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The Amiga Future 141 was released on the November 5th.

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Knights and Merchants


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Diese Komplettlösung wurde erstellt von
Georg Breitsprecher
(Originaltext aus der AMIGA FUTURE #44/#46/#47/#48)

01.01.2016 - 00:00
Schon die Tatsache, daß die Siedler bereits seit einer halben Ewigkeit auf der Spitzenposition der
Klassiker-Charts stehen, zeigt, wie hoch strategisches in der Gunst der meisten Spieler steht. Und
da Fans auch Foundation einschließlich der Zusatzmissionen seit langer Zeit durchgespielt haben
dürften, kommt "Knights and Merchants" gerade recht. Wer dagegen nicht ganz so viel Erfahrung mit
solchen Spielen hat, kann hoffentlich den einen oder anderen Tipp dieses Lösungswegs gebrauchen.


Mission 1

Das Spiel startet mit einem Angriff auf euer Dorf, der bereits in vollem Gange ist. Für ausgefeilte
Taktiken bleibt keine Zeit mehr, schickt einfach alle Truppen, die noch abseits stehen, in den
Kampf. So solltet ihr die Gegner besiegen können und die Gebäude retten. Als nächstes postiert ihr
eure Verteidiger auf der Brücke, denn von dort erfolgen bald weitere Angriffe. Nachdem ihr alle
Gebäude repariert habt, fangt ihr an, eine komplette Infrastruktur aufzubauen. Neben Lebensmitteln
solltet ihr so schnell wie möglich Lederrüstungen, Holzschilde, Langbögen und Äxte herstellen. Dann
sollte man sich beeilen, die Verteidigung der Brücke zu verbessern. Optimal sind drei Reihen von je
sechs Bogenschützen, und davor noch zwei Reihen Axtkämpfer. Außerdem könnt ihr links der Brücke noch
einen zweiten Wachturm aufstellen. So geschützt stellen die Angreifer kein Problem mehr dar. Um die
Gegner zu schwächen, könnt ihr einen berittenen Späher losschicken und mit ihm versuchen, feindliche
Truppen in eure Falle zu locken, insbesondere die Bogenschützen. Da nur die gelben Gegner angreifen,
schaltet ihr zuerst ihre Kämpfer aus und zerstört dann deren Dorf.


Mission 2

In der zweiten Mission müsst ihr ein komplettes Dorf aufbauen, so daß möglichst bald Baumaterialien,
Lebensmittel und Waffen hergestellt werden können. Während ihr mit dem Bau beginnt, können eure
Truppen die nähere Umgebung erkunden. Insbesondere die unmittelbare Nähe der Furt sollte man sehen
können, um die Truppenbewegungen dort zu beobachten. Schon nach kurzer Zeit kommt die Nachricht, daß
ein Angriff bevorsteht. Diesen erwartet man am besten auf dem Berg südlich der Furt, da die
Bogenschützen dort den besten Schutz finden. Die Axtkämpfer und Milizen werden auf dem südwestlichen
Hang postiert und sollten gleichzeitig in den Kampf eingreifen. Ist der Angriff zurückgeschlagen,
solltet ihr die Verluste bald ausgleichen und die Verteidigung aufstocken. Nun sollte man sich an
die Aufgabe machen, die Furt zu sichern, um erneute Angriffe des Feindes frühzeitig abzufangen. Dies
gelingt gut, wenn man davor einige Bogenschützen (mindestens 12, besser mehr) geschützt von zwei
Reihen Axtkämpfern aufstellt. Je nach Zahl der Bogenschützen empfiehlt es sich auch, die Gruppe zu
teilen und an den Seiten der Furt aufzubauen. Steht die Verteidigung, ist es ratsam, den Gegner mit
Hilfe eines Spähers zum Angriff zu bewegen. Wenn die Gegner in Sichtweite erledigt sind, könnt ihr
mit einem Trupp Späher den Durchbruch wagen. Das Hinterland ist allerdings an vielen Stellen durch
Schützen bewacht, also bleibt ständig in Bewegung. Nun habt ihr zwei Möglichkeiten: Entweder
versucht ihr, so viele gegnerische Bogenschützen wie möglich hinterrücks zu attackieren, oder ihr
macht euch gleich daran, die wichtigsten Gebäude zu zerstören, also vor allem das Lager, die Schule
und den Gasthof. Habt ihr den Gegner auf diese Weise genug geschwächt, könnt ihr ihm mit einem
großen Angriff endgültig den Rest geben.

Mission 3

Diesmal erwartet euch keine Aufbaumission, sondern ein kurzer, aber heftiger Kampf. Die
marschierenden Einheiten sollten sofort gestoppt werden, außerdem empfiehlt es sich, die
Spielgeschwindigkeit auf das Minimum zu reduzieren. Ein Teil der Bogenschützen findet in der
südlichen Schlucht Platz, der Rest auf der anderen Seite des Tals. Die Axtkämpfer werden wie üblich
zu ihrem Schutz davor aufgestellt. Wenn der Gegner anrückt, nehmt ihr ihn mit beiden Gruppen in die
Zange. Dabei sollten beide Gruppen im Auge behalten werden, damit die Schützen einerseits in
Sicherheit sind und andererseits nachgezogen werden, wenn die Axtkämpfer zu weit vorrücken. Die
erste Gruppe kommt aus dem Osten heran, danach folgen weitere Gegner aus südlicher Richtung - paßt
also auf, nicht selber zwischen die Fronten zu geraten.


