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The Amiga Future 141 was released on the November 5th.

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Mag!!!


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01.01.2016 - 00:00
Da es für Mag! keine Komplettlösung geben kann, hier einige Tips die helfen, einen erfolgreichen Verlag aufzubauen:

Auswahl des Marktsegments

Hier muß man zunächst entscheiden ob man sich auf ein spezielles System (z.B. den AMIGA) spezialisieren will, oder ob man ein Magazin für mehrere oder sogar alle Systeme herausgeben möchte. Wichtigstes Kriterium für diese Auswahl ist natürlich die Anzahl der vorhandenen Rechner dieses Typs (kann im Editor nachgesehen werden). In den ersten Jahren nach 1986 ist es also sinnvoll, ein Magazin für C64 und CPC zu veröffentlichen. In den Jahren 1989 bis ca. 1992 ist der Amiga sehr stark vertreten, danach hat eindeutig der PC die Nase vorn. Es ist vorteilhaft, möglichst frühzeitig auf diese Veränderungen des Marktes zu reagieren. Man sollte also eher schon früher ein Magazin für einen Rechner mit starken Zuwachszahlen herausgeben, denn dann hat man einen gewissen Vorsprung vor der Konkurrenz und kann seine Stellung in diesem Marktsegment festigen. Natürlich kann man das alte Magazin trotzdem weiterlaufen lassen, solange es noch Gewinn abwirft.

Einstellen der Mitarbeiter

Ein gutes Mitarbeiterteam zeichnet sich dadurch aus, daß die einzelnen Redakteure sich in ihren Fähigkeiten ergänzen. Man sollte möglichst für jedes Gebiet einen Spezialisten haben und dann die Rubriken und Spieletests natürlich auch den passenden Leuten zuteilen. Bei den Spieletests gibt es in den ersten Spieljahren sehr viele Actionspiele, so daß man gut zwei Mitarbeiter mit diesem Schwerpunkt gebrauchen kann. Leute mit Schwerpunkt " Spieleallrounder " sind ebenfalls gut zu gebrauchen, auch wenn diese natürlich in allen Spielgenres so gut sind wir Mitarbeiter mit passendem Schwerpunkt.

Da die Anzahl der erscheinenden Spiele von Monat zu Monat stark schwankt, empfiehlt es sich, für Spieletests einige freie Mitarbeiter einzusetzen, da diese kein festes Monatsgehalt bekommen, sondern nach geschriebenen Seiten bezahlt werden. Dadurch hat man in Monaten mit wenig Spielen keine Redakteure, die nicht ausgelastet sind, kann aber andererseits in Monaten mit vielen Neuerscheinungen alles sofort testen.

Bei der Auswahl der Mitarbeiter sollte man natürlich auf die Fähigkeiten und auch auf den Typ achten. Auáderdem spielt auch der Schreibstil eine Rolle. Welchen Stil man bevorzugen sollte, hängt von der Zielgruppe des Magazins ab. PC-Benutzer haben am liebsten sachlich geschriebene Artikel, während die Besitzer von Amiga- und C64-Computern eher einen witzigen Stil bevorzugen. Bei den anderen Systemen oder gemischten Magazinen liegt man mit einem lockeren Schreibstil ganz gut.

Aufmachung und Layout

Bei der Aufmachung des Heft sollte man möglichst den farbigen Druck wählen, insbesondere beim Cover. Der Druck auf Umweltschutzpapier lohnt sich erst ab ca. 1990, weil der Preis für Receyclingpapier sinkt und die Akzeptanz bei den Lesern aufgrund des steigenden Umweltbewußtseins zunimmt.

Das Layout des Heftes sollte auf die Zielgruppe abgestimmt sein. Für ein PC- oder Atari-Magazin eignet sich das übersichtlich Layout 6 besonders gut, Layout 2 ist auch nicht schlecht. Besitzer von C64, CPC und Amiga mögen's eher etwas bunter, hier ist das Layout 7 eine gute Wahl. Bei Magazinen, die sich mit verschiedenen Systemen beschäftigen stellt Layout 5 einen guten Kompromiß dar.

