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Type: Testbericht
Description: Amiga Aktuell Ausgabe 3/2000
Date: 06.04.2008 - 16:07 - Views 1000
Category: Testberichte - Anwendungen
Digital Almanac 2
 
Softwaretest: Astronomieprogramm Digital Almanac II (von Uwe Pannecke)

»Der Kompaß fürs Himmelsgewölbe

Das Astronomie-Programm DIGITAL ALMANAC II von Achim Stegemann

Nachdem schon im letzten Monat an gleicher Stelle ein alter Recke der immer noch vorhandenen, wenn auch bereits leicht gelichteten Software-Truppe des Amiga seine Fähigkeiten demonstrieren durfte, soll heute abermals ein schon mehrere Jahre auf AmigaOS ausharrender alter Bekannter ein Podium finden: der Sternengucker Digital Almanac. Nun wäre es zwar durchaus nicht ohne Reiz, alte Kamellen aufzuwärmen und in Erinnerungen zu schwelgen- nur ist das nicht der Grund für unseren heutigen DA-Termin, vielmehr macht dieser erneute Test Sinn, da Digital Almanac seit einiger Zeit in einer grundlegend überarbeiteten Version II um die Gunst des sternverliebten Amigianers buhlt.

Und neben dem in der ersten Version eingeschlagenen Weg der Shareware bietet Achim Stegemann Digital Alamanac II, im folgenden auch kurz DA-II genannt, zusätzlich als Vollversion auf CDROM [1] an.

Auch wenn der Preis der CD-ROM mit 69,-DM und damit etwas mehr als dem Doppelten der Shareware-Version auf den ersten Blick als recht hoch erscheint, relativiert sich selbiger jedoch nach einem Blick auf den Inhalt der CDROM. Denn neben den im Aminet erhätlichen Programmpaketen werden hier umfangreiche Ergänzungen mitgeliefert, auf die im Laufe des Testberichtes näher eingegangen wird.

1. Programmvoraussetzungen

Der Programmautor setzt für eine prinzipielle Benutzbarkeit mindestens AmigaOS 3.0, einen MC 68020 plus MC 68881, 6 MB freies (!) Fast-RAM und AGA voraus, wirklich angenehmes, weil flottes und alle Funktionen des Programms nutzbares Arbeiten verspricht aber erst der Einsatz von AmigaOS 3.1, einer 68040- oder besser 68060-CPU und 16 oder mehr MB Fast-RAM. Wollt Ihr die MPEG-Unterstützung Digital Almanacs nutzen, benötigt Ihr im Libs:-Verzeichnis die ixemul.library mindestens in Version 39. Außerdem muß grundsätzlich MUI in der Version 3.8 oder höher auf Eurem Amiga installiert sein.

Getestet wurde DA auf einem Amiga 3000 D unter AmigaOS 3.5, angetrieben von einer 68040-CPU, unterstützt durch CyberGFX 3.x und 36 MB RAM und natürlich MUI.

2. Programmfunktionen

Digital Almanac ist ein Füllhorn von einem Astronomie-Programm und bietet 

eine Vielzahl von Möglichkeiten der Sternenexploration. An dieser Stelle 

lasse ich am besten Achim Stegemann selbst zu Wort kommen: 

Zitat: 

* Sterndatenbank mit ca. 500,000 Sternen bis 16m. 

* Cross-Index für SAO, PPM, HD, YBS und GC Kataloge. 


