlich bei ICP gelandet.
Es gab aber noch ein anderes großes Problem, das wir überhaupt nicht auf den Schirm hatten: Es war relativ teuer, eine eigenständige Zeitschrift in die Kiosk-Regale zu bringen.
Der ICP-Verlag hatte jedoch schon Erfahrungen mit der Veröffentlichung von 10 AmigaPlus-Sonderheften. Und so kam es dann, dass die erste Ausgabe der Amiga Future unter den Namen "Amiga Future 11 - AmigaPlus Sonderheft 11" erschienen ist. Damit wäre dann auch das große Geheimnis gelüftet, warum die erste Ausgabe der Amiga Future die Nummer 11 trug.
Es war damals aber eine sehr bewegte Zeit bezüglich des Amigas. Der Amiga-Markt wurde immer kleiner. So kam es, dass der ICP-Verlag zwei Jahre später sein Amiga-Geschäft eingestellt hat.
Im Ergebnis wurde die gesamte Amiga-Sparte und damit auch die Amiga Future damals vom FALKE-Verlag übernommen.
Damit waren wir zwar zunächst gerettet, jedoch war dies nicht von Dauer. Der Amiga-Markt wurde immer kleiner, bis sich irgendwann die Situation ergab, dass sich der Amiga für den FALKE-Verlag finanziell nicht mehr lohnte.

Die Amiga Future sollte eingestellt werden.

Unsere gesamte damalige Redaktion war damit nicht einverstanden und so wurde, mehr oder weniger über Nacht, ein komplett neues Konzept für die Amiga Future erstellt und sogleich umgesetzt.

Selbst ist der Mann!

Die Amiga Future würde zukünftig in schwarz-weiß erscheinen und kein reines Spiele-Magazin mehr sein.
Wir wollen uns in Zukunft um alle Amiga-relevanten Themen kümmern. Also kein reines Spiele-Magazin mehr sein.
Das Heft wird ein paar Seiten weniger als früher haben, jedoch auch weniger Werbung, Standardtexte und Lückenfüller.
Außerdem wurde die Textmenge je Seite erhöht. Der positive Effekt war, dass trotz weniger Seiten wesentlich mehr Inhalt vorhanden war.
Die Vermarktung sollte komplett in unserer eigenen Hand liegen: Wir schreiben die Texte, wir layouten sie und wir verkaufen das Heft.
Zu diesen Zukunftsplänen zählten das Verwalten der Abos, verpacken, sortieren, verschicken, Bestellungen abarbeiten... Absolut alles wurde von uns selbst gemacht.
Hierfür nutzten wir unseren eigenen Vertrieb APC&TCP, der von mir bereits 1992 gegründet wurde, um kommerzielle Software für den Amiga zu veröffentlichen.
Es gab natürlich tausende Probleme, die zum Teil im Vorfeld, oftmals jedoch erst im Nachhinein gelöst werden konnten.
Auch heute noch haben wir immer wieder mit neuen Probleme zu kämpfen. Das scheint irgendwie dazuzugehören.
Wir brauchen ausreichend Redakteure, Korrekturleser und so ganz nebenbei muß das Heft ja auch noch gelayoutet werden.
Und das alles in einem strengen Zeitplan, denn die Druckerei steht uns nicht exklusiv zur Verfügung und das Heft soll natürlich pünktlich erscheinen.
Im Laufe der Jahre entstanden zusätzliche Herausforderungen, zu denen auch die mehrsprachige Veröffentlichung gehört. Seit der Ausgabe 67 erscheint die Amiga Future neben deutscher auch in englischer Sprache.
Das brachte natürlich das Problem mit sich, das wir auch ausreichend Übersetzer für beide Sprachen benötigen. Schließlich haben wir englische und deutsche Autoren. Und unser Layouter hat auf einen Schlag doppelt soviel Arbeit.
Umso höher die Auflage der Amiga Future wurde, umso größer wurden die Probleme.
Irgendwie müssen die Abonennten verwaltet und Rechnungen geschrieben werden.
Magazin und CD müssen vernünftig abgepackt und versendet werden. Jeder der schon einmal mit der Post zu tun hatte, weiß, welche ungeahnten Ideen dabei auf einen zukommen können.
Von den verschiedenen Steuersätzen in den diversen Ländern, reden wir lieber erst gar nicht.
Alles Sachen, die gelöst werden können; langweilig wird uns aber niemals.