Auswahl und Umfang der Rubriken

Wichtigster Bestandteil eines Spielemagzins sind natürlich die Spieletests und Previews. Diese Rubriken sollten ca. ein Drittel des Magazins einnehmen. Viele Previews machen ein Magazin natürlich für die Leser interessant.

Unentbehrlich sind außerdem die Rubriken " Aktuelle Meldungen " und " Tips & Tricks ", auch wenn die Meldungen keinen so großen Raum einnehmen ( ca. 2-5 Seiten ). Hier ist es wichtiger, daß die Meldungen auch wirklich aktuell sind. Die " Tips & Tricks "-Rubrik kann dagegen auch schon mal etwas umfangreicher ausfallen, so um die zehn Seiten.

Falls es sich nicht um Magazin handelt, das auf ein bestimmtes System spezialisiert ist, sollte man auch auf einigen Seiten auf Videospiele eingehen. Das ist allerdings erst dann möglich, wenn diese Rubrik in einer Redaktionskonferenz vorgeschlagen wurde.

Zwei weitere Rubriken, die nicht fehlen sollten - auch wenn sie nicht direkt mit Spielen zu tun haben - sind "Hardware" und " Anwendungen ". Diese Sparten sollten jeweils ca. 4-5 Seiten umfassen und natürlich von kompetenten Mitarbeitern betreut werden, die den entsprechenden Schwerpunkt haben.

Nach einer Messe erwarten die Leser natürlich von einem guten Magazin eine entsprechende Berichterstattung. In den jeweiligen Monaten sollte die Rubrik " Messeberichte " einen Umfang von mindestens 3-4 Seiten haben. Diese Rubrik kann allerdings auch erst durch den Vorschlag eines Mitarbeiters bei einer Redaktionskonferenz eingeführt werden.

Weitere Rubriken die ein Magazin interessant machen, aber nicht unbedingt alle vorhanden sein müssen sind Sonderthemen, Entwicklungstagebuch, Interviews sowie PD und Shareware.

Die anderen Rubriken sind nicht so wichtig, was aber nicht heißt, daß man diese einfach weglassen sollte. Ein gutes Magazin zeichnet sich durch ein breitgefächertes Themenangebot aus, so daß auch diese " unwichtigen " Rubriken jeweils eine oder zwei Seiten einnehmen können. Natürlich ist es nicht sinnvoll, eine solche Rubrik sehr umfangreich zu gestalten, denn dadurch würde wertvoller ( und teurer ) Platz für die wichtigen Themen verloren gehen.

Eine Sonderstellung nimmt die Leserbriefecke ein, die zwar vom Umfang her nur einen kleinen Teil des Heftes fällt, aber wesentlichen Einfluá auf das Image des Heftes bei den Lesern hat. Mehr dazu im Abschnitt über den Leserservice.

Bei einem sehr umfangreichen Magazin kann der Umfang der einzelnen Rubriken zunehmen, das Verhältnis sollte aber ungefähr gleich bleiben. Entsprechendes gilt Natürlich auch für kleinere Magazine.

Kalkulation

Die Druckauflage einer Zeitschrift liegt aufgrund des Vertriebsverfahrens immer deutlich über der verkauften Auflage. Wenn man drei Viertel der Auflage verkauft, ist das ein guter Wert. Verkauft man fast alles, ist das ein Zeichen für eine höhere Nachfrage, man sollte dann dringend die Auflage erhöhen.

Bei der Einstellung der Auflage sollte man die Preisstaffelung der Druck- und Vertriebskosten beachten. Es ist zum Beispiel billiger, eine Auflage von 20000 zu drucken, als eine von 19000.

Der Preis des Heftes sollte sich am Markt orientieren, das heißt an den Preisen für andere Magazine mit ähnlichem Themenbereich. Diese Preise kann man, sofern sie nicht bekannt sind, im Editor nachschauen. Günstig ist es ( besonders bei Markteinführung eines neuen Magazins ) die eigenen Preise leicht unter denen der Konkurrenz zu halten.