Mission 4

Hier hat man die Wahl, sich erst um den Aufbau der Siedlung zu kümmern, oder gleich in die Offensive
zu gehen. Nach anderthalb Stunden steht aber sowieso ein großer Angriff bevor, daher kann man auch
gleich angreifen. Direkt hinter der Brücke stehen massenweise Soldaten aus dem Dorf im Norden. Um
diese zu besiegen, geht ihr wie folgt vor: Die Axtkämpfer teilt ihr in zwei Gruppen und stellt diese
auf beiden Seiten der Brücke auf. Die Bogenschützen zieht ihr so lange auf der Brücke vor, bis sie
das Feuer eröffnen. Nun schickt ihr sie sofort hinter die Brücke zurück und stellt statt dessen die
Lanzenträger in die erste Reihe. So sollten die Reiter schnell besiegt sein. Jetzt rücken jede Menge
Bogenschützen an, die ihr sofort mit den Axtkämpfern aufhalten müsst, bevor sie gefährlich werden
können. Habt ihr alle Gegner besiegt, könnt ihr die wichtigsten Gebäude des Dorfs niederbrennen, so
daß keine neuen Kämpfer mehr ausgerüstet werden können. Südlich des Dorfs liegt die Festung, die
zunächst zu stark für einen Angriff ist - einen Gegenangriff müsst ihr allerdings auch nicht
befürchten. Also könnt ihr euch eurem Dorf widmen und jede Menge Waffen herstellen. Zum Sturm auf
die Festung solltet ihr ca. 50 Schützen zur Verfügung haben, vor die ihr mehrere Gruppen von
Lanzenträgern stellt. Zum schnellen Eingreifen sind auch zwei bis drei berittene Trupps zu
empfehlen. Ein einzelner Bogenschütze eröffnet nun das Feuer und provoziert den Angriff, damit ihr
euch nicht in die unmittelbare Nähe der Türme begeben müsst. Ist der Kampf gewonnen, können die
Bogenschützen die Wachtürme beseitigen und ihr könnt das Dorf dem Erdboden gleichmachen. Die Kaserne
im Südwesten ist übrigens auch durch Türme geschützt, wer diese zerstören sollte brauche ich wohl
nicht mehr zu erwähnen...


Mission 5

Die fünfte Mission beginnt mit mehreren simultanen Angriffen. Zuerst zieht man am besten die links
stehenden Axtkämpfer und Milizen in das Tal zurück, damit sie nicht sofort attackiert werden. Nun
steht genug Zeit Zur Verfügung, um die Lanzenträger zur Kaserne zu schicken und die Bogenschützen
hinter den Axtkämpfern zu postieren. So sollte man beide Angriffe unbeschadet überstehen, den
dritten bewältigt die gelbe Armee alleine. Danach sollten sich die Bogenschützen hinter den gelben
Lanzenträgern aufstellen und die eventuell etwas verstärkten Lanzenträger die Schlucht an der
Kaserne bewachen. Jetzt sollte möglichst schnell für Essen und Holz gesorgt werden. Steht die
Grundversorgung, ist es ratsam, möglichst bald Eisen abzubauen und zu verarbeiten. Da nach ungefähr
eineinhalb Stunden ein wirklich großer, wenn auch schlecht koordinierter Angriff von der linken
Seite erfolgt, sollten bis dahin die Täler mit Wachtürmen verstärkt sein und (fast) alle Verteidiger
dort aufgebaut werden. Auch so wird man vermutlich nahezu alle Einheiten verlieren, also sollten
bald neue Truppen aufgestellt werden. Gut geeignet für die linke Seite sind Armbrustschützen, vor
denen einige einfache Axtkämpfer plaziert werden, rechts am besten Schützen und Lanzenträger. Auch
einen Ritter sollte man ausrüsten und damit die Gegner auf der linken Seite provozieren und in die
Falle locken. Sind alle größeren Verbände so erledigt, stellt man am besten noch ein paar weitere
Ritter auf und brennt damit die wichtigen Gebäude des Dorfes des blauen Gegners nieder - vor allem
natürlich die Kaserne. Jetzt ist nur noch die Reiterei des anderen Gegners da, die am besten zu den
Lanzenträgern und Schützen gelockt wird. Sind sie da in der Falle, kann man ihnen mit den Rittern in
den Rücken fallen.


Mission 6

Als nächstes folgt wieder eine große Schlacht. Ihr habt die verbündeten Lanzenträger zur Seite, die
gleich in den Kampf eingreifen. Damit sie nicht gleich durch die enorme Überlegenheit der Gegner
niedergemacht werden, unterstützt ihr sie am besten mit einen Teil der Bogenschützen. Vor diese
kommen noch einige Axtkämpfer, die aber zunächst nicht gleich angreifen sollten. Wenn fast alle der
Lanzenträger gefallen sind, zieht ihr eure Einheiten zum Berg zurück, damit sie nicht von allen
Seiten zugleich angegriffen werden können. Unten entsteht gleichzeitig eine zweite Front. Zieht dort
die Axtkämpfer zu den weiteren Bogenschützen zurück. Mit einem Teil der Reiter greift ihr die Flanke
der Gegner an, mit den anderen versucht ihr, unbehelligt um den Berg zu kommen. Wenn das gelingt,
könnt ihr die feindlichen Schützen von hinten angreifen und leicht besiegen. Trotzdem werdet ihr
diese Mission wohl ein paar mal spielen müssen, um einigermaßen den Überblick zu behalten, wann und
wo ihr wie eingreifen müsst.


Mission 7

Ihr habt gerade genug Zeit, den Bau einer Schule in Auftrag zu geben, und schon werdet ihr
angriffen. In das Tal nordwestlich eures Dorfes stellt ihr die Axtkämpfer und Schützen, da hier die
größere Gruppe angreift. Da auch einige Gegner um den Berg herumlaufen, um euch von hinten
anzugreifen, bewachen die Reiter die südliche Seite. Dazu teilt ihr sie am besten in zwei Gruppen
auf, damit ihr die Schwertkämpfer von von beiden umzingeln könnt. Mit den übriggebliebenen Reitern
solltet ihr dann sofort nach Norden ziehen, um in der Nähe der Brücke eine Gruppe von
Armbrustschützen aufzuhalten - haltet sie einfach auf, und ihr werdet sie ohne Verluste besiegen
können. Jetzt könnt ihr in Ruhe euer Dorf aufbauen. Am besten ist es, sich bald nach Westen
auszubreiten, denn das Tal zwischen den beiden Gebirgszügen läßt sich mit drei bis vier Türmen,
ungefähr 20 Schwertkämpfern und 30 Bogenschützen (um Eisen zu sparen) hervorragend sichern. Nun
könnt ihr Wieder einmal Angriffe provozieren, vorzugsweise mit einem einzelnen Schützen, der ein
paar Schüsse auf einen gegnerischen Wachturm abgibt und dann flüchtet. Wenn die Verteidiger von der
Brücke verschwunden sind, legt ihr mit weiteren Bogenschützen die Türme in Schutt und Asche. Jetzt
könnt ihr mit Spähern oder besser Rittern über die Brücke reiten und versuchen, das eine oder andere
Gebäude niederzubrennen. Wagt euch aber nicht zu weit vor, denn weiter hinten befinden sich weitere
Truppen und wenn die Ritter einmal mitten in der Menge stehen, ist an Flucht nicht mehr zu denken.
Am besten lockt ihr auch diese Feinde in die Falle. Währenddessen könnt ihr eure Verteidigungslinie
bis an die Brücke vorziehen, an der auch drei bis vier Türme gebaut werden sollten. Denn ein Kampf
steht noch bevor: Nachdem das Dorf niedergebrannt ist, müsst ihr euch noch der Festung nördlich
davon widmen. Lockt also wieder so viele Gegner wie möglich in die Falle und zerschießt dann die
Wachtürme, so daß einem Angriff nichts mehr im Wege steht.