  • Etwa 40000 Deep-Sky-Objekte (Messier, NGC, IC, UGC, Abell, Zwicky und weitere verschiedene Objekte).
  • Über 55000 Kleinplaneten und Asteroiden, sowie die Kometen Halley, Hyakutake und Hale-Bopp.
  • Hochgenaue Mond- und Planetenberechnung mittels JPL-Integrationstabellen (DE404). Genauigkeit teilweise <0.1'' über einen Zeitraum mehrerer Tausend Jahre !!
  • Monde von Jupiter, Saturn und Uranus.
  • Texturen für alle Planeten und Monde.
  • Milchstraßenstruktur.
  • Ansicht des Sternenhimmels von jedem beliebigen Objekt des Sonnensystems.
  • Speichern von Animationen im IFF-ANIM-, QuickTime- oder MPEG-Format.
  • Laden und Speichern von Konfigurationsdateien.
  • Hochoptimierte, meist in reinem Assembler geschriebene Routinen für maximale Geschwindigkeit.
  • Selbstständiges Erkennen der CPU für maximale Geschwindigkeit.
  • Viele verschiedene Einstellungsmöglichkeiten.
  • Online- und Menühilfe mit HELP-Taste sowie MUIs Sprechblasenhilfe.
  • Volle Drag&Drop-Unterstützung.
  • Erstellen und Exportieren von Ephemeridentabellen.
  • Erstellen einer eigenen Bildergalerie.
  • Erstellen einer eigenen Datenbank mittles Bahnelemente.
  • Einbindung des Hubble GSC-Sternenkataloges.
  • Programmkontrolle mittels ARexx-Skripts.


Unterstützte Software:

CyberGraphX für True/Hicolor Bildschirme.
Xpk-System um Bilder im IFF-RGFX Format zu speichern.
Turboprint V3 oder höher."

Zitatende.

3. CDROM-Inhalt

Für eine erfolgreiche Installation solltet Ihr entweder aus dem Aminet die Archive DAlmanac_Exe.lha und DAlmanac_Data.lha [2] oder die DA-II-CDROM [1] aus dem Hause Schatztruhe zur Verfügung haben. Im Aminet findet Ihr noch weitere DA-II-Archive, die zusätzliche Daten wie bspw. einen stark erweiterten Sternenkatalog, Oberflächentexturen der Planeten und ihrer Monde, Asteroiden und DeepSky-Objekte bereitstellen. Alle diese zusätzlichen Daten sind neben weiteren Zugaben ebenso auf der CDROM enthalten.

Im weiteren soll sowohl für die Installation als auch Beschreibung der Programmfunktionen und Datenumfang auf die DA-II-CDROM zurückgegeriffen werden, die freundlicherweise von der Schatztruhe GmbH für einen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Nach einem Doppelklick auf das CDROM-Icon präsentiert sich ein aufgeräumtes Wurzelverzeichnis im AmigaOS 3.5-Look.

Neben dem eigentlichen Installations-Verzeichnis findet Ihr ein komplettes Aminet-Archiv der Digital Almanac II Dateien. Außerdem ein mehr als 70 MB großes Bilder-Verzeichnis mit 536 Abbildungen von Planeten, Nebeln und Galaxien im PNG-Format, das sich direkt in Digital Almanac II einbinden läßt. Im Verzeichnis "GSC" verbirgt sich ein von DA-II nutzbarer Hubble GSC-Sternenkatalog mit etwa 15 Mio (!) Sternen und 250 MB (!) Umfang. Die Schublade Planetenkarten enthält die Originale der Planetentexturen im JPEG-Format für DA-II, die sich mit Hilfe des mitgelieferten DT2Map- Utilities in für Digital Almanac II verständliche Texturen umwandeln lassen.

Ein mit "Bonus" benanntes Verzeichnis enthält neben Datatypes für DA- Texturen, JPEG, PCD, PNG und RGFX das Xpk-System sowie die letzte Version von Peter Knights "VWorlds", einem weiteren Planetarium-Programm.

Und für alle Amigianer, die tatsächlich noch kein (aktuelles) MUI dem AmigaOS aufgepfropft haben, liegt MUI in der Version 3.8 in einem eigenen Ordner bei.

4. Installation

Die eigentliche Installation erfolgt wie gehabt bequem und problemlos mit dem amiga-eigenen Installer. Das "Install_DigitalAlmanac"-Verzeichnis enthält nochmals eine Installation-Schublade und bietet in dieser wahlweise eine in deutscher oder englischer Sprache geführte Installation.

