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Type: Testbericht
Description: Amiga Games Guide
Date: 12.05.2008 - 15:39 - Views 1186
Category: Testberichte - Spiele
T-Zero
 
Schon als ich vor ein paar Jahren das erste Demo gesehen hatte, dachte ich mir: WOW, was für ein game! Dann kam die Nachricht, clickBOOM übernehme den Vertrieb, und bereits wenige Monate später kassierte T-zer0 seine 93% in der Amiga Format ab.
...so 2-3 Tage später hatte ich es dann auch.


Verpackung & Installation

"Wann gab es eigentlich das letzte game in einer Schachtel?", fragte ich mich, als Amipoint mir ein weiteres clickBOOM-game im jewelcase zuschickte. Die Anleitung als 20seitiges booklet, wie schon aus Napalm bekannt. 89,- hatte ich berappen müssen! Ist T-zer0 den Spaß wert?
Vor der Beantwortung dieser Frage heißt es installieren, zwischen 30 kb und 255 mb sind alle Größen vertreten. Wer sich fragt, wo bei einem Ballergame 255mb anfallen sollen, der sei auf die Zwischensequenzen verwiesen. Darauf komme ich später noch!
Nachdem man also 255mb auf der Platte freigeräumt hat (wenn schon, denn schon! ), läßt sich das game nach dem setup für den CD-audiosound per Doppelclick starten.


Intro & Storyline

Nun friert der Grakascreen auf meinem 17"er ein, und der etwas vergilbte 1084S nebendran erwacht knisternd zum Leben. Für alle, die es noch nicht wissen, jetzt endgültig: T-zer0 unterstützt nur PAL!

Wie dem auch sei, daß Intro beginnt. Man sieht zunächst den links abgebildeten Astronaut, in dessen Helmscheibe man sein Space-shuttle in einer kleinen, aber fein gemachten Animation explodieren sieht.
Dies alles macht aber nur Sinn, wenn man zuvor die Story im booklet gelesen hat (ein verunglückter Raumpilot erzählt von einer fremden Macht, die ihn angegriffen hätte), ansonsten wartet man vergeblich auf eine Auflösung.
Das Intro fährt fort mit einigen verdammt unlogischen & nichtssagenden Bildern von brennenden Städten und startenden Space shuttles (Im ganzen game kommt aber kein einziges shuttle vor?), wobei die nette Frauenstimme aus Napalm ein paar Sätze über den Feind erzählt (englisch). Dann kommen auch schon die Logos der publisher, und man fragt sich, wo eigentlich die 255mb anims abgeblieben sind?!
Es geht aber vor dem T-zer0-Titel doch noch weiter, und zwar mit einer ca. 2-3 Minuten langen Anim in ca. 320x160, die sehr flüssig daherkommt, zumindest auf meiner Konfig (Hier gibt es auch erstmals Musik). Sie ist leider ebenso nichtssagend wie das vorhergehende, und verhindert es durch unglaublich grelle Lichteffekte sehr gut, Details zu erkennen.

Fazit des Intros: Viele zusammenhanglose Bruchsücke ergeben kein Intro! Es sieht zwar alles sehr schön aus, aber eine Story wird in keinster Weise rübergebracht.