Mission 8

Zur Abwechslung bekommt man es diesmal mit zwei Barbarenstämmen zu tun, die unter anderem über
starke Kämpfer mit furchteinflössenden Doppeläxten verfügen. Schon nach fünf bis zehn Minuten
erfolgt der erste Angriff, und der hat es in sich. Bis dahin sollten eine Schule und drei Türme
stehen, um nach Norden notdürftig Schutz zu bieten. Dahinter werden der Hauptteil der Axtkämpfer und
die Bogenschützen gestellt. Die restlichen Axtkämpfer sollten hinter den Felsen verborgen werden, um
auch die Flanke der anrückenden Feinde zu attackieren. Sobald der Angriff zurückgeschlagen ist, muß
für Nahrung und natürlich für Waffen und Rüstungen gesorgt werden, denn schon nach anderthalb
Stunden steht der nächste Angriff bevor. Dieser ist zwar schwächer und sollte sich mit den
verbliebenen Einheiten abwehren lassen, aber nun folgen im halbstündigen Takt weitere Attacken. Nach
und nach wird die Siedlung nach Nordwesten ausgedehnt, bis die weiteren Eisen- und Kohlevorräte
erreicht sind. Dort ist das Tal nicht allzu breit und kann leicht gesichert werden. Guten Schutz
bieten vier Türme über die ganze Breite und dahinter zwei Reihen von Schwertkämpfern (ca. 20) sowie
vier Reihen von Bogenschützen (ca. 40). Hat man diese Truppen aufgestellt, wird es Zeit, den Gegner
in die Falle zu locken. Dazu sollte ein einzelner Bogenschütze ausreichen, der einen der
gegnerischen Türme unter Beschuß nimmt und den Rückzug antritt, sobald der Feind losmarschiert. Auf
diese Weise sollten die Einheiten des westlichen Stammes leicht zu besiegen sein - nur die Männer
mit den Doppeläxten sind recht stark und auch die fallen im Pfeilhagel schneller als sie Schaden
anrichten können. Sobald keine Soldaten mehr vorhanden sind (Vorsicht - im nordwestlichen Teil des
Landes stehen noch Truppen, die zunächst nicht eingreifen), können mit Bogenschützen die Türme
zerstört werden, der Rest stellt kein Problem mehr dar. Mit der selben Taktik geht es gegen den
Stamm im Norden weiter - mit Schützen Angriffe provozieren, bis niemand mehr angreift und dann die
Türme zerstören. Im Hinterland sind allerdings auch besser ausgerüstete Einheiten, nicht zuletzt ein
gutes Dutzend Ritter. Diese lockt man am besten mit einem Reiter in die Falle, da ein Schütze
ohnehin eingeholt würde. Sind auch die Ritter besiegt, besteht keine Gefahr mehr und alle
verfügbaren Einheiten können in das gegnerische Land einfallen.

Mission 9

Mit diversen Tricks kann man es zwar schaffen, gleich in die Offensive zu gehen und den Gegner mit
den bereits vorhandenen Einheiten in die Knie zu zwingen. Der einfachere, wenn auch längere Weg,
führt aber über ein ausgebautes Dorf. Da sehr wenig Platz zur Verfügung steht, sollten keine
unnötigen Gebäude errichtet werden, sondern der größte Teil des Platzes zur Nahrungsmittelproduktion
verwendet werden. Ansonsten reichen zunächst eine Schule, ein Gasthof, ein Sägewerk und ein
Holzfäller aus. Nur bei den Steinmetzen sollte nicht gespart werden:
Gehen gleich vier davon an die Arbeit, steht bald mehr Platz zur Verfügung und es können auch einige
Türme gut mit Steinen versorgt werden. Dasselbe gilt für Kohleminen, mit denen das Gelände rechts
vom Lager so schnell wie möglich ausgebeutet und in Ackerland umgewandelt wird. Während die Barbaren
auf der rechten Seite den Taleingang bewachen, zieht ihr die anderen auf der linken Seite mitsamt
den Schützen vor, bis der Feind in Sicht ist. Sobald ihr es euch leisten könnt, sollte nach hier
eine Straße gebaut und der Durchgang mit vier Türmen gesichert werden. Dadurch könnt ihr das Land
dahinter auch gefahrlos bebauen und auch mit der Produktion von eisernen Waffen und Rüstungen
beginnen.
Mit Hilfe dieser Verteidigungslinie kann der Gegner mal wieder ins Verderben gelockt werden. Dazu
baut ihr am besten hinter der Front eine Kaserne auf, bildet einen Bogenschützen aus und provoziert
den Gegner mit einigen Pfeilen aus der Distanz. Nun stürmen scharenweise Feinde heran, die aber ohne
nennenswerte Verluste besiegt werden sollten. Zumindest, wenn genug Steine vorhanden sind, die
Armbrustschützen nicht zu weit weg postiert sind und die Barbaren hinter den Türmen stehen bleiben.
Kommen schließlich keine weiteren Kämpfer mehr, könnt ihr den linken Wachturm unter Beschuß nehmen.
Seid dabei jedoch auf der Hut, da möglicherweise weitere feindliche Einheiten folgen. Ist der Turm
zerstört, sollte ein Trupp Schützen mit ein paar Rittern in das Dorf einmarschieren und die
Bevölkerung unter Beschuß nehmen. Nach kurzer Zeit sind nur noch wenige Träger vorhanden, so daß
sich die Ritter auch bis zu den zentralen Gebäuden vorwagen können, um diese in Schutt und Asche zu
legen.
Sind Schule, Lager und Kaserne erst niedergebrannt, ist dieses Dorf dem Untergang geweiht und kann
sich selbst überlassen werden. Unterdessen baut der Feind aber im Osten eine zweite Siedlung auf,
also wird die Front dorthin verlegt. Gute Chancen habt ihr mit vielen Armbrustschützen. Aber wenn
ihr euch den Platz für eine Schweinezucht, Gerberei, Rüstungs- und Waffenwerkstatt geleistet habt,
natürlich auch mit billigeren Bogenschützen. Davor stellt ihr die restlichen Barbaren und eventuell
den einen oder anderen Turm. Der Trupp Ritter sollte auch noch zum Einsatz kommen, um Angriffe zu
provozieren und vor allem die feindlichen Schützen aus dem Hinterhalt zu erledigen. Mit dieser
Strategie könnt ihr die Armeen des Gegners nach und nach besiegen, so daß ihr nur noch
losmarschieren und das Dorf dem Erdboden gleichmachen müsst.