Das Installations-Script selbst erlaubt eine weite Einflussnahme auf den Umfang der zu installierenden Daten. Neben den beiden für ein rudimentäres, aber dennoch voll arbeitsfähiges Grundsystem notwendigen Archive lassen sich optional die Oberflächentexturen generieren und installieren, Asteroiden-Daten, DeepSky-Objekte und der Mega-Sternenkatalog installieren.

Je nach gewähltem Umfang wandern innerhalb weniger Minuten alle benötigten Daten auf die Festplatte. Ist die Installation abgeschlossen, belegt Digital Almanac II in seiner jungfräulichen Ausbaustufe je nach gewähltem Umfang zwischen 12 und 36 MB Speicherplatz auf der Festplatte.

Da in der Zwischenzeit seit Veröffentlichung der CDROM Achim Stegemann fleißig an DA-II gearbeitet und bereits mehrere fehlerbereinigte und verbesserte Programm-Versionen veröffentlicht hat, wurde das momentan aktuelle Update auf die Version 1.8.6. eingespielt und im vorliegenden Test berücksichtigt.

Zu finden sind die Update-Files entweder auf der Homepage des Programmautors [3] oder im Aminet [2].

5. Programmbeschreibung

Vor dem ersten Programmstart läßt sich über die Tooltypes des DA-II-Icons Einfluß auf das Verhalten des Programms nehmen. So könnt Ihr hier bestimmen, ob DA-II bereits mit den Koordinaten Eures Heimatortes startet, oder ob für die Bildschirmauswahl ein Screenmode-Requester geöffnet werden soll, wie die Pfade zu den Bilddateien und dem GSC-Sternenkatalog verlaufen, ob zusätzliche Daten (Asteroiden, DeepSky-Ogjekte) geladen werden sollen, welche Größe der Cache aufweisen soll und, und und.

Nach dem Programmstart präsentiert sich DA-II ähnlich seinem Vorgänger mit einem virtuellen Sternenhimmel und einer kleinen Statuszeile in der linken oberen Bildschirmecke. Gegenüber der CDROM-Version 1.7 fällt bei der Abbildung der Sterne in Version 1.8.6 sofort eine der jeweiligen Helligkeit angepaßte Pixelgröße ins Auge. Neben den Sternen selbst werden in der Grunkonfiguration ebenso die Figuren und Namenskürzel der Sternbilder einschließlich der Namen herausragender Sterne des Sternzeichens abgebildet.

Die Karte des Sternenhimmels läßt sich als Ansicht eines Planetariums (mit Rektaszension und Deklination zur Positionsangabe) oder als lokaler Himmel (mit Azimut und Höhe als Koordinaten) projizieren.

Darüberhinaus bietet der Modus "Orrery" die Möglichkeit, eine Sicht auf Planetenkonstellationen und Umlaufbahnen von einem beliebigen Ort, egal ob inner- oder außerhalb unseres Sonnensystems wählen.

Um in den Weiten des Weltalls mit Überlichtgeschwindigkeit schnell mal ein Sternbild, einen einzelnen Stern oder aber einen Planeten anfliegen zu können, bedient man sich der sehr gelungenen Zoom-Funktion. Das gewünschte Objekt wird mit einem Druck der linken Maustatste fixiert und mit gedrückter Maustaste läßt sich nun der kreisförmige Zoom-Bereich festlegen.

Neben der Bewegung mittels Cursor-Tasten stellt Digital Almanac II für die Navigation durch das Sternenmeer im Menü-Punkt "Fenster/Teleskop..." eine weitere leistungsfähige Unterstützung. Seid Ihr in den Tiefen des Weltalls verschollen und findet nicht mehr Heim noch Hof, sorgt die Anwahl des mittleren Buttons im "Bewegen"-Teil des Teleskop-Fensters für eine augenblickliche Rückkehr an den Ausgangspunkt Eurer Reise. Dagegen ist der Warp-Antrieb des Raumschiffs Entensch... kalter Kaffee...

