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Type: Interview
Description: Daniel Müßener
Date: 13.05.2017 - 09:00 - Views 163
Category: Interviews
Daniel Müßener
 
Anmerkung: An der Stelle reichen wir ergänzend alle jene Teile des Interviews nach, die es aus Platzgründen nicht in die Printausgabe der Amiga Future 126 geschafft haben.

Wann und wie bist du zum Amiga gekommen?

Erst ziemlich spät, so 1993. Ich musste mir den Amiga selbst ersparen und selbst zu dieser Zeit war nur ein A500 drin. Den kaufte ich dann im Heimaturlaub, denn zu der Zeit lebte ich in Ecuador wo der Amiga das Gegenteil von populär war. Damit waren dann ein Freund und ich die einzigen Amiga-Jünger dort an der Schule. Und mein C128D konnte endlich in den wohlverdienten Ruhestand.

Welche Amiga-Systeme (egal ob Original oder NG) hast du im Moment in Verwendung?

Einige. Ein aufgemotzter A1200, hauptsächlich für Demos und Spiele; ein A600 zum (seltenen) Zocken im Wohnzimmer - was größeres ist mir da nicht erlaubt...; CDTV als CD-Player im Büro; für die Amiga-Arbeit sind ein sam460ex, A1222 Tabor, X5000, ein alter PowerMac mit MorphOS und auch ein AROS-PC im Einsatz, plus ein geliehener Peg2 von Evillord. Bis vor kurzem war mein sam440 mein Lieblingstestsystem, aber der hat seit kurzem leider einen Schlag weg, hoffentlich nur das RAM. Wobei: schon einmal versucht, dieses exotische Drucker-RAM außerhalb der USA zu bekommen??

Was ist dein Haupt-System für die Softwareentwicklung?

Ein dicker Windows7 PC. Vermutlich der einzige I7 4790k, der mit der CPU-internen GPU benutzt wird. Weil ich nichts "Neumodisches" zocke, reicht mir die völlig aus. Die Kiste sollte für einige Jahre gut sein.

Welche Tools und Programme verwendest du, speziell in Hinblick auf die Portierung auf die verschiedenen "amiganoiden" Systeme?

Entwickelt wird an diesem PC, Spieleprojekte meistens mit Embarcadero RAD Studio XE3 (vormals Borland C++ Builder, damit verbindet mich eine bald über zwei Jahrzehnte gewachsene Hassliebe) mittels meines ebenfalls gewachsenen portablen Frameworks. Die Games laufen damit praktisch 1:1 auch am PC, was insb. das Debugging stark erleichtert. Die XE3-Projektdatei kann ich einfach einem selbstgefrickelten Buildsystem vorwerfen, was dann, dank I7 und GCC-Crosscompilern, nach ein paar Sekunden fertige Pakete für AOS4, MOS und AROS ausspuckt. Ansonsten nutze ich oft Cinema4D R17, Paintshop Pro 11 und einen ebenso uralten UltraEdit 9.2. Dinge wie OpenGLES2 oder Rx00-Treiberfixes werden mittels letzterem und eben dem AOS4-Crosscompiler manuell gebastelt.

Was hältst du generell von aktueller AmigaOS4 Hardware wie dem AmigaOne X5000 oder dem Tabor-Board?

Der X5000 hat definitiv richtig Puste, ist mir persönlich aber zu teuer. So viel Geld könnte ich einfach nicht für einen Rechner ausgeben. Hätte ich für das OpenGL ES 2 v1.0 Projekt keinen als Bezahlung bekommen, es würde keiner hier stehen. Aber bis auf den Preis kann ich nichts Negatives über den X5000 sagen. Und sowohl jener als auch Tabor laufen mit dem jeweiligen AOS4 Pre-Release bereits jetzt sehr stabil und flott. Tja, Tabor. Das ist so eine zweischneidige Sache. Das angepeilte Preis/Leistungsverhätnis ist okay und der Rechner an sich performt richtig gut, solange man momentan eben kein FPU-lastiges Programm startet, bei dem das arme Ding die meiste Zeit mit Emulieren beschäftigt ist. Natürlich wäre es nicht nur mir lieber, wenn da keine SPE CPU drin wäre. Aber, so viel darf ich wohl sagen: bei Hyperion wird mit Hochdruck an einer noch besseren Lösung dieses Problems gewerkelt. Wenn das hinhaut, dann wäre Tabor meiner Ansicht nach der perfekte sam460/Peg2-Nachfolger, also das
Einstiegs-/Mittelklassemodel, das wir alle schon seit langem herbeisehnen.

Wie würdest du die Performance des Tabors im Vergleich zum SAM460 einschätzen?