Mission 10

In der Beschreibung heißt es zwar "ein unüberlegter Sturmangriff wird euch nicht den Sieg bringen",
aber hier ist Eile geboten! Denn wenn ihr das Lager verliert, ist die Mission verloren. Zieht also
sofort alle Einheiten nach Osten und greift an. Im Norden befinden sich etliche Pikeniere und
Ritter, denen ihr mit den Barbaren zu Leibe rückt. Unterdessen attackieren die Schwertkämpfer die
Pikeniere und Schwertkämpfer im Süden. Als Unterstützung schickt ihr die Armbrustschützen hinterher,
und die Ritter knöpfen sich die feindlichen Schützen vor. Eure Kämpfer im Süden werden zwar
aufgemischt, die Barbaren haben aber aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit leichtes Spiel und
können nun auch nach Süden vordringen und mit dem Rest aufräumen.

Mission 11

Bei dieser Mission scheint dem Leveldesigner plötzlich aufgefallen zu sein, dass das Spiel mit der
Zeit schwieriger werden sollte und man das auch mal nachholen könnte. Das wichtigste ist es diesmal,
schnell zu sein und die Siedlung aufgebaut zu haben, bevor ihr gnadenlos niedergeritten werdet.
Errichtet also noch während sich die abziehenden Feinde in der Nähe befinden eine Schule, und baut
dann nach dem Gasthof und der Baumaterialversorgung die Bauernhöfe wieder auf. Insgesamt sollten
fünf Höfe mit zwei Mühlen und Bäckereien ausreichen, dazu kommen noch zwei oder drei Winzer. Auf
eine Schweinezucht solltet ihr diesmal verzichten, denn Eisen ist in ausreichender Menge vorhanden
und ihr seid nicht auf Leder angewiesen. Am besten beginnt ihr, noch bevor ihr damit fertig seid,
mit dem Abbau von Kohle und Erzen, um möglichst schnell Waffen herstellen zu können. Während ihr so
vor euch hinbaut, beginnen einige Steinmetze des Gegners den Granitberg zwischen den südlichen
Gebirgsketten abzutragen.
Um einen gefährlichen Angriff von dort zu verhindern, stellt ihr möglichst früh, am besten nach 20
bis 30 Minuten, eure Schützen an den Berg und provoziert eine Attacke. Es machen sich zwar ziemlich
viele Kämpfer auf den Weg, die meisten kehren aber glücklicherweise wieder um, so daß ihr nur eine
kleinere Gruppe gegen euch habt. Wenn ihr das drei bis vier mal wiederholt, ist die feindliche
Streitmacht besiegt, ohne dass ihr viele Soldaten verloren habt. Die Schützen bleiben am besten am
Berg stehen und schießen weiter auf die Steinmetze, so dass der Feind erstmal mit dem Ausbilden
neuer beschäftigt ist und nur gelegentlich ein bis zwei Kämpfer schickt - leichte Beute. Nun könnt
ihr euch wieder dem Aufbau der Siedlung widmen. Die nächste Gefahr droht allerdings vom nördlichen
Dorf! Wenn man Pech hat, wird von dort eine größere Streitmacht losgeschickt, die eure Minen und
eventuell weitere Gebäude niederbrennt. Also baut ihr am besten so bald wie möglich die Schlucht mit
einigen Türmen zu, am besten gleich mit zwei Reihen. Dadurch sollten die heranstürmenden Ritter
schon deutlich dezimiert werden. Trotzdem sind die Angreifer zu zahlreich, um ihnen die paar übrigen
Einheiten entgegenzustellen, also opfert man besser das eine oder andere Gebäude und versucht, so
schnell wie möglich Schwertkämpfer und Armbrustschützen auszubilden.
Sind genug vorhanden, verläuft der Rest nach dem üblichen Schema: Lockt die feindlichen Krieger in
die Falle und zerschießt die Wachtürme. Dahinter befindet sich eine weitere Reihe von Türmen sowie
etliche Ritter und Schützen. Diese müsst ihr in einer offenen Schlacht besiegen, sorgt also dafür,
dass ihr zahlenmäßig deutlich überlegen seid! Größere Verluste dabei könnt ihr in Kauf nehmen, denn
hinter dieser Verteidigungslinie befindet sich nur noch die schutzlose Siedlung des Gegners.