Bei des Festlegung des Preises spielt natürlich auch der Umfang des eigenen Magazins eine wichtige Rolle. Ein Magazin, das zwar etwas billiger ist als die Konkurrenz, aber nur halb so viele Seiten hat, wird kaum jemand kaufen. Ein gutes Magazin sollte einen Umfang von 100 bis 150 Seiten haben, wenn es weniger sind, muß man es entsprechend billiger machen, was natürlich auch die Gewinnspanne schmälert.

Die momentane finanzielle Lage sollte man immer über den Meinüpunkt " Finanzen " beobachten. Bei Geldmangel muß man einen Kredit aufnehmen, was sich zu Beginn des Spiels kaum vermeiden läßt. Man sollte jedoch die Höhe des Kredits nicht unnötig hoch wählen, da sonst zuviele Zinsen anfallen.

Kontaktpflege

Man sollte immer mindestens ein bis zwei Mitarbeiter mit ca. 50 Prozent ihrer Arbeitszeit für die Pflege der Kontakte zu Spielefirmen abstellen. Das ist nötig, damit man die neuesten Testmuster und Previews auch schnell erhält. Vorteilheft ist es auch, diese Mitarbeiter gleichzeitig in der Rubrik " Aktuelle Meldungen " einzusetzten.

Außerdem muß man sich als Chefredakteur selbst um die Kontaktpflege kümmern, und zwar über den Meinüpunkt " Kontakte " im eigenen Büro. Man sollte also jeden Monat die neuen Spiele durchgehen ( die Firmen sind in der Liste rot markiert ) und nach Exklusivtests fragen. Falls man ein Exklusivmuster einen ergattert hat, sollte man dieses natürlich auch so schnell wie möglich testen lassen.

Wenn man mehrere Magazine herausbringt kann man einen Chefredakteur einstellen ( oder einen Mitarbeiter dazu ernennen ), der einem die Kontaktpflege abnimmt. Wie gut dieser seine Arbeit macht, hängt natürlich von seinen Fähigkeiten ab, weshalb man bei der Besetzung dieses Postens einen besonders guten Mitarbeiter wählen sollte.

Ein weiterere Möglichkeit, die Kontakte zu verbessern ist die Einstellung von Auslandskorrespondenten im Ausland. Zu viele Korrespondenten sind aber zu teuer, so daß man sich zunächst auf die USA und England beschränken sollte. Bei einem größeren Verlag kann man dann noch je einen Korrespondenten in Frankreich und in Japan einstellen.

Verteilung der Testmuster und Rubriken

Die Verteilung der anfallenden Arbeit auf die Mitarbeiter ist eine der Hauptaufgaben des Chefredakteurs. Hier sollte man hauptsächlich auf die Schwerpunkte der Mitarbeiter achten, sowohl bei der Verteilung der Rubriken, als auch bei den Tests.

Außerdem sollte man seine Redakteure nicht Überlasten, aber auch nicht unterfordern. Die Auslastung sollte im Normalfall 100 Prozent nicht übersteigen, allerdings nimmt es einem ein Mitarbeiter mit einer hohen Belastbarkeit auch nicht übel, wenn er einen Monat mal etwas mehr tut. Allerdings leidet die Qualität der Artikel, die er schreibt darunter, und zwar umso mehr, je geringer die Belastbarkeit des Mitarbeiters ist.

Im Allgemeinen hängt die Qualität der Artikel und die Zeit, die ein Mitarbeiter dafür benötigt, hauptsächlich von seinem Fachwissen und seiner Erfahrung ab, weshalb man Leute mit guten Werten in diesen Bereichen bevorzugen sollte. Bei Mitarbeiters mit schlechter Zuverlässigkeit schwankt die Qualität der Artikel und die Arbeitsgeschwindigkeit stärker als bei anderen, so daß man z.B. nicht sicher sein kann, ob der Mitarbeiter die ihm für einen Monat zugeteilten Tests alle erledigen kann, auch wenn er nicht überlastet ist.