Options & Missions

Nun kommt man auf dem Optionsscreen an, der netterweise fast genauso aussieht wie die T-zero-page auf www.clickboom.com!
Hier lassen sich nun eine Menge Optionen verändern, die teils mit gameplay, teils mit der Grafik zu tun haben. Mit einem 060gestärkten Selbstvertrauen stellt man bei letzterem erstmal alles auf Maximum.
Die für das game wichtigsten Einstellungen sind Story- oder Arcademode, und easy oder hard mode. Auf easy kommt man in beiden gamemodi nur bis Welt 2, und wer nur den Arcademode spielt, sieht weitaus weniger als die Hälfte des game (selbst auf hard!), da der größte Teil einfach weggelassen wird. Im Storymode hat man die Aufgabe, in jedem Level zusätzlich zu den üblichen Goodies noch spezielle diamonds einzusacken. Wenn man mindestens 4 im Eingangslevel gesammelt hat, kommt man auf die B-route, die etwas schwieriger ist und weniger Extras bietet. Hat man weniger, kommt man auf die A-route und kann das game schon nicht mehr bis zum Endgegner spielen, sondern nur bis zum Ende von Welt 4.
Warum? Man muß in jedem Level jeder Welt mindestens 4 diamonds einsammeln, und deshalb immer die schwere B-route fliegen. Nur dann kann man am Ende der Welt den world diamond kriegen! Und nur wer alle 5 world diamonds hat, darf bis zum Endgegner vordringen!

Das klingt etwas hart, macht das game aber wesentlich interessanter, da bloßes Überleben also nicht mehr reicht... >



Das Gameplay & die Waffen

Nachdem man sich dann für den Storymode auf easy (man will ja nichts überstürzen...) entschieden hat, darf man sich sein Schiff aussuchen. Zu Anfang gibt es nur 3, die rotieren sehr flüssig & anspruchsvoll gerendert auf dem Screen, und über einen netten beat im Hintergrund erzählt uns die Napalm-Stimme alles über das jeweilige Schiff, bis hin zum Alter der Pilotin (!?). Zusätzlich darf man sich noch eine Lackierung aussuchen, wobei ca. 10 zur Verfügung stehen. Zwar ziemlich blödsinnig (Wer außer mir fliegt gerne ein pinkes Schiff?), aber ganz lustig.

Nach der Schiffswahl kommt noch eine Zwischensequenz, ziemlich nichtssagend aber nett anzuschauen. Doch dann, endlich! Das Spiel beginnt! Als erfahrener Shoot`em`up Spieler findet man sich beinahe sofort zurecht. Viele kleine Raumschiffe, die manchmal Extrawaffen tragen, später auch richtig große Raumschiffe, die auch zurückschießen können...*schwärm, träum, glücklichsei...*

Zum Gameplay ist nicht wirklich viel zu sagen, ein typisches Shoot`em`up der alten Garde!

An Extrawaffen gibt es ein paar Eigenheiten zu vermelden, diese werden nämlich jetzt in primary- und secondary weapons eingestuft, wobei es an ersteren 3 und letzteren 6 gibt, die sich alle separat ca. 4-5mal aufstufen lassen, und dabei dicker, schneller und tödlicher werden. Es gibt auch Unmengen von Boni, die einfach nur Punkte bringen, und gefürchtete Mali-Boni (hä?), die z.B. die Waffen für 6 Sekunden lahmlegen oder die Steuerung umkehren. Insgesamt gibt es (die points-only boni nicht mitgezählt!) 16 goodies zum einsammeln, also mehr als genug!

Etwas ungünstig ist allerdings die fehlende Unterstützung für 2-button sticks, da ich mit meinem CD32-pad jedesmal ans Keyboard muß, um eine Nuke auszulösen... manchmal dauert das zu lange.

Damit ist aber das gravierendste Manko am Spiel noch nicht erwähnt, und bislang hat offenbahr noch keine Gamezeitschrift dies bemerkt! ClickBOOM rühmt sich ja immer so dafür, daß T-zer0 so unglaublich viele Objekte auf dem Screen dulde. Leute, lasst es nicht darauf ankommen! Das kostet euch unter Umständen ein Leben.
Denn bei einer großen Zahl an Objekten (so ca.30) kommt es zu Grafikfehlern. Das fängt bei einem bereits üblen Flimmern des Scrollings an, und endet mit richtig ekligen bitplanefehlern im Vordergrund, so daß man quasi gar nichts mehr erkennt. Also, wenn ihr das Flimmern bemerkt: Schießt solange Nukes, bis es aufhört! Denn nur wenn wieder weniger los ist, hört das ganze wieder auf.