Mission 12

Die nächste Mission beginnt wieder einmal mit dem kompletten Aufbau der Siedlung. Da es ein wenig
dauert, bis ihr mit dem Abbau von Eisen beginnen könnt, sollten schon früh größere Mengen Äxte,
Bögen und leichte Rüstungen hergestellt werden. Nach ungefähr einer halben Stunde werdet ihr von
Norden aus belästigt. Stellt die Axtkämpfer und Späher an die westliche Seite des Goldbergs und
dahinter die Bogenschützen, die Ritter am besten noch etwas weiter im Westen. Wenn der Angriff
erfolgt, können sie sich dann um die Schützen kümmern. So solltet ihr den Kampf mit minimalen
Verlusten überstehen. Problematischer sind dagegen die Gegner jenseits der Brücke, denn dort sammeln
sich viele gut ausgerüstete Truppen an. Befestigt also die Brücke am besten bald mit drei oder vier
Türmen und lockt dann die Verbände nacheinander in die Falle. Unterdessen solltet ihr auch im Norden
eine Verteidigungslinie aufbauen und beginnen, das Eisen zu fördern und verarbeiten. Ein paar starke
Verteidiger, am besten Schwertkämpfer, könnt ihr nun auch gut gebrauchen, denn der südliche Gegner
bläst irgendwann zum Sturm auf die Brücke.
Mit zwei Reihen Schwertkämpfern, den Rittern und einer Menge Schützen könnt ihr sie problemlos
halten. Falls ihr noch nicht so weit mit dem Eisen seid, tun es aber auch einige Axtkämpfer. Nun ist
es an der Zeit, dem Gegner im Norden den Garaus zu machen. Die einzige Schwierigkeit dabei sind die
zahlreichen Schützen. Mit diesen werdet ihr fertig, wenn ihr sie von der Seite mit einem
Bogenschützen unter Beschuß nehmt, vor ihnen flüchtet, sobald sie sich in Bewegung setzen, und ihnen
dann mit berittenen Truppen den Weg verstellt. Nun müßt ihr nur noch vier Türme und die wichtigsten
Gebäude zerstören und könnt dann alle Truppen zur Brücke schicken. Dort herumlungernde Gegner lockt
ihr gegebenenfalls in die Falle, bis keine mehr nachrücken. Um das Dorf selber anzugreifen, muß eine
größere Schlacht geführt werden. Gute Chancen hat man, wenn zunächst die Axtkämpfer von der
nördlichen Grenze in den Kampf geschickt werden, um den Gegner kurzfristig abzulenken.
Danach folgen dann jede Menge Bogenschützen und ein Trupp Ritter oder Schwertkämpfer, die dafür
sorgen, dass die Schützen nicht attackiert werden. Nach dem obligatorischen Niederbrennen der
Siedlung geht es dann weiter nach Norden. Postiert alle Schützen auf der rechten der beiden
Halbinseln und die Ritter oder Schwertkämpfer südlich davon. Wenn ihr die Wachen bei den Türmen ein
wenig mit einem Schützen ärgert, preschen zunächst einige Ritter hervor, die im Pfeilhagel schnell
besiegt sind. Das ist auch gut so, denn ihnen folgen massenweise Schützen. Die stellen aber auch
kein großes Problem dar, wenn ihr sie mit den Rittern aufhaltet und von der Halbinsel aus unter
Beschuß nehmt. Nachdem ihr die Türme beseitigt habt ist es an der Zeit, eure Armee wieder
aufzustocken. Der Feind hat zwar nur noch eine Stadt, aber die ist gut geschützt. Versucht also
wieder einmal, die Truppen einzeln hervorzulocken und ihnen außerhalb der Reichweite des Gegners
aufzulauern.

Für diejenigen, die eine etwas offensivere Strategie bevorzugen, bietet sich übrigens der folgende
Weg an: Zieht die Axtkämpfer sofort nach Beginn der Mission an der östlichen Seite des Goldbergs
nach Norden, bis ihr auf den Gegner trefft. Dahinter stellt ihr die Bogenschützen, die so durch den
Fluß geschützt sind. Eure Ritter und Späher schickt ihr auf der anderen Seite des Gebirges nach
Norden. Nun können die Schützen das Feuer eröffnen, worauf sich die Gegner in den Kampf stürzen.
Sobald auch die feindlichen Bogenschützen losmarschieren, fangt ihr sie mit Hilfe der berittenen
Truppen ab. Auf diese Weise verliert ihr zwar einen Teil eurer Truppen, das Dorf ist jetzt aber
unbewacht und ihr braucht nur noch die Türme zu zerschießen, bevor ihr es zerstören könnt. Dadurch
braucht ihr euch bei der Verteidigung nur noch auf die Brücke zu konzentrieren und kommt auch etwas
schneller an Eisenwaffen.

Mission 13

Los geht es diesmal mit einer weiteren Taktik-Mission. Trotz der zahlenmäßigen Übermacht des Gegners
zählt sie zu den einfacheren. Die einzige Gefahr besteht in den Armbrustschützen, die auf an beiden
Seiten der Schlucht lauern. Also schickt man sofort die berittenen Truppen los, die Ritter in
nördlicher und die Späher in südlicher Richtung. Die Ritter werden erst durch die wenigen
Schwertkämfer aufgehalten, während die Späher die Wachen umreiten können und sich gleich auf die
Schützen stürzen können. Nun greifen die durch das Tal heranziehenden Truppen an, also stellt man
ihnen die Schwertkämpfer in den Weg (Vorsicht vor den verbliebenen Armbrustschützen). Sobald die
Ritter und Späher fertig sind, werden auch sie in die Schlucht geschickt, um sicherzugehen, daß so
viele Soldaten wie möglich kämpfen. Mit Hilfe der Schützen sollte es nun ein leichtes sein, die
Schlacht zu gewinnen.