Bei der Anzeige der Auslastung ist zu beachten, das es sich hier um die Auslastung über den ganzen Monat handelt. Wenn man einem Mitarbeiter zuerst gar nichts zu tun gibt, ihm aber dann kurz vor Monatsende noch ein paar Tests aufhalst, zeigt der Auslastungsbalken zwar weniger als 100 Prozent an, das heißt aber noch lange nicht, daá der Mitarbeiter die Spiele auch noch alle in diesem Monat testen kann. Das könnte er, wenn er Sie am Anfang des Monats bekommen hätte. Man sollte also die eintreffenden Tests möglichst immer sofort verteilen und möglichst allen Redakteuren etwas zu tun geben. Bei den freien Mitarbeitern ist das nicht so wichtig, wenn nicht so viel Arbeit anfällt. Die neu eintreffenden Tests werden auch im eigenen Büro angezeigt ( Ablage auf der rechten Seite ), so daß man immer auf dem Laufenden ist.

Die Verteilung der Testmuster sollte so erfolgen, daß Spiele mit hoher Priorität sofort getestet werden, damit der Bericht auf jeden Fall in der nächsten Auflage erscheint. Dies ist neben einer guten Kontaktpflege die wichtigste Voraussetzung für ein aktuelles Magazin.

Anzeigen

Der Anteil der Werbung am Gesamtumfang des Hefts sollte ein Drittel Nicht übersteigen, aber auch nicht wesentlich darunter liegen, da sich sonst ein Spielemagazin kaum finanzieren laßt. Der Werbeanteil läßt Sich über die Anzeigenpreise regeln. Wieviel man für eine Seite verlangen kann hängt von der Auflage des Magazins ab. Die bei Spielbeginn eingestellten Werte eignen sich für eine eher geringe Auflage und sollten bei steigender Auflage erhöht werden. Hat man ein Drittel ( oder sogar mehr ) Werbung im Heft, sollte sollte man den Preis für eine Werbeseite und auch die Farbzuschläge höher setzen, und zwar solange, bis der Anteil der Werbung im Heft geringer wird. Bei einem Absinken des Werbeanteils gilt natürlich das Umgekehrte. Die richtigen Preise muß man durch Ausprobieren herausfinden.

Leserservice ( Abonnements, Leserbriefecke, Hotline )

Das Angebot an die Leser, die Zeitschrift zu abonnieren, ist immer vorteilhaft für den Verlag. Damit die Leser dieses Angebot annehmen sollte man einen Preisnachlaß ( 15 Prozent ) und ein Prämie anbieten.

Die Leserbriefecke trägt wesentlich zum Image des Magazins bei den Lesern bei, so daß man den zuständigen Mitarbeiter besonders sorgfältig auswählen sollte. Ein Schwerpunkt " Leserbriefe " ist auf jeden Fall angebracht. Außerdem sollte man auf den Schreibstil und Typ des Redakteurs achten, der die Briefe beantwortet. Der Stil sollte am besten auf die Zielgruppe des Magazins abgestimmt sein ( siehe Abschnitt " Einstellung der Mitarbeiter " ).

Von Zeit zu Zeit kann man eine Leserumfrage durchführen, wodurch man herausfinden kann, an welchen Stellen man das Magazin verbessern sollte. Eine solche Umfrage ist jedoch für den für die Leserbriefe eingeteilten Mitarbeiter ziemlich zeitaufwendig und bringt keine Steigerungen der Verkaufszahlen. Deshalb sollte man diese Aktion nicht zu oft starten. Ein repräsentatives Ergebnis erhält man auch erst ab einer gewissen Auflage, da nur ein Bruchtteil der Leser an der Umfrage teilnimmt.