Laßt Ihr den Mauszeiger für einige Zeit "auf dem Sternenhimmel" oder auf den Schalt- und Eingabeelementen der verschiedenen Programmfenster ruhen, wird die BubbleHelp-Unterstützung MUI's kurze Erklärungen zur Funktion oder mögliche Aktionen liefern.

Kommt nach einer ersten Exploration des virtuellen Alls der Wunsch nach individueller Einflußnahme der Sternenhimmel-Darstellung auf, findet Ihr in den Menüs reichlich Platz zum Austoben. Unter "Fenster/Einstellungen..." lassen sich die anzuzeigenden Objekte sowie die Genauigkeit der Positionsberechnung, die Darstellungs- und Projektionsart auswählen, Einfluß auf die Bezeichnung der Sterne und Objekte innerhalb und außerhalb unseres Sonnensystems nehmen sowie deren Mindesthelligkeit, die noch zu einer Berücksichtigung beim Zeichnen des Sternenhimmels führt.

Außerdem kann DA-II veranlaßt werden, für die Darstellung der Planeten Texturen zu verwenden, so daß beim Zoom auf einen selbigen dessen reale Oberfläche in fast beliebiger Größe und Farbtiefe zu sehen ist. Die mitgelieferten Texturen können auch durch eigene ersetzt werden.

Werden alle Sterne/Objekte für eine Darstellung aktiviert, geht die ansonsten erstaunliche Performance auch bei einem schnellen Prozessor während des Sternhimmel-Zeichnens deutlich in die Knie. Hier fordert die immense Rechenarbeit ihren Tribut. Und die 680x0-Prozessoren kommen doch arg ins Schwitzen.

Eine weitere interessante Einstellmöglichkeit verbirgt sich hinter dem Menüpunkt "Fenster/Beobachter...". In dem sich öffnenden Fenster kann der irdische Beobachtungsort und -zeitpunkt frei gewählt werden. Sehr gelungen präsentiert sich die Lokalisierung des Standortes. Normalerweise müsstet Ihr für seine Bestimmung aus den entsprechenden geographischen Werken mühsam geographische Breite und Länge heraussuchen.

Nicht so bei DA-II: zum einen ist bereits eine recht umfangreiche Liste mit charakteristischen Beobachtungsorten beigefügt, und sollte Euer Wunschort dort nicht enthalten sein, bietet DA-II zum anderen unter CyberGFX nach einem Klick auf ein Gadget eine frei in ihrer Größe beeinflussbare Weltkarte. Klickt Ihr dort den gewünschten Beobachtungsort an, werden seine geographischen Koordinaten unmittelbar übernommen. Sehr schön. Steht nur AGA zur Verfügung, kann diese Funktion leider auf Grund des begrenzten Chip-RAMs nicht genutzt werden.

Gleichzeitig steht Euch mit diesem Menü-Punkt ein Zeitfenster für Jahrtausendreisen in Vergangenheit und Zukunft offen.

Wird ein Objekt in DA-II's Sternenwelt doppelt angeklickt, verrät das Programm individuelle Besonderheiten des Objekts wie Einzelheiten zu Bezeichnung, Position, Erscheinung, Eigenbewegung oder auch Entfernung.

Zusätzlich läßt sich ein passenden Bild anzeigen- vorausgesetzt, Ihr habt im Vorfeld eine passende Bildersammlung angelegt, die sich natürlich auch im Laufe der Zeit ergänzen und erweitern läßt. Dem Umfang der angehäuften Bilder und der Fantasie im Bild-Arrangement sind kaum Grenzen gesetzt. Es ist lediglich darauf zu achten, daß der Bild-Name dem intern in DA-II verwendeten Namen des Objektes entspricht. Die Programmdokumentation hilft hier mit anschaulichen Beispielen weiter. DA-II lädt die Bilder mit Hilfe der DataTypes. So habt Ihr auch entsprechend den auf Eurem Amiga installierten DataTypes weiten Spielraum in der Wahl der Bildformate. Achim Stegemann liefert auf der DA-II-CDROM bereits einen ersten soliden Grundstock an Bildmaterial mit.