Mission 14

Hier bietet die Landschaft wenig Schutz, und Gefahr droht von zwei Seiten. Daher ist es wichtig, die
Stadt sehr schnell aufzubauen. Sobald die Schule steht, bildet man also zwei oder drei weitere
Bauleute aus und sorgt im folgenden immer dafür, daß genügend Träger zur Verfügung stehen. Für jedes
Gebäude, in dem Waren verarbeitet werden, sollte ein Helfer vorhanden sein und ein paar zusätzliche
zur Versorgung der Bauleute. Da einige Türme gebraucht werden, sollte man gleich zwei Steinmetze an
die Arbeit schicken und dann die Stadt so schnell wie möglich nach Süden ausbauen. Neben zwei
Winzern und drei Bauern sollte auch ein Schweinezüchter eingesetzt werden, da zunächst
Lederrüstungen benötigt werden. Nach ungefähr 45 Minuten sammeln sich Kämpfer vor dem zu schützenden
Dorf. Spätestens jetzt muß die Verteidigung aufgebaut werden: Eine Reihe von mindestens sechs Türmen
wird von der Furt an nach Norden aufgebaut, wenn noch genug Zeit ist können auch mehr verwendet
werden. Unterdessen ziehen die Kämpfer gegen den Feind, natürlich ohne den Hauch einer Chance.
Wenig später erfolgt dann ein Gegenangriff, den man zwar nicht unbedingt zurückschlagen kann, aber
dem Feind durch die Türme zumindest empfindliche Verluste zugefügt werden. Damit die Gegner ein
besseres Ziel für die Türme abgeben, sollten sie durch die eigenen Späher aufgehalten werden. Nach
kurzer Zeit geht auch der Gegner im Norden in die Offensive. Dabei marschiert er an der schmalen
Stelle zwischen Fluß und Berg durch, die vorher auch durch zwei oder besser drei Türme gesichert
werden sollte. Auf die andere Seite des Flusses kann man einige Bogenschützen schicken, die so gut
geschützt sind. Die Verteidigungslinie im Süden darf währenddessen nicht verlassen werden, da auch
hier einige Kämpfer herankommen. Hat man diese Attacken überstanden, kann man mit dem abbauen von
Eisen beginnen und eine schlagkräftige Armee aufstellen. Mit der üblichen Taktik (Provokation der
Gegner mit einem Schützen, so daß nacheinander alle Truppenteile in die Falle gelockt werden, dann
zerstören der Wachtürme durch Schützen, Überrennen der Stadt) widmet man sich zunächst der Siedlung
hinter der Furt. Ist diese zerstört, ist der Gegner im Norden dran, wobei die Truppen am besten bei
der Furt nördlich des Gebirges warten sollten.

Mission 15

Diesmal ist die Umgebung für die Verteidigung um so besser, und eine Menge Kämpfer stehen auch
gleich zur Verfügung. Diese sollten nördlich der Siedlung postiert werden, da nur von dort Angriffe
erfolgen können. Während man nun den Aufbau der Stadt beginnt, kann die Gunst der Stunde nutzen und
sich gleich ein gegnerisches Dorf vom Hals schaffen. Dazu zieht man die Ritter an den Bergen entlang
nach Norden und dann auf der anderen Seite nach Süden, bis man auf einen noch unbesetzten Turm
trifft. Die Gegner hier sind zwar zu stark für einen Angriff, können aber vorsichtig umritten werden
und greifen dann auch nicht ein, wenn man in aller Seelenruhe das Dorf in Schutt und Asche legt.
Unterdessen sollte der Aufbau der eigenen Stadt weiterlaufen, insbesondere Lebensmittel werden für
die zahlreichen Kämpfer benötigt. Zwischendurch erfolgen Angriffe durch die beiden übriggebliebenen
Gegner, die jedoch auch ohne den Einsatz von Wachtürmen mit minimalen Verlusten zurückgeschlagen
werden können. Sobald man Eisenwaffen besitzt, kann man eine stärkere Verteidigungslinie aufbauen
und dann die feindlichen Truppen aus dem Norden heranlocken. Da diese einzeln herankommen, sollten
sie problemlos vernichtet werden können. Nun ist die Stadt bis auf die Wachtürme nicht mehr bewacht
und so eine leichte Beute. Als nächstes sollten die Truppen gegebenenfalls wieder aufgestockt und
zahlreiche Schützen rekrutiert werden, denn der Gegner im Nordosten ist hervorragend geschützt. Die
Wachen des Dorfes, das man am Anfang niedergebrannt hat, sind schon lange verhungert, aber die
eigentliche Stadt liegt hinter einer Schlucht, die mit vier Türmen und zahlreichen Schützen
gesichert ist. Da man diese nicht herauslocken kann, benötigt man hier eine zahlenmäßige
Überlegenheit. Dahinter stößt man dann auf die Hauptarmee, die man noch vernichten muß, bevor man
auch die Stadt einnehmen kann.

Mission 16

Auch in dieser Mission empfiehlt es sich, gleich in die Offensive zu gehen, bevor die Verteidigung
des Gegners zu stark wird. Man verfügt von Anfang an über 16 Ritter, die man gleich nach Norden
ziehen sollte, bis man auf den Gegner trifft. Etwas weiter westlich stehen einige Schwertkämpfer, an
denen man aber mit den Ritter einzeln (!) vorbeistürmen kann. Alternativ kann auch ein Schütze
verwendet werden, um die Gegner wegzulocken und gleich alle Ritter vorbeizubringen. Hat man alle
wieder versammelt, zerstört man die Schule und das Lager des Dorfes (die Kaserne steht zu nah an den
Türmen) und zieht dann weiter nach Norden. Dort erledigt man die Armbrust- und Bogenschützen. Auch
die kleinen Gruppen von Axtkämpfern stellen eine leichte Beute dar. In die Stadt selber sollte man
sich nicht zu weit wagen, da dort etliche Lanzenträger und Pikeniere stationiert sind und auch
gleich heraneilen. Auf dem Rückweg sollten noch die Steinbrüche östlich der Kette von Goldbergen
niedergebrannt werden, damit diese Siedlung nicht weiter ausgebaut wird. In der Nähe befinden sich
allerdings reichlich Ritter und Schwertkämpfer, sobald diese sich nähern, sollte also der Rückzug
angetreten werden und ein neuer Versuch gestartet werden. Unterdessen sollte der Aufbau der eigenen
Siedlung weiterlaufen, da eine größere Armee gebraucht wird, die mit Nahrung versorgt werden will.
Eisen steht in der Nähe zur Verfügung, so daß bald die Waffenproduktion starten kann. Auf Wachtürme
kann allerdings verzichtet werden, da der Gegner zwar angreift, aber die besser ausgestatteten
eigenen Einheiten auch so keine Probleme bekommen werden. Steht ein größeres Heer, kann man die
Truppen vor den Siedlungen auf beiden Seiten der Eisenberge in die Falle locken und die Dörfer
zerstören. Der größte Teil der gegnerischen Armee bewacht die Stadt ganz im Norden. Indem man das
Feuer auf die Stadt eröffnet, läßt sich ein großer Teil einzeln hervorlocken und problemlos
überwältigen. Der Rest steht außerhalb der Stadt und greift nicht ein. Daher kann man durch die
Stadt marschieren und sie von hinten attackieren, wodurch insbesondere Schützen leicht zu besiegen
sind.