Nachdem den ersten Ausgaben eines neuen Magazins wird es Zeit, eine Hotline einzurichten, wobei die Gameshotline wichtiger als die Redaktionshotline ist. Die hier eingesetzten Mitarbeiter sollten möglichst den Schwerpunkt " Hotline " haben. Nachmittagszeiten sind generell besser als Vormittagszeiten, deshalb reicht es zunächst aus, sich auf die Nachmittage zu beschränken, am Anfang vielleicht auf zwei Tage in der Woche. Die Auslastung der Hotline sollte immer wieder kontrolliert werden. Wenn sie bei 100 Prozent oder knapp darunter liegt, wird sollten die Zeiten erweitert oder mehr Mitarbeiter für die Hotline eingeteilt werden.

Marketing und Public Relation

Bei der Einführung eines neuen Magazins kann eine Werbekampagne den Markteinstieg erheblich verbessern. Sehr wirksam sind Anzeigen in Computermagazinen, da hier die Zielgruppe direkt erreicht wird und die Kosten relativ gering sind. Hier sollte ein Budget von 100.000,- DM auf zwei Monate verteilen. Überregionale Radiowerbung ist ebenfalls wirksam aber etwas teuer. Ein Budget von 100.000,- DM pro Monat ist hier angebracht. Wenn der Verlag sehr Kapitalkräftig ist, kann man auch das Fernsehen als Werbeträger nutzen. Hier sollte ein Budget von 400.000 bis 500.000 DM auf 3 Monate verteilen. Ganz wichtig ist dabei die Auswahl des Senders. Am ehesten erreicht man seine Zielgruppe ber die Sender " RDL " und " MAT1 ".

Eine wirksame PR-Aktion für ein Spielemagazin ist natürlich auch ein eigener Stand auf einer Messe, allerdings nur im Inland ( Messeberichte dagegen sind auch aus dem Ausland sinnvoll ).

Redaktionskonferenz

In der Konferenz wird endgültig festgelegt, wie der Inhalt des Hefts zusammengestellt wird. Man hat die Möglichkeit, noch Artikel oder Werbung aus dem Heft rauszuwerfen oder die Wertungen der Spiele zu ändern. Das sollte man aber im Normalfall nicht tun, besser ist es immer, die Anteile der Werbung und der Rubriken durch ein richtiges Verteilen der Arbeit und eine gute Festlegung der Anzeigenpreise vorher zu regeln. Herausnehmen von Werbung führt dazu, daß die Firma in nächster Zeit keine Anzeigen mehr an den Verlag vergibt. Durch ändern der Ergebnisse oder Herausnehmen von Tests verärgert man nur seine Mitarbeiter. Außerdem hat man in diesem Fall die Zeit eines Redakteurs ( und damit Geld ) ohne Nutzen verschwendet.

Die Kritikhärte sollte im Normalfall neutral bis streng sein ( Wert des Kritikbaromenters: 0 bis -1 ). Nur bei Magazinen für ein System, für das nur noch sehr wenige Spiele erscheinen, sollte man die Bewertungen besser ausfallen lassen ( Wert des Kritikbarometers: 1 bis 2 ).

Die Bewertung der Spiele sollte am besten durch den Tester selbst durchgeführt werden, insbesondere wenn man für alle Spielgenres Spezialisten hat. Bei einem sehr kleinen Redaktionsteam, in dem oft ein Mitarbeiter ein Spiel testen muß, das nicht in seinen Schwerpunkt paßt, kann man eventuell noch den Modus wählen, bei dem das Urteil des Testers zu 50 Prozent ins Gesamturteil eingeht. Der Modus, bei dem alle Redakteure gleichberechtigt sind, ist nicht zu empfehlen.

In der Konferenz kann auch der Umfang der Testberichte festgelegt werden. Die Voreinstellungen kann man im Normalfall übernähmen. Wenn man jedoch Schwierigkeiten hat, genug Seiten zu bekommen, oder wenn nur sehr wenige Spiele erscheinen, sollte man die Werte leicht erhöhen und auch über unwichtige Spiele etwas ausführlicher berichten.

Die Einstellungen von Kritikhärte, Bewertungsmodus und Testberichtumfang wirken sich natürlich erst im nächsten Monat aus.