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Amiga Future Forum Index -> Knowledge Base  »  Deutsche Artikel  »  Testberichte  »  Testberichte - Spiele [Printable version]
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Type: Testbericht
Description: Amiga Aktuell Ausgabe 1/2001
Date: 06.04.2008 - 16:55 - Views 1512
Category: Testberichte - Spiele
Simon the Sorcerer 2
 
Review: »Simon the Sorcerer II«

Der Zauberer kehrt zurück

Nach sieben Jahren findet eines der beliebtesten Point and Click Adventures auf dem Amiga seine Fortsetzung

Köln, WOA 2000, Samstag 15.00Uhr: Simon II wird zum Verkauf angeboten. Nach längerer Wartezeit (dazu nachher mehr) gibt es nun die Fortsetzung von "Simon the Sorcerer" endlich zu kaufen. Das Spiel kommt in einer DVD-Hülle mit Hochglanzcover. Innen befindet sich die CD und eine gedruckte (!) Anleitung. Alles in allem macht das Ganze also einen sehr professionellen Eindruck. Ob dieser sich halten kann, lest ihr in diesem Test.

Um Simon II gab es einigen Hick-Hack. Erst dauerten die Verhandlungen um die Rechte so endlos lange und dann geriet die Programmierung immer mehr ins Stocken. Simon II entwickelte sich zum Sorgenkind. Aus verschiedenen Sourcecodes eines zum größten Teil in x68 Assambler DOS/Windows geschriebenen Spiels, mußte eine für den Amiga lauffähige Version geschaffen werden. Schlußendlich schafften dies Paul Burkey (Foundation) und Peter Mulholland. Dafür sei ihnen gedankt, denn mit Simon II liegt der hitverdächtige Klassiker nun endlich auch für unseren Lieblingsrechner vor.

Um zu wissen worum es geht, schaue ich natürlich zuerst in die Anleitung. "Simon ist ein kleiner Junge, der zufällig in ein seltsames Land teleportiert wird. Dort hat er viele Abenteuer zu bestehen...blablabla und rettet einige Leute etc, und tötet Sordid, den bösen Zauberer, der... wie könnte es anders sein, nun aus dem Grab auf Rache sinnt." Nun, dies ist wirklich eine schnell erzählte Story, oder? Aber die Anleitung hat noch andere Späße parat, so heißt die Überschrift unter der erklärt wird, wie das mit dem Ton funktioniert, die "Mach-den-verdammten-Lärm-Leiser- Funktion". Oder zum Beispiel das letzte Wort: "Wir hoffen wirklich, daß ihr viel Spaß beim Spielen von Simon 2 habt, wenn ihr eine legale Kopie von Simon zockt. Wenn das nicht der Fall ist, hoffen wir, daß ihr jede verdammte Minute haßt." Dem kann man sich nur nur anschließen. Aber worum geht es nun? Das Intro erzählt, wie Runt der Lehrling von Sordid wird. Mit seiner Hilfe versucht dieser Simon zu sich zu holen um dann wieder zum Leben erweckt zu werden. Er schickt einen magischen Wandschrank in die Dimension von Simon, welcher ihn auch direkt in die Welt von Sordid teleportiert. Leider landet er nicht im Schloss von Sordid, sondern vor Calypsos Laden (Simon hat Calypso im ersten Teil gerettet). Dieser erklärt ihm, daß er BedFull braucht, um wieder in seine Dimension zurückzukommen. Unterdessen schickt Sordid seine Monster um Simon zu fangen. Das Spiel kann beginnen.

Immer mehr Spiele fordern den Amiga bis aufs letzte heraus. PPC und 3D- Grafikkarte sind oft Pflicht, 64 MB RAM Minimum, und ein 4*CD-ROM-Laufwerk reicht schon lange nicht mehr. Simon II ist da erfrischend sparsamer. Als Mindestkonfiguration reicht ein Rechner mit AGA, 68030, CD-ROM-Laufwerk, AHI (ist aber auf der CD) und 16 MByte RAM. Das sollte ja wohl drin sein, oder? Um so besser, daß wohl mehr Speicher und sogar Grafikkarten unterstützt werden. Die Installation geht denkbar einfach von der Hand: einfach auf den Installer klicken und los geht's. Man sollte eine eigene Schublade anlegen, wohin dann die 175 MB Daten verfrachtet werden. Leider gibt es keine Möglichkeit der Teilinstallation bei kleineren Festplatten, wohl aber die Option, Simon II direkt von der CD zu starten. Das Spiel selbst ist komplett englisch, aber mit deutschen (und italienischen) Untertiteln. So, nun wißt ihr, worum es geht, und ob es auf eurem Rechner läuft. Wenn ihr euch jetzt noch für Simon II interessiert, lest einfach weiter:

Nach dem Start muß man einen AHI-Sound- sowie einen Bildschirmmodus (320*200, 8Bit) auswählen. Wenn man keinen Screenmode auswählt, startet Simon II auf der Workbench! Das Spiel beginnt mit der Animation, in der gezeigt wird, wie Runt zum bösen Sordid wechselt. (Solltet ihr keine deutschen Untertitel sehen, drückt mal "V" und/oder "T" und dann "Space", um eure Sprache einzustellen. Bei einem erneuten Start sollte eigentlich die richtige Einstellung gespeichert sein). Grafisch hat sich gegenüber Teil eins für meine Begriffe nicht viel getan, was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist, waren die Grafiken doch schon damals ein Augenschmaus. Zwar muß sich das Heretic II und Earth 2140 verwöhnte Auge erst einmal wieder an einen 320*200-Bildschirm gewöhnen, aber das geht bei so coolen Grafiken wirklich schnell. Nun, zurück zum Thema: Diese erste Filmsequenz ist ja schon wirklich lustig, aber was dann folgt, ist der Lacher schlechthin: die Credits! Die Credits? Was soll denn daran lustig sein? Nun, wie bei Teil eins läuft während der Einblendungen der Programmierer usw. ein weiteres Intro ab, welches zwar nix mit dem Spiel zu tun hat, aber wirklich spaßig ist. (Simon hat Streit mit einem zum Leben erweckten Besen. Wer gewinnt, wird nicht verraten.) Und endlich geht das Spiel los: Simon landet mit seinem Kleiderschrank vor Calypsos Zauberladen. In einer kurzen Zwischensequenz erfahren wir, was wir überhaupt tun müssen (wenn ihr es nicht wißt, habt ihr wahrscheinlich "Worum geht es überhaupt?" nicht gelesen. Na-na, wieder zurück zum Start, ziehe keine 4000 Mark ein). Der Bildschirm ist in zwei Hälften eingeteilt. Den größten Teil, nimmt das Spielfeld ein. Man sieht die Landschaft und kann mit dem Mauszeiger herumfahren. Drückt man an einer Stelle die Maustaste, bewegt sich Simon dorthin. Ist dies zufällig das Ende des Schirms bzw. ein Weg, geht der Held in den nächsten Schirm, oder in das Haus oder so. Das untere Drittel des Schirms ist das "Gehirn" von Simon. Hier bestimmt man, was er überhaupt machen soll. Dafür gibt es acht Bilder (waren es in Teil eins noch geschriebene Worte, ist man jetzt zu internationalen Piktogrammen übergegangen). Um zu sprechen, drückt man beispielsweise den Mund und auf denjenigen, mit dem man sprechen will. Um Sachen zu untersuchen auf die Lupe, und um etwas zu nehmen auf den Magneten. Ich denke mal, die Sache dürfte jetzt für jeden verständlich sein. Diese Steuerung ist etwas umständlich, wo es doch bei vielen Sachen sowieso nur eine Möglichkeit gäbe. Trotzdem kann man sich sehr schnell damit anfreunden, und Fans des ersten Teils sind sowieso schon daran gewöhnt. In der Mitte dieser Statusleiste ist das Inventar, wo sich alle Sachen befinden, die Simon im Laufe seiner Reise so findet. Von hier aus können diese Sachen untersucht, benutzt oder auch weitergegeben werden. Am Anfang haben wir nur eine Postkarte zum Speichern, Laden oder Verlassen. Man kann an jeder beliebigen Stelle abspeichern. Man kann zwar nicht "sterben", aber trotzdem ist es wichtig, ab und zu zwischenzuspeichern. Und sei es nur, weil irgendwann einmal der Computer abstürzt. (Habe schon davon gehört.) Nun geht es darum, kleinere und größere Rätsel zu lösen, indem ihr Sachen sammelt und an den richtigen Stellen einsetzt, und euch mit vielen Leuten unterhaltet. Dafür gibt es meistens drei Sätze, aus denen ihr euch einen aussucht. So gibt es dann ein mehr oder weniger ergiebiges Gespräch. Da es sehr viele Charaktere (darunter auch viele Bekannte aus Teil 1) und jede Menge (zum Teil scrollbare) Locations gibt, ist Simon II ziemlich umfangreich. Mittelpunkt unserer Reise ist zunächst einmal die Karte des Reiches, von wo aus man viele Locations besuchen kann. Einfach auf den gewünschten Ort klicken, und schon befindet sich Simon an der gewünschten Stelle. Später gibt es natürlich weitere Karten.