Mission 17

Auch dieses Mal beginnen wir mit einem Taktiklevel. Eine Horde feindlicher Ritter kommt gleich zu
Beginn angeprescht, hält aber in einiger Entfernung an. Überstürzt also nichts! Ihr habt genug Zeit,
eine bessere Aufstellung für eure Truppen zu bestimmen. Es empfiehlt sich, den Rittern gegenüber die
Pikeniere in einer Reihe aufzustellen und dahinter die Armbrustschützen. Einen Teil der
Schwertkämpfer stellt ihr links daneben, den anderen ein Stück weiter rechts, um die Pikeniere
abzufangen. Eure Ritter könnt ihr an beiden Seiten außen positionieren um schnell eingreifen zu
können. Nun ist es an der Zeit, mit einem Schützen die Ritter zu einem Angriff zu provozieren.
Da gleich alle Gegner in der Nähe losmarschieren, müsst ihr schnell handeln! Achtet darauf, dass die
Schwertkämpfer rechts die Pikeniere aufhalten, während die auf der linken Seite ebenfalls in den
Kampf mit den Rittern eingreifen sollten. Unterdessen erscheinen auf beiden Seiten gegnerische
Schützen, zunächst welche mit Armbrüsten, später weitere mit Bögen, diese müsst ihr mit den Rittern
abfangen, bevor sie größeren Schaden anrichten können. Ihr werdet zwar vermutlich einige Einheiten
verlieren, nach diesem Gefecht ist der Gegner aber schon fast besiegt! Wenn ihr mit den Pikenieren
und den Schützen nach Osten und dann in nördlicher Richtung zieht, trefft ihr auf ein paar Ritter,
die problemlos überwältigt werden können. Nun sind nur noch einige schlecht bewaffnete Kämpfer im
Nordwesten übrig, die allerdings von Bogenschützen unterstützt werden. Um diese schnell
auszuschalten, geht ihr gleichzeitig mit den Pikenieren gegen die Reiter vor und greift von Süden
die Axtkämpfer mit den Schwertkämpfern an, unterstützt durch die Schützen. Nun könnt ihr von Norden
mit den Rittern den Bogenschützen in den Rücken fallen und den Kampf für euch entscheiden.

Mission 18

Der Gegner hat hier eine beeindruckende Festung, die aber nicht allzu schwer zu knacken ist.
Zunächst droht euch keine Gefahr, baut also wie üblich die Baustoff- und Nahrungsmittelversorgung
auf. Sobald ihr damit fertig seit, solltet ihr eine Straße nach Norden beginnen, denn nach einiger
Zeit wird ein feindlicher Ausfall angekündigt, dessen Ziel das verlassene Lager ist. Dieses müsstet
ihr zwar nicht halten, die enthaltenen Vorräte sind aber ungemein hilfreich. Daher solltet ihr eure
Truppen dort zur Bewachung postieren. Der Angriff erfolgt mit Rittern, so dass ihr problemlos
gewinnen solltet, wenn ihr die Pikeniere und Armbrustschützen gut aufstellt. Nun ist es an der Zeit,
die Straße bis zum Lager fertigzustellen. Als erstes sollten nordwestlich des Lagers vier Türme
erbaut werden, damit ihr eine gute Verteidigungsposition erhaltet.
Da ihr mit einer weiteren, stärkeren Attacke auf das Lager rechnen müsst, könnt ihr hier mit den
verbliebenen Truppen die Verteidigungslinie aufbauen. Als nächstes sollten in der Nähe des Lagers
gleich mehrere Eisenschmelzen errichtet werden, um jeweils zwei Waffen- und Rüstungsschmieden zu
versorgen.
Auch einen Gasthof und die Kaserne solltet ihr dort bauen lassen. Erweitert nun eure Armee, so dass
mindestens je ein Dutzend, besser jeweils zwanzig Pikeniere, Armbrustschützen und Schwertkämpfer
bereitstehen. Nun könnt ihr euch den Gegner vornehmen: Ziemlich genau nördlich von dem erbeuteten
Lager befindet sich ein Durchgang zwischen den Felsen, von dem ihr nach und nach alle Feinde
weglocken könnt. Wenn ihr je nach Gegner die Pikeniere oder Schwertkämpfer vor die Schützen stellt,
werdet ihr mit allen Angreifern mühelos fertig. Sobald der Durchgang frei ist, zerstört ihr die
Wachtürme mit einigen Schützen und fallt dann mit einem Trupp Ritter in das unbewachte Dorf im
Nordosten ein. Als nächstes ist die Feste westlich davon an der Reihe. Die Schwierigkeit besteht
darin, dass auf dem ersten Plateau nicht allzuviel Platz ist und ihr daher mit nicht allzu vielen
Soldaten angreifen könnt.
Nehmt also sowohl Schützen, Pikeniere und Ritter mit und fallt dann mit den Rittern über die
feindlichen Armbrustschützen auf der Nordseite her. Nun beschießt ihr den ersten Turm, zieht die
Schützen aber hinter die anderen Einheiten zurück, sobald weitere Truppen auftauchen. Nach einiger
Zeit sollten die beiden Türme zerstört sein, so dass ihr die Feste stürmen und alle wichtigen
Gebäude niederbrennen könnt. Nun ist die Mission praktisch gewonnen, denn der Gegner hat keine
Nahrung mehr und ihr braucht nur noch abzuwarten, bis die Stadt ausgestorben ist. Alternativ könnt
ihr natürlich auch gleich über das Dorf im Westen herfallen, achtet aber auf die Truppen und Türme,
die dieses noch bewachen!