Sollen Eure eigenen Bilder gemeinsam mit denen der CDROM genutzt werden, steht dem nur eine kleine Mühe im Wege: Da nur ein Bildverzeichnis unterstützt wird, müsst Ihr die Bilder von der CDROM in das mit Euren zusammengetragenen Abbildungen angefülltes Verzeichnis kopieren.

Die Bilderliste läßt sich auch ohne Anwahl eines Objektes separat aufrufen und ansehen.

Ein weiteres interessantes Feature DA-II's ist seine Fähigkeit, Himmelsabläufe in Animationen festzuhalten. Mit "Teleskop" läßt sich bei im Vorfeld eingestellten Koordinaten der Himmelsausschnitt eine frei bestimmbare Zeitdauer aufzeichnen, "Objekt" ermöglicht die Animation eines bestimmten Objektes und der Bewegung aus seiner Sicht. Mit Hilfe der Drag&Drop-Funktion läßt sich ein beliebiges Objekt einer Liste auf das Textfeld ziehen und so auswählen. Die Beobachtung einer Finsternis oder der Rotation eines Planeten liegt so nur wenige Mausklicks entfernt.

Um auch über längere Zeiträume ablaufende Bewegungen anschaulich machen zu können, habt Ihr bei der Festlegung der Schrittweite der Zeitabschnitte die Qual der Wahl. Neben Echtzeit könnt Ihr hier auch Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate oder Jahre auswählen.

Wollt Ihr einen Eindruck der Unterschiede zwischen den Positionen "Objekt" und "Teleskop" zu bekommen, könnt Ihr unter "Projekt/Öffnen..." einmal "Hale-Bopp-Fix" und dann das Projekt "Hale-Bopp-Flight" wählen und als Animation abspielen.

Eine Animation kann auf Wunsch auch abgespeichert werden, als Speicherformate stehen IFF-Anim(5), QuickTime(JFIF-JPEG) und MPEG zur Auswahl.

Darüberhinuas besteht auch die Möglichkeit, den aktuellen Bildschirm als (Himmels-)Karte wahlweise in unterschiedlichen Bildformaten auf Festplatte zu bannen.

Viele Menü-Optionen stehen auf Wunsch auch in einer Toolbar zu Diensten, die Farben vieler Bildschirm-Informationen (wie Sternbildfiguren, Milchstraße, Planetengitter Namen von Sternen und Objekten) können frei eingestellt werden.

Unter dem Menü-Punkt "Extras" stellt Euch eine Kalenderfunktion für einen beliebigen Monat eines gewünschten Jahres bemerkenswerte Ereignisse von Sonne, Mond, Planeten und wenn aktiviert, auch von Asteroiden in einer Tabelle dar.

Auch läßt sich mit "Sonnenfinsternis" bzw. "Mondfinsternis" das Auftreten selbiger auf der Erde in zuvor festgelegten Koordinaten abfragen.

Mit Digital Almanac II zog ARexx als unterstützendes Element in die Programmstruktur ein. Eine kommentierte Liste der implementierten ARexx- Befehle findet sich in der Programmdokumentation. ARexx-Scripte können aus dem Programm heraus über den Menü-Punkt "ARexx/Makro ausführen..." in einem sich öffnenden Filerequester ausgewählt und gestartet oder als bis zu 10 unterschiedliche Makros in selbigen Menü direkt untergebracht werden. Wollt Ihr DA-II's ARexx-Port nutzen, ist zu beachten, daß sich der Befehl RX im REXX:-Verzeichnis befindet und RexxMast (natürlich) gestartet ist. Ein kleines Bespiel-Script findet Ihr im ARexx-Verzeichnis der Digital Almanac II-Schublade.