Kommt drauf an. Mein T57 SPE Build zeigt ja recht deutlich, dass der Tabor den sam460 im Regen stehen lässt, wenn man ihm fairerweise etwas zum Fra? vorwirft, bei dem er sein Potenzial voll ausfahren kann. Von anderen Entwicklern weiß ich, dass die Ähnliches feststellen konnten. In der Praxis dürfte Tabor meiner (!) Schätzung (!) nach so im Schnitt um die 50% bis 60% schneller sein als ein sam460, wenn nicht oder wenig mit dem aktuellen Verfahren emuliert bzw. mit SPE Kompilaten hantiert wird. Wenn man natürlich unfairerweise eine FPU-lastige Anwendung bei der aktuellen Emulation zur Performancemessung heranzieht, dann sieht das ganze natürlich anders aus. Wie es dann am Ende wirklich aussieht, wenn die AOS4-Entwicklung in dieser Richtung abgeschlossen ist, kann freilich noch keiner mit Gewissheit sagen. Ich bin aber optimistisch, dass schlussendlich selbst bei Härtefällen, bei denen Normal-FPU-lastiger Code wie auch immer emuliert werden muss, eine Performance auf mind. sam460 Niveau erreicht werden wird.

Als ich dich das letzte Mal interview habe, warst du noch in die Software-Schmiede "Cherry Darling" involviert (u.a. "Wings Battlefield" für diverse Amiga-Systeme), dein aktuelles Software-Projekt hei?t "GoldenCode". Wie ist es dazu gekommen? Existiert Cherry Darling noch unabhängig weiter?

Unter "GoldenCode" firmiere ich seitdem ich mich anno 1999 selbständig gemacht habe. Nachdem H2o und ich "Cherry Darling" nach "Wings Battlefield" aus persönlichen Gründen bis auf weiteres auf Eis gelegt haben, lag es nur auf der Hand, mit meinem "normalen" Namen weiterzumachen. Das Logo mit dem Papagei hat übrigens netterweise auch H2o gepinselt.

einen oder anderen dickeren Port dürfte es inzwischen reichen. Gar kein Vergleich zu der Version damals während der OGLES2 1.0 Entwicklung, hier hat sich richtig viel getan.

Könntest du dir vorstellen, aktuell auch einmal etwas für den "Classic" Amiga zu programmieren oder zu portieren?

Vorstellbar ist vieles, aber ich habe da aktuell nichts in Planung. Ich denke auch, ich tanze bereits auf genügend Hochzeiten, nicht wahr?!

Wäre eines deiner aktuellen Amiga Spiele auch auf "Classic" Amigas denkbar?

Wenn du mit "Classic" 68k meinst, nein. "Wings Remastered" läuft allerdings tatsächlich sogar auf einem A1200 mit PPC und Radeon per Mediator halbwegs spielbar. In etwa so, wie das originale Wings auf einem nackten A500 Ähnliches gilt für die Cherry-Darling-Spiele. Aber ohne PPC und GraKa, nee. Grundsätzlich braucht es schon etwas in der Größenordnung mind. sam440, damit der Kram ordentlich läuft. Bei Tower57 werde ich immer mal wieder gefragt, ob das nicht auch für "Classics" ginge. Leider nein. Natürlich wäre ein Spiel in diesem Stil, entspr. massiv abgespeckt, denkbar. Aber ein Port *dieses* Spiels nicht. Das liegt einfach primär daran, dass die ganze Spielelogik bzw. die Engine, die da werkelt, auf Flexibilität und nicht auf Performance ausgelegt ist. Ich habe wie erwähnt ja schon eine echt harte Zeit, das auf einem sam440 spielbar zu bekommen. Für 68k / AGA müsste man das Ding komplett neu schreiben, mal ganz abgesehen davon, dass man die Grafiken nicht so einfach auf 256 Farben runterbekommt und die
Menge an Grafikdaten selbst dann noch den Speicher sprengt, dass das Spiel für eine nicht gerade AGA-typische Auflösung designt ist, dass die Musik nicht als MOD o.ä. vorliegt, dass Dual-Stick-Joypads an Classics jetzt nicht sooo häufig anzutreffen sind, etc. etc.

Apropos Classic: Mit der Vampire-Turbokarte ist einmal mehr wieder frischer Wind in die Amiga-Szene gekommen. Was hältst du von dieser Entwicklung?

Absolut knorke Sache! Ursprünglich wurde ich durch das Natami-Projekt so anno 2010 wieder auf den Amiga aufmerksam und Vampire liefert ja jetzt in etwas das, was dieses Projekt damals versprach. Für mich persönlich im 68k-Turbokartenbereich alternativlos, zumal zum Turbo ja noch reichlich Zusatzfeatures kommen, bei einem echten Kampfpreis. Ich denke da wird sich eine schöne Game/Demoszene drumherum entwickeln.

Kommst du als Spiele-Programmierer - abgesehen vom Testen der eigenen Software - auch selbst zum Spielen? Wenn ja: Was spielst du aktuell (quer durch alle Systeme)?

Wenn ich spiele, was selten genug vorkommt, dann eigentlich immer so typisch japanische "Danmaku" Ballerspiele auf der Xbox360. Das merkt man auch bei "Wings Remastered", wo ich mir bei den Bombing-Missionen etwas künstlerischen Freiraum gewährt habe - da hagelt es Kugeln, dass es eine wahre Freude ist Ansonsten seltener mal eine Runde "Space Hulk" (für den W40k-Fan ein Muss) und so 2x im Jahr eine "Atomic Bomberman"-Sitzung mit den alten FH-Kumpels.

Was sind deine persönlichen Lieblingsspiele auf dem Amiga?

SWIV, Battle Squadron, Alien Breed 1, Turrican 2, Lotus 2/3, Chaos Engine 1.

Anton Preinsack
 
  
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