Mission 19

Nun heißt es wieder schnell handeln, denn es folgt die letzte Taktik-Mission. Eine Menge Ritter
kommt auf eure Hauptstreitmacht zu, zieht also sofort (!) die Schwertkämpfer zurück und stellt die
beiden Pikenier-Gruppen rechts und links davon an ihre Stelle. Sobald ihr diese Befehle erteilt
habt, zieht ihr die Pikeniere im Westen zurück, da diese sonst attackiert und aufgerieben werden. So
sollte der erste Angriff mit minimalen Verlusten überstanden werden. Doch gleich darauf marschieren
auch die Schwertkämpfer und Ritter westlich von euch los. Zieht also die eigenen Ritter noch ein
wenig zurück und stellt ihnen einen Trupp Pikeniere zur Seite. Sämtliche Armbrustschützen platziert
ihr dahinter. Aus dem Norden kommen ebenfalls einige Ritter heran, lasst also die restlichen
Pikeniere stehen, um sie zu empfangen. Wenn ihr dafür sorgt, dass eure Ritter die Schwertkämpfer
aufhalten, während die Pikeniere die gegnerischen Ritter bekämpfen, sollten auch hier nur geringe
Verluste auftreten. Nun habt ihr eine Verschnaufpause, so dass ihr eure Schlachtordnung neu aufbauen
könnt. Das ist auch dringend nötig, denn sobald ihr angreift, kommt so ziemlich alles auf euch
zugestürmt, was Laufen bzw. Reiten kann. Vereinigt also die Pikeniere und stellt sie an den
Durchgang. Auf die Hügel rechts und links daneben verteilt ihr die Bogenschützen.
Die Schwertkämpfer und Ritter in dem Tal rechts sollten etwas vorgezogen werden um schnell
eingreifen zu können. Die restlichen Ritter und Schwertkämpfer zieht ihr nach Westen und dann nach
Norden bis in die Nähe der gegnerischen Schützen. Nun könnt ihr mit einem einzelnen Schützen den
Gegner unter Beschuß nehmen. Sobald er losmarschiert, haltet ihr mit den Rittern seine Schützen auf,
und eilt mit den Schwertkämpfern zur Hilfe, da eine Gruppe Pikeniere naht. Unterdessen tobt unten
die Schlacht, und nach den Rittern folgen weitere Schwertkämpfer. Diesen stellt ihr die Ritter aus
dem Tal im Osten entgegen, damit die eigenen Pikeniere nicht in Gefahr geraten. So sollte diese
Schlacht leicht zu gewinnen sein. Der Rest ist dann schnell erledigt: Formiert die restlichen
Pikeniere und zieht nach Norden, wo noch ein paar Ritter stehen. Als Unterstützung schickt ihr die
Schützen hinterher. Nun bleibt nur noch die Festung. Nähert euch mit einem einzelnen
Armbrustschützen genau von Süden her, so dass er nicht von den Mauern aus beschossen wird. So können
alle verbliebenen Ritter herausgelockt und besiegt werden. Durch geschicktes Platzieren eines
Schützen könnt ihr die Wächter in der Nähe des Tores von den Mauern schießen, ohne dass diese das
Feuer erwidern. Nun können die beiden inneren Türme zerschossen werden (ignoriert die weiteren
einfach).
Als letztes schickt ihr die Schützen in die leere Festung und nehmt die restlichen Wächter von
hinten unter Beschuß, während die Ritter das Lager und die Schule zerstören.

Mission 20

Nach diesen drei einfacheren Missionen geht es noch einmal so richtig zur Sache. Ihr werdet sogleich
attackiert, und die anfängliche Aufstellung ist wie üblich unbrauchbar. Tauscht also die Positionen
der Pikeniere und Schwertkämpfer, so dass sämtliche Schwertkämpfer und Ritter dem ersten Ansturm des
Feindes entgegentreten, während die Pikeniere südöstlich davon die weiteren ankommenden Ritter
aufhalten. Ihr habt nur Chancen, den Kampf ohne zu große Verluste zu überstehen, wenn ständig fast
alle Einheiten auf den Gegner eindreschen - probiert es sonst einfach noch einmal! Die Barbaren
weiter westlich werden problemlos mit ihren Gegnern fertig und können nach einiger Zeit zur Hilfe
eilen. Trotzdem werdet ihr einen großen Teil eurer Armee bei diesem Angriff verlieren, und weitere
Attacken werden folgen.
Beginnt also schnell mit dem Aufbau der Stadt. Sorgt dafür, dass bald Leder produziert wird, denn
zunächst benötigt ihr Bogenschützen zur Unterstützung der Fußtruppen. Nach knapp zwei Stunden ist es
dann soweit, das Dorf nördlich von euch zieht in den Kampf. Je nachdem, wieviele Truppen und wieviel
Zeit euch verbleiben, blockiert ihr das Tal nordwestlich von euch mit einer oder zwei Reihen Türmen.
Am besten so, dass sich die Eisenberge auf eurer Seite befinden. Habt ihr den Angriff
zurückgeschlagen, ist es an der Zeit, auch die westliche Seite der Stadt zu befestigen, denn nun
greift auch das Dorf auf der anderen Seite an. Baut also auch dort eine Reihe Wachtürme und zieht
die Truppen auf diese Seite. Nach diesem Kampf könnt ihr langsam in die Offensive gehen, erweitert
also eure Truppen mit gut ausgerüsteten Männern (Schwertkämpfer, Pikeniere, Armbrustschützen und ein
paar Ritter, um gegen jeden Gegner effektiv vorgehen zu können).
Nun beginnt ihr mit dem Dorf nördlich von euch, indem ihr die Verbände an der Brücke zu eurer
Verteidigungslinie lockt und dort besiegt. Habt ihr die Siedlung niedergebrannt, könnt ihr mit der
zweiten auf der anderen Seite ebenso vorgehen. Unterdessen solltet ihr eine Menge Eisenwaffen
produziert haben, um damit eine große Armee auszustatten, denn das Dorf in der Mitte ist sehr stark
bewacht. Insbesondere hinter der Brücke stehen unzählige Truppen, ein direkter Angriff ist
aussichtslos. Sucht euch stattdessen weiter westlich eine Stelle, von der ein Schütze über den
Wassergraben hinweg schießen kann. Dadurch drängen alle Gegner auf die Westseite der Brücke zu und
kommen in einer langen Kette auf euch zumarschiert, so dass ihr leichter mit ihnen fertig werden
könnt.
Ist der Hauptteil der Armee vernichtet, könnt ihr in das Dorf einfallen und die restlichen Gegner
bekämpfen. Danach könnt ihr endlich die Festung stürmen, um den Krieg endgültig für euch zu
entscheiden. Die umgebenden Mauern sind mit zahlreichen Armbrustschützen bewehrt, geht also einfach
vor wie in der vorherigen Mission, um nicht in einen Bolzenhagel laufen zu müssen. Habt ihr es
hinter die Mauern geschafft, könnt ihr sie unter Beschuß nehmen und schließlich die Festung
zerstören!