Sollte man einmal nicht weiterkommen, gibt es viele Komplettlösungen, aber der Schwierigkeitsgrad ist eigentlich so gehalten, daß man irgendwann auch mal von allein drauf kommt. Und natürlich sollte man Humor haben. Es wird immer noch ein Kalauer drauf gelegt. So ist man ja auf der Suche nach BedFull, um dem Schrank Flügel zu verleihen, es gibt unzählige Andeutungen auf Teil 1, und wenn man lange Zeit nix macht, zerfällt Simon zu einem Häufchen Knochen.

Simon II ist auf jeden Fall ein Glücksgriff. Die Technik befindet sich zwar nicht mehr auf dem neuesten Stand, wie z.B. bei dem erst vor kurzem erschienenen Nightlong, aber dafür darf sich fast jeder Amiganer daran ergötzen, und es kostet auch nur die Hälfte. Trotzdem gibt es natürlich den einen oder anderen Grund zum Meckern. Ganz gravierend sind die Bugs unter OS 3.9, hier konnte man zum Beispiel nicht abspeichern, das Intro schmierte manchmal ab, und man mußte bei jedem Start wieder neu den AHI- und Bildschirmmodus auswählen. Hierfür gibt es aber mittlerweile einen Patch. Die englische Sprachausgabe ist insofern ärgerlich, als es ja eine deutsche Version gibt! Aber die Rechte lagen leider bei jemand anderem. Schade. Trotzdem sollte man die gut gelungene englische Sprache anlassen. Denn durch die deutschen Untertitel hat das ganze dann sogar noch einen Lerneffekt. Und die Sprachausgabe ist wirklich gut gelungen. Manchmal hinken die Untertitel ein bisschen nach, aber nicht so, daß es stören würde.

Wichtiger Hinweis zum Schluß: Wenn ihr den Eindruck habt, als hättet ihr diesen Artikel schon gelesen, dann seid ihr Abonnenten der AmigaFuture. Dieser Bericht ist nämlich stark an mein dort bereits erschienenes Review angelehnt. Solltet ihr die Future nicht regelmäßig ins Haus bekommen, ändert dies: http://www.amigafuture.de . Indem ihr diese Zeitschrift abonniert, unterstützt ihr den schon recht schwachen Amiga-Printmagazin- Markt und habt außerdem solche Berichte wie den gerade gelesenen einige Zeit früher. DANKE.

Testrechner:

Amiga 1200
ZorroIV-Board
PPC603e/060
BVisionPPC
128MB Fast-RAM
40GB HD
20*IDE-CD-ROM
17"Zoll-Monitor


Mindestanforderung: AGA, 68030, 16 MB RAM, CD-ROM-Laufwerk

empfohlene Konfiguration: CGX, 68040+, mehr RAM, Festplatte (180 MB)

Vertrieb und Preis: Epic Interactive, 89,95 DM

Internetpräsenz:

http://www.shoecake.com/simon2.html (Simon II Support-Site)
http://www.epic-interactive.com

Bewertung:

Simon II ist die gelungene Fortsetzung des Klassikers. Da uns dieser zweite Teil um einiges später erreicht, als dies beim PC der Fall war, sind die Grafiken nicht mehr ganz up-to-date. Vor allem Nightlong hat da sichtlich mehr zu bieten. Aber in Sachen Gameplay und Spielwitz ist Simon II ebenso wie sein Vorgänger nicht zu schlagen. Es lohnt sich allemal, in diese lustige Welt voller Rätsel einzutauchen: Man wird lange nicht mehr davon loskommen!


endlich die Fortsetzung des Klassikers
lustig bis zum Abwinken
sehr umfangreich
keine großen Hardwareanforderungen
einige Fehler unter OS 3.9
keine deutsche Sprachausgabe
grafisch nicht mehr ganz up to date


Grafik:  7 von 10 
Musik/SoundFX:  8 von 10 
Preis/Leistung:  9 von 10 
Gesamt:  8 von 10 
 
  
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Foundation DC
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