Die einzige echte Möglichkeit, das Flimmern loszuwerden (im 2 Spielermodus sogar unerläßlich!), ist in den Options die Transparenz auf low und die back anims auf medium zu stellen. Grmbl.




Die Grafik !

Okay, vergessen wir doch mal kurz die Grafikfehler... butterweiches scrolling, vielfältige Animationen im Hintergrund, Transparenteffekte, professionell gepixelte Hintergründe (sieht perfekt aus! , massig abwechslungsreiche Gegner + dicke Guardians!

Das waren Schlagworte, die ohne weiteres zutreffen. Grafisch ist T-zer0 ein Meisterwerk an 2D-action, gemessen am Alter von AGA. Insbesondere die Transparenz ist sehr beeindruckend... Und es sieht wirklich kein Level aus wie der andere! Sie sind zwar alle in diesem Alien-technology Stil gehalten, aber dennoch ändert sich der background deutlich.
Was die Zwischensequenzen betrifft, so sind sie (bis auf die Intro- und Endsequenz) niemals sehr lang, sondern geben nur einen kurzen Einblick in die Umgebung des nächsten Levels...Dennoch ist es eine nette Auflockerung des Spiels, und das Ende von Kakistos (Endboss) ist eine hübsche Belohnung nach all der Mühe.




Der Sound !

Peeeow!! Peeeow! secondary weapon Ka-Booom....pchiuuuu...Pafff. nuclear blast Kaaaa-blamm-blamm-blamm!!! short circuit Waaargh! BOOOOM.

Das war live.
Die Sprachausgabe ist ganz nett, leider stehen nur 4 Soundkanäle zur Verfügung, da AHI offenbahr zuviel Rechenpower verschluckt hätte, schade! :-/

Doch was ist mit dem CD-sound? Berechtigte Frage. Ich habe mich das während dem Spielen auch gefragt. Dieser Sound wird wieder einmal nicht abgespielt! > Offenbahr hat clickBOOM seit Napalm nichts gelernt... Da kann man leider nicht mehr viel dazu sagen. Lediglich in den Zwischensequenzen kommt Musik, ansonsten bleiben die Speaker stumm. Ihr könnt euch ja die T-zer0 CD in einen Extra CD-player tun und dann so abspielen... :-/




Das Fazit !

Für mich ist T-zer0 ein Superhit. Die Grafikfehler sowie der etwas hohe Preis stören mich, aber sonst bietet das Spiel genau die richtige Mischung!
Viele Magazine haben von einem überhöhten Schwierigkeitsgrad geschrieben, das ist aber nicht wahr, vielmehr haben die Tester wahrscheinlich kaum Zeit zum spielen gehabt! Tatsache ist, das T-zer0 wesentlich leichter ist als z.B. Project X. Na klar, das muß nicht heißen, daß es leicht ist, aber es ist keineswegs zu schwer.

Für jeden echten Shoot`em`up-fan ein Muß. Definitiv.




Name : T-zer0

Publisher : clickBOOM / PXL computers

Preis : 89,-

Anforderungen : AGA, 030, 8Mb Ram

empfohlen : 060er (!)



Grafik : 80% Es ist "nur" 2D, und die Grafikfehler stören extrem.
Wären nicht die Zwischensequenzen, hätte es sogar
unter 80 fallen können.

Sound : 70% Furiose Action sorgt für furiosen Krach!
Der fehlende CD-sound rückt das ganze aber locker
um 10%.

Gameplay: 93% Hier stimme ich mit der AmigaFormat überein. WOW, ist
das ein game!

Dauer-M.: 80% Ich habe 2 Wochen gebraucht, um es duchzuspielen, und
werde das in nächster Zeit sicher noch einmal tun.

Final : 85% Ein sehr gutes game, das nur zu empfehlen ist.


Bis dann, euer

Henning W. Knopp
 
  
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 Testbericht:  T-Zer0 (Amiga Aktuell Ausgabe 11/99)
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