Apropos Programm-Dokumentation: Sie erklärt als AmigaGuide-Datei (fast) alle Programmfunktionen zumindestens ausreichend, oft auch sehr ausführlich.

Lediglich ein nicht anwählbarer Link ("Bilder" unter dem Abschnitt "Beschreibung"), ein falsch verzweigender Link unter "Update" und zwei nicht erläuterte Programmfunktionen ("Extras/Sonnernfinsternis" und "Extras/Mondfinsternis") trüben ein klein wenig die Güte der Dokumentation. Letztgenannte Programmfeatures sind aber weitgehend selbsterklärend und mit BubbleHelp problemlos "erkundbar".

Für alle Amigas, die nur den AGA-Modus zur Grafikausgabe nutzen können, liefert Achim Stegemann das Programm FBlit mit. FBlit ermöglicht eine Erweiterung der Chip-RAM-Grenze, um auch z.B. große Bilddateien anzeigen zu können.

Getestet werden konnte dieses Programm in Zusammenspiel mit DA-II in Ermangelung eines AGA-Chipsatzes nicht.

Im Verzeichnis "Developer" der Digital Almanac II-Schublade findet der experimentierfreudige und programmierfähige Amigianer Information und Hilfestellung, mit Hilfe DA-II's ein reales Teleskop zu steuern.

Auf der Aminet-CD 35 findet Ihr eine Spezial-Version von Digital Almanac II, die im Vergleich zur unregistrierten Shareware-Version weniger Einschränkungen besitzt.

Auf bei weitem nicht alle Programmfunktionen wurde eingegangen, es bleibt also für Euch noch viel in und mit Digital Almanac II zu erkunden.

6. Fazit

Digital Almanac glänzte schon in der ersten Version mit einer enormen Funktionsfülle und hoher Leistungsfähigkeit. Dies gilt uneingeschränkt auch für Version II. Bei einem sehr günstigen Shareware-Preis und einem durchaus akzeptablen (da mit entsprechendem Mehrwert ausgestatteter CDROM) Preis der kommerziellen Version ist DA-II einzigartig auf dem (nicht nur deutschen) Amiga-Markt der Astronomie-Programme. Seine Mitbewerber haben sich entweder schon vor langer Zeit vom Amiga-Markt in Richtung Wintel-Welt verabschiedet (Distant Suns) oder es ist sehr still um sie geworden (Digital Universe). Ist der Amiga mit entsprechender Hardware gerüstet, macht die Beschäftigung mit Digital Almanac II großen Spaß.

Seit Oktober 1997 ist Digital Almanac in der registrierten Version bei mir im Einsatz. Zu jeder Zeit ist Achim Stegemann auf alle meine Anfragen, Anregungen und Wünsche umgehend und mit großem Engagement eingegangen. Ein vorzüglicher Support.

Ich kann jedem Sternenfreund Digital Almanac II nur empfehlen.

Eine Mailingliste zu Digital Almanac ist über die Homepage des Programmautors abonnierbar.

Preise: 
Keyfile für Shareware-Version 30,- DM (15,- Euro) 
CDROM mit vielen Extras 69,- DM 

[1]  Stefan Ossowski Schatztruhe, www.schatztruhe.de 
[2]  im Aminet unter 
misc/sci/DAlmanac_Ast.lha 
misc/sci/DAlmanac_Data.lha 
misc/sci/DAlmanac_DS.lha 
misc/sci/DAlmanac_Exe.lha 
misc/sci/DAlmanac_Extra.lha 
misc/sci/DAlmanac_Maps.lha 
[3]  Internet: http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~astegema/dalmanac.html 
eMail: achimste@gmx.de 

 

Uwe Pannecke
 
  
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 Interview:  Achim Stegemann (vom 12.9.2000)
 Testbericht:  Digital Almanac (Amiga Aktuell Ausgabe 4/99)
 Testbericht:  Digital Almanac 3 (Amiga Aktuell Ausgabe 1/2001)
 Testbericht:  Digital Almanac III (Amiga Future 38 + 39)
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