Seit 2011 erscheint die Amiga Future nun komplett in Farbe. Die Schwarz-Weiß-Seiten haben die Existenz unserer Lieblings-Zeitung in den zurückliegenden Jahren gesichert. Mit dem zunehmenden Interesse am Retro-Computing konnte die Auflage so weit gesteigert werden, dass wir dem lang gehegten Wunsch unserer Leser entsprechen und ein farbiges Layout erstellen konnten. Hierfür musste jedoch auch der Preis ein wenig erhöht werden.
Auf Preiserhöhungen mussten wir in den letzten (fast) 25 Jahren leider mehrfach zurückgreifen. Trotzdem sind wir mit einem Preis von 9,90 Euro (mit Cover-CD) noch relativ moderat.
Die erste Ausgabe der Amiga Future kostete damals am Kiosk 19,80 DM, was 9,90 Euro entspricht. (Anm. des Lektors: Würde man die Inflation berücksichtigen, entspräche dies heute rund 14 Euro - somit ist die Amiga Future sogar günstiger geworden.)
Seit der ersten Ausgabe hat die Amiga Future auch eine Cover-CD.
Auf der Cover-CD versuchen wir immer möglichst viel interessante Software unterzubringen.
Zeitweise mußte die Cover-CD aus Kostengründen als CD-R veröffentlicht werden. Seit der Ausgabe 138 handelt es sich wieder um eine gepresste CD. Für diese CD suchen wir stets interessantes Material.

Die Amiga Future unterhält auch eine große Homepage mit Unmengen an Content.
Unter den Verlagen ICP und Falke war keine Internetpräsenz vorgesehen.
Trotzdem haben wir uns entschlossen, auf eigene Faust eine Homepage zu erstellen, um näher an der Community zu sein.
Dies war definitiv eine sehr gute Entscheidung. Nach dem Wegfall der Verlage war diese Homepage für uns überlebenswichtig.
Eine Internetpräsenz in diesem Umfang ist für ein Magazin vermutlich nicht wirklich nötig. Eine reine Info-Seite wie es bei allen Amiga-Magazinen üblich war und ist, hätte wohl auch gereicht.
Aber wir wollen neben dem Print-Magazin auch noch möglichst viel Material kostenlos für die Community zur Verfügung stellen.

Zukunft

Was bringt uns die Zukunft?
Tja, wenn wir das jetzt schon wüßten, würden wir weniger Fehler machen. :)
Die Auflage der Amiga Future ist stabil und steigt stetig, aber sehr sehr langsam.
Wir würden gerne die Seitenzahl der Amiga Future erhöhen. Auch ein paar andere Ideen haben wir noch für das Print-Magazin.
Aber um das alles umsetzen zu können, benötigen wir einmal einen richtig guten Abo-Boost oder eben einen sehr langen Atem.
Das wir einen langen Atem haben, wurde ja in en letzten (fast) 25 Jahren bewiesen. Das sollte also kein wirkliches Hindernis sein.

Auch auf der Homepage würden wir gerne noch viel mehr machen. Dazu brauchen wir aber noch User, die bereits sind, an der Internetpräsenz mitzuarbeiten.
Also wir planen viel und werden sicher auch noch viele neue Ideen haben. Hoffen wir, dass das meiste davon auch umsetzbar sein wird.

Aber eines ist sicher: Wir wollen die Amiga Future noch sehr, sehr, sehr lange machen.

Andreas Magerl


Anbei ein paar weiterführende Links zur Geschichte der Amiga Future:

DEUTSCH
6 Jahre Amiga Future: app.php/kb/viewarticle?a=229
Amiga Future 100 - Geschichte der Amiga Future: app.php/kb/viewarticle?a=5009&start=25
18 Jahre Amiga Future: app.php/kb/viewarticle?a=6029&start=40

ENGLISCH
Amiga Future 100 - Amiga Future history: app.php/kb/viewarticle?a=5010&start=25
18 Years Amiga Future: app.php/kb/viewarticle?a=6